Der Jugendbereich des Fußballvereins ist gut aufgestellt. Der Erfolg des FC Bräunlingen gründet sich auf nachhaltige Vereinsentwicklung. Gemeinsame Aktivitäten sorgen für gute Stimmung.
„Die abgelaufene Saison 2024/25 war eine sehr schwierige Spielzeit“, sagte der Vorstandssprecher des Fußballclubs (FC) Bräunlingen Simon Fahl bei der Hauptversammlung. Dabei erwähnte er den Abstieg der ersten Fußballmannschaft in die A-Klasse. Als sportlichen Höhepunkt nannte er die Meisterschaft des Damenteams und den Aufstieg in die Bezirksliga.
„Im Jugendbereich sind wir sehr gut aufgestellt, denn es wurde hervorragende Jugendarbeit geleistet.“ Die Spielgemeinschaft wird auf den FC Hüfingen und Bräunlingen begrenzt.
Weitere wichtige Hinweise im Jahresbericht waren die Infrastrukturmaßnahmen, darunter eine neue Beregnungsanlage, die Wirtschaft mit vielen Aktivitäten und dem Clubhausteam sowie die Organisation mit der Gründung eines Social-Media-Teams. „Neben dem Spielbetrieb der aktiven Mannschaften sorgten beim FC viel Aktivitäten und Festivitäten für gute Stimmung. Auch die Teilnahmen an den Bräunlinger Kulturfesten, der Kilbig und der Fasnet, sei selbstverständlich, war bei ihrem Bericht von Schriftführerin Saskia Schorpp zu hören.
Langfristige Bindung von Spielern als Ziel
Dass es aktuell nicht einfach sei, die Jugendspieler im Verein zu halten und zu integrieren, darauf wies der scheidende Jugendleiter Simon Schorpp nachdrücklich hin. Er betonte, dass die Leistungsorientierung ein zentraler Bereich der sportlichen Ausrichtung sei, „jedoch nicht um jeden Preis“. Vorrangiges Ziel sei nicht die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Spielklasse, sondern die nachhaltige Förderung sowie die langfristige Bindung von Spielern. Das Erfolgsverständnis des Vereins zeige sich in einer nachhaltigen Entwicklung und vor allem in der Identifikation zum Verein. Er bedauerte, dass die Bereitschaft zum Ehrenamt gesunken sei und es nur noch eine kleine Gruppe gebe, die Verantwortung übernimmt und sich aktiv einbringe.
„Viele konsumieren das Angebot lediglich“, sagte Simon Schorpp. Eine weitere Herausforderung sei die unterschiedliche Leistungs- und Erwartungshaltung innerhalb der Jugendabteilung. Die Spannbreite zwischen leistungsorientierten Ambitionen und dem Wunsch nach reinem Freizeitsport werde immer größer, unterstrich Schorpp bei seinem mit viel zustimmendem Applaus quittierten Vortrag.
Über die aktuelle Kassenlage berichtete Finanzverwalter Tobias Maier und Armin Bader konnte von vielen Aktivitäten der Alten Herren berichten. Kurz ging er auch auf Verbandsinformationen ein. Die Mitgliedsbeiträge für Jugendliche wurden durch Versammlungsbeschluss um 23 Euro im Jahr erhöht.
Lob für gute Jugendarbeit der Fußballer
Bürgermeister Micha Bächle, der die Wahlen leitete, lobte die gute Jugendarbeit bei den Fußballern. Das Ehrenamt bringe viel in die Gesellschaft ein und die Übernahme eines Vereinspostens sei keine Selbstverständlichkeit. Auch der Sport habe Höhen und Tiefen, so Bächle.
Nach den Wahlen ist Dominik Bader der Vorsitzende Infrastruktur, Organisation und Kommunikation Simon Fahl, Schriftführerin ist weiterhin Saskia Schorpp. Beisitzer Sport sind Manuel Hofacker, Gabriel Götz, Caroline Feuerstein und Yvonne Doose. Beisitzer Infrastruktur sind Lukas Merz, Laurin Wernet, Daniel Höll, Victor Hofacker und Felix Zirlewagen. Beisitzer Organisation ist Matthias Friedrich; Beisitzer Wirtschaft sind Christian Kissig und Sarah Schelb.
Für 25 Jahre Mitgliedschaft wurden Benedikt Fehrenbach, Matthias Friedrich, Thomas Käfer, Joachim Faller, Roman Murr und Christoph Hauser geehrt; für 40 Jahre Jürgen Guse und Norbert Siebold, für 50 Jahre Fritz Kalb. Verabschiedet wurden Philipp Müller, Sebastian Würth, Stefan Kritzer und Ali Bekc.