Nach dem Zusammenschluss mit dem FC Tannheim zieht der Verein Bilanz. Die Mannschaft hat den Klassenerhalt fest im Blick. Die Kooperation soll ausgeweitet werden.
„Wir sind keine Unbekannten in der Fußballerszene, kein weißer Fleck auf der Landkarte“, verkündete der Vorsitzende des Wolterdinger Fußballclubs, Marcel Dannecker, ziemlich stolz zu Beginn der Hauptversammlung.
DFB-Stützpunkt für Talente Der Grund: Seit Januar 2026 ist der FCW offizieller DFB-Stützpunkt für Talentförderung von D- und C-Jugend-Spielerinnen und Spielern (hauptsächlich U12 bis U15). Dies sei neben der zentralen Lage vor allem auch der schönen Anlage zu verdanken, erklärt der Vorsitzende. Also eine positive Bestätigung für den Verein, fügte er an.
Neue Zeitrechnung Mit dem Zusammenschluss des Kreisligisten FC Wolterdingen und der Bezirksliga-Mannschaft des Fußballclubs Tannheim begann vor neun Monaten eine neue Zeitrechnung. Denn „wer nicht mit der Zeit geht, geht vor der Zeit“, so Dannecker.
Aktuell Schlusslicht Die erste Mannschaft der SG Wolterdingen-Tannheim ist aktuell zwar Schlusslicht in der Bezirksliga, doch die Anpassung sei fortgeschritten. Er sei überzeugt, dass es eine richtig gute Rückrunde geben werde. „Ich glaube an euch. Wir schaffen den Klassenerhalt“, betonte der Vorsitzende.
„Die Mannschaft ist voll motiviert“
Spielführer zuversichtlich Dieser Meinung ist auch Spielführer Kai Giesin. Es habe keine Anpassungsprobleme gegeben, sie seien gut aufgenommen worden in Tannheim. „Die Mannschaft ist voll motiviert, ich habe ein gutes Gefühl für die Rückrunde“, so Giesin.
Die SG Wolterdingen-Tannheim 2 belegt den letzten Tabellenplatz. Doch mit dem neuen Trainerduo Sebastian Schmökel und Florian Kreuz erhofft man sich wieder Aufschwung. Die AH-Mannschaft mit Obmann Peter Walker kümmert sich um die Kameradschaft und Obmann Ismail Kocabiyik um den sportlichen Ablauf. Er wünsche sich, dass der Trainingsbesuch besser wird. Die Damen-Kleinfeldmannschaft belegt aktuell den dritten Platz in der Kreisliga B. Der FCW zählt derzeit 385 Mitglieder.
Vor allem die Jüngsten kicken gerne
Jugend Eine positive Entwicklung sehen die Verantwortlichen bei der Jugend. Derzeit sind es um die 70 Kinder und Jugendliche, die von den Bambini bis zur C-Jugend mit dabei sind. Der Zuwachs bei den bis zu Sechsjährigen habe sich verdoppelt, die Anzahl der Spieler im Alter zwischen 13 und 29 Jahren sei hingegen rückläufig.
Wunschpartner Tannheim Als Jugendleiter konnte Elias Hofmeier gewonnen werden und Jugendvertreter ist künftig Ben Kocabiyik. Die Jugend-Spielgemeinschaften mit dem SSC Donaueschingen, FC Pfohren und mit dem FC Grüningen laufen aus. Der Wunsch des FCW sei, dass diese dann in Spielgemeinschaften mit Tannheim weiterlaufen. Es werden noch Betreuer und Trainer gesucht. Toll sei, dass nun neben Cornelius Engesser mit Lars Tritschler zwei Schiedsrichter gestellt werden könnten. Neben spannenden, attraktiven Spielen zu bieten, möchte der FCW auch auf kameradschaftlicher Ebene die Gemeinschaft stärken, um so auch jene, die nicht mehr kicken, wieder ins Boot zu holen, sagte der Vorsitzende.
Aktuell kein Schriftführer
Die Ämter Vize-Vorsitzender bleibt Alexander Steutner, vierter Vorsitzender ist Christoph Winterhalder, der Schriftführerposten ist noch vakant. Stellvertretende Kassenwarte sind Kim Boll und Sandra Steutner, AH-Obmänner bleiben Peter Walker und Ismail Kocabiyik. Den Spielausschuss besetzen Kai Giesin und Saskia Mößner, aktiver Beisitzer ist Andreas Metzler. Beisitzer Fest und Gelände sind Vanessa Käfer, Theresa Mattes und Fabian Doser.
Ehrungen
Jahrzehnte dabei
Für 50 Jahre Mitgliedschaft wurden Lothar Mößner, Stefan Cavcic, Cornelia Köhler, Monika Dufner und Harry Waschek geehrt. Hannelore Kittner, Günther Winterhalter und Günter Heiden sind bereits seit 40 Jahren mit dabei. Für 25 Jahre erhielten Kim Boll, Marcel Dannecker und Armin Wahls sowie Julian Knop für zehnjährige aktive Mitgliedschaft Auszeichnungen.