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Fussball Zwei Neulinge im direkten Duell

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In den bisherigen Derbys – zuletzt gegen die TSG Balingen II – zogen Rico Müller und der TSV Trillfingen jeweils den Kürzeren. Reicht es nun gegen Nusplingen zu Punkten? Foto: Kara Foto: Schwarzwälder Bote

TSV Trillfingen – TSV Nusplingen (Samstag, 14.30 Uhr). Im letzten Lokalderby der Vorrunde treffen Schlusslicht Trillfingen und Mitaufsteiger Nusplingen aufeinander. Beide mussten zuletzt tatenlos zusehen.

Denn sowohl das Trillfinger Gastspiel beim TSV Straßberg, als auch das Nusplinger Heimspiel gegen den FV Rot-Weiß Weiler mussten wegen Unbespielbarkeit der Plätze abgesagt werden.

In personeller Hinsicht kam diese Pause sicherlich Trillfingen mehr entgegen, da der Tabellenletzte zuletzt mit Personalproblemen zu kämpfen hatte, wohingegen Nusplingens Trainer Enrico Sisto, der ohnehin über einen großen Kader verfügt, personell nahezu aus dem Vollen schöpfen konnte.

Während Trillfingen somit bei vier Zählern auf dem letzten Tabellenplatz stehen blieb, musste Nusplingen den punktgleichen SV Mietingen vorbei ziehen lassen, der beim 2:2 gegen den Spitzenreiter VfB Friedrichshafen überraschenderweise einen Zähler holte. Wie eng es auch in dieser Saison wieder in der Landesliga 4 zugeht, belegt die Tatsache, dass der Tabellenneunte Nusplingen trotz einer ausgeglichenen Bilanz von jeweils sechs Siegen und Niederlagen und bei einem Remis gerade einmal drei Zähler Vorsprung auf den FC Ostrach hat, der den ersten direkten Abstiegsplatz einnimmt.

Bei beiden Teams ist ein Aufwärtstrend erkennbar: Trillfingen trennte sich zuletzt 0:0 gegen den FV Olympia Laupheim, schlug den FV Bad Schussenried mit 2:1 und verschlief bei der 0:3-Niederlage gegen die TSG Balingen, bei der früh die drei Gegentreffer hingenommen werden musste, zwar die Anfangsphase, hielt aber im weiteren Verlauf der Partie gut dagegen.

"Der Sieg gegen Bad Schussenried und das Unentschieden gegen Laupheim waren Schritte in die richtige Richtung. Ein Heimsieg fehlt uns jedoch noch, um endgültig in der Liga angekommen zu sein", geht TSV-Spielertrainer Dennis Söll auf die letzten Partien seiner Elf ein. "Mir ist es wichtig, dass wir uns Woche für Woche steigern. Ein Lernfortschritt ist erkennbar. Die Spieler waren lange Zeit in der Bezirksliga tätig und bereit für den nächsten Schritt. Nur ist der Schritt von der Bezirks- in die Landesliga ein großer, der nicht in ein paar Wochen vollzogen wird", so Söll, der nicht auf Teufel komm raus in der Winterpause Neuzugänge holen möchte. "Das Gesamtpaket muss passen. Wenn das nicht der Fall ist, dann ist es für uns sinnlos, neue Spieler zu verpflichten."

Die bessere Entwicklung der beiden Liganeulinge – auch im Verlauf der Saison – hat zweifelsohne der TSV Nusplingen genommen, der vier seiner seiner sechs Partien gewonnen hat. "Wir haben unser Offensivspiel verbessert. Zu Beginn haben wir uns auf die Defensive konzentriert, zu ängstlich agiert und hatten zu großen Respekt vor dem Gegner. Nun spielen wir offensiver, ohne die Defensive zu vernachlässigen, jeder Spieler traut sich mehr zu, weil er erkennt, dass er mithalten kann", sagt Sisto. Dennoch weiß der Nusplinger Übungsleiter, dass zwar sein Team von der Papierform her in der Favoritenrolle ist – Lokalderbys aber ihre eigenen Gesetze haben, und die Wollensack-Kicker auf keinen Fall zu unterschätzen sind. In der Vorsaison in der Bezirksliga war Nusplingen in Trillfingen mit 4:1 und Zuhause mit 2:0 erfolgreich; aber nun werden die Karten in der Landesliga wieder neu gemischt.

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