Beim Jugendfußballcamp 2025 wird an drei Tagen mit Begeisterung trainiert. Foto: Hella Schimkat ​

Das Fußballcamp für Kinder und Jugendliche wurde am vergangenen Wochenende zum 21. Mal auf dem Unterkirnacher Fußballplatz ausgetragen.

Teilnehmer im Alter von sechs bis 16 Jahren waren wieder mit Feuereifer dabei, wenn es an das Trainieren von Dribbling, Technik, Torschuss und Elfmeterschuss ging, erfahrene Trainer standen ihnen zur Seite.

 

Cornelia Ries, seit mehr als 20 Jahren Jugendleiterin beim FC Unterkirnach, konnte nicht Nein sagen, als sie vor 21 Jahren von Peter Blessing, damals Trainer bei der DJK Villingen, gefragt wurde, ob sie sich vorstellen konnte, das Jugend-Fußballcamp in Unterkirnach zu organisieren.

Bei der DJK wollte es seinerzeit keiner mehr machen, lautete damals die Begründung von Peter Blessing, Connie Ries zu fragen. Gute Ideen sind bei Connie Ries schon immer auf fruchtbaren Boden gefallen, und so sagte sie spontan Ja und schwang die Hufe, denn die Organisation des Jugendcamps, das immerhin an drei Tagen ausgetragen wird, ist kein Pappenstiel.

„Ich habe mich persönlich mit Flyern auf den Weg gemacht und diese bei allen Vereinen im Kreis verteilt“, erklärt sie im Gespräch mit unserer Redaktion.

Mit 48 Kindern angefangen

Mit 48 Kindern habe sie vor 21 Jahren angefangen, seitdem ist das Camp fast zum Selbstläufer geworden, was nicht bedeutet, dass die Arbeit weniger wurde.

Freitagmittags beginnt das Training, die Kinder werden mit Bällen, Trikots und Trinkflaschen ausgestattet.

Für Verpflegung an allen drei Tagen ist gesorgt, hier stehen die Helfer des Fußballclubs alle zur Verfügung. Eigene Trainer nehmen die Kinder unter die Fittiche, teilen sie in Gruppen ein – und dann geht es los.

Am vergangenen Wochenende waren neben den eigenen Trainern René Herzer aus Tuttlingen und Cheftrainer Manfred Rehbein aus Hahnstätt bei Koblenz dabei.

Viele Trinkpausen

Da es an allen drei Tagen ordentlich heiß war, gab es viele Trinkpausen für die jungen Kicker. „An diesem Wochenende sind 63 Kinder dabei, das ist sehr gut“, freute sich Connie Ries und meinte, 70 Kinder seien die absolute Obergrenze.

Auch bei den Kindern, alle aus der Region und täglich von ihren Eltern gebracht, gebe es „Wiederholungstäter“, viele seien schon zum zehnten Mal dabei, betont sie.

Vier Stationen

Im Gespräch mit unserer Redaktion erläutert René Herzer, dass es viele Vorbereitungsübungen gebe. An vier Stationen werde geübt, unter anderem Spielform, Torschuss, Koordination, Technik, Dribbeln, Elf-Meter-Schießen – auch der härteste Schuss werde ausgemacht.

Am Sonntagnachmittag spielten die Kinder gegen ihre Eltern. Jedes Kind bekam am Schluss des Jugendcamps einen Pokal, ein Spieler wurde zum Camp-Sieger gekürt, dazu erhielt ein Kind den Fairness-Preis.

Alle Kinder strahlen, die Eltern ebenso – und auch alle Helfer, Trainer sowie Cornelia Ries sind hochzufrieden mit dem Verlauf des 21. Fußballcamps.