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Fußball-WM Portugal hängt jetzt an der Rechenmaschine

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Kampfbereit: Die US-Amerikaner um Michael Bradley (links) ließen sich von den Portugiesen um Miguel Veloso nicht aufs Glatteis führen. Foto: dpa

Erst am frühen Morgen kamen die Portugiesen von ihrem Beinahe-K.o. im Dschungel in ihr WM-Quartier zurück. Und das Erste, was Trainer Paulo Bento danach tat: Er sagte das Training am Montagnachmittag ab.

Ob er vor lauter Verletzten nicht mehr genug Spieler dafür hatte, ob er lieber noch einmal in Ruhe nachrechnen wollte, wie sein Team das Vorrunden-Aus doch noch abwenden kann oder ob er nach dem 2:2 (1:0) gegen die USA der Meinung war, dass jetzt ohnehin alles egal ist, verriet der Trainer nicht. Die ernüchternde Lage des EM-Halbfinalisten brachte stattdessen der meilenweit von seiner Bestform entfernte Cristiano Ronaldo auf den Punkt. "Mathematisch ist es möglich, aber tatsächlich ist es fast unmöglich", sagte der Superstar von Real Madrid. "Wir können nur noch darauf hoffen, dass im Fußball alles passieren kann."

"Jetzt hängt Portugal an der Rechenmaschine", titelte die Zeitung "Record" nach dem späten Ausgleichstreffer von Silvestre Varela (90.+5), ohne den das vorzeitige WM-Aus von Ronaldo und Co. schon jetzt festgestanden hätte. Aber auch so benötigt der eigentliche Mitfavorit der deutschen Gruppe schon einen klaren Sieg am Donnerstag gegen Ghana und eine klare Niederlage der USA gegen Deutschland, um neben dem Rückstand von drei Punkten auch noch den Rückstand von fünf Toren gegenüber den Amerikanern aufzuholen.

"Wir werden alles versuchen, was möglich ist, auch wenn das sehr schwierig wird", meinte Bento. Die große Frage ist: Wer soll die nötigen Tore gegen Ghana überhaupt schießen? Nach dem früheren Bremer Hugo Almeida verletzte sich am Sonntagabend in Manaus auch noch der zweite Mittelstürmer Hélder Postiga. Der eingewechselte Elder von Sporting Braga hat als Ersatz des Ersatzes keinerlei WM-Format.

Ronaldo schätzte es richtig ein: "Wir waren nie die Favoriten. Wir mussten schon vor der WM in zwei Playoff-Spiele gegen Schweden, was bedeutet: Wir spielen guten Fußball, aber andere Nationen haben bessere Spieler und bessere Mannschaften als wir."

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