Bereits zum dritten Mal gastierte die Fußballschule des VfB Stuttgart in Wildberg und sorgte bei sommerlichem Wetter für ein besonderes Fußballerlebnis.
Mit 68 fußballbegeisterten Jungen und Mädchen im Alter zwischen sieben und 14 Jahren war das dreitägige Camp auf dem Wildberger Sportplatz erneut ausgebucht.
„Wir wollen den Spaß am Fußball fördern und die Trainingsweise des VfB vermitteln“, machte Camp-Leiter Björn Peter deutlich, der die Kids immer wieder anfeuerte und motivierte – und der bereits am zweiten Tag fast alle Teilnehmer mit dem Vornamen ansprechen konnte. In Wildberg feierte er jetzt eine Premiere und betonte: „Es ist alles super vorbereitet und eine Top-Symbiose mit dem TSV Wildberg“.
Kinder sollen den nächsten Schritt in ihrer Entwicklung machen
Doch ging es jetzt am Wochenende nicht nur darum, die 55 Jungs und 13 Mädchen für den Fußball zu begeistern, sondern ihnen auch zu ermöglichen, „den nächsten Schritt in ihrer Entwicklung zu machen“.
Zudem unterstrich der festangestellte Trainer der VfB-Fußballschule, dass man bei den Kids nicht zu große Illusionen wecken wolle. Das Scouting stehe nicht im Hauptfokus, aber Kinder, die dem Trainerteam gut gefallen, würden anschließend zu einem Fördertraining nach Stuttgart eingeladen. „Man sieht hier schon Leistungsunterschiede, und das ist ganz normal“, machte Björn Peter deutlich, dass man beim Fußball-Camp aber auch Kinder mitnehme, die noch nicht so weit sind.
Sportliche Basics und Technik sollen verbessert werden
Erklärtes Ziel sei es in erster Linie, die Vereine bei ihrer Trainingsarbeit zu unterstützen, sportliche Basics zu vermitteln und technische Fertigkeiten zu verbessern. In den Camps der VfB-Fußballschule werden deshalb vor allem fußballerische Grundlagen geschult sowie wichtige Werte wie Teamgeist und Fairness vermittelt.
Spaß und Freude sind beim kindgerechten Training besonders wichtig – und so stand der Ball bei den Übungen im Mittelpunkt. Bei allem Spaß unterstrich das fünfköpfige Trainerteam aber auch immer wieder, dass Fußball nur mit fairem Umgang und klaren Regeln funktionieren kann.
Zu den Schwerpunkten zählten neben Techniken wie Dribbling und Torschuss vor allem das Pass-Spiel und in verschiedenen Spiel- oder Überzahlsituationen „richtige Entscheidungen zu treffen“. Ein Highlight bildete zum Abschluss das obligatorische Spiel der Kids gegen ihre Eltern – und Björn Peter wusste: „Da sind die Kids zu 200 Prozent motiviert“.
Michael Ostertag: „Die Kinder nehmen hier etwas mit“
„Das sind richtig gute und anspruchsvolle Trainingseinheiten“, erklärte der zweite TSV-Vorsitzende Michael Ostertag am Rande des Geschehens. Ein dickes Lob gab es für das fünfköpfige Trainerteam des Bundesligisten, und der Initiator des Wildberger Fußball-Camp unterstrich: „Die machen das echt gut, und die Kinder nehmen hier etwas mit“.
Gleichzeitig freute er sich, dass sich das Fußball-Camp in der Schäferlaufstadt gut etabliert habe und erneut schnell ausgebucht war. Positiv fand es Ostertag ebenso, dass es jedes Jahr mehr Mädchen werden. Lob gab es daneben für das 20-köpfige ehrenamtliche Helferteam und die örtlichen Sponsoren, die für einen tollen Rahmen sorgten.