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Fußball-WM Löws Plan: möglichst wenige Veränderungen

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Portugal zählt nicht mehr, Deutschlands WM-Liebling Thomas Müller und seine euphorisch gefeierten Kollegen brennen auf das zweite heiße Match in Brasilien. Kontrahent Ghana hat dem Team von Joachim Löw für die Gruppenpartie in Fortaleza einen Kampf "bis aufs Blut" angekündigt (siehe auch obenstehender Artikel).

"Ghana kämpft um die letzte Chance. Für sie ist es ein Alles-oder-nichts-Spiel. Wenn man das erste Spiel verliert, muss man das zweite gewinnen, sonst ist man raus", erklärte ein konzentriert wirkender Bundestrainer im ARD-Hörfunk. Joachim Löw möchte sich anders als beim Turnier 2010 ein Zitterspiel zum Gruppenabschluss ersparen. Zumal im Duell mit Ex-Bundestrainer Jürgen Klinsmann und dessen US-Boys am kommenden Donnerstag in Recife ohnehin schon viele Emotionen im Spiel sein werden.Während die Westafrikaner in der Gruppe G nach der bitteren 1:2-Auftaktniederlage gegen die USA heute im Estádio Castelão der schnelle WM-K.o. droht, könnte sich die deutsche Nationalmannschaft mit dem zweiten Turniersieg vorzeitig das Achtelfinal-Ticket sichern. Dazu müssten die Amerikaner gegen Weltfußballer Cristiano Ronaldo und dessen angeschlagene Portugiesen mindestens einen Punkt holen.

"Wieder so ein entscheidendes Spiel, auf das wir uns hundertprozentig fokussieren müssen, bei dem wir die Anspannung spüren wollen", sagte Jubilar Per Mertesacker. Die vielen missglückten zweiten WM-Spiele deutscher Mannschaften sah der Innenverteidiger als Warnung. Der 29 Jahre alte Abwehrchef läuft gegen Ghana zum 100. Mal im Adler-Trikot auf. "100 Länderspiele sind schön, das brennt sich ein, das fühlt sich gut an", meinte Mertesacker. Doch im Vordergrund stehe natürlich die Aufgabe gegen "eine sehr gute Mannschaft" aus Afrika: "Das wird ein hitziges Duell." Und das gleich in mehrfacher Hinsicht.

"Wir können davon ausgehen, dass es ein Gegner wird, der uns hart bearbeitet und uns alles abverlangt", wies Löw auf die sportlich durchaus anspruchsvolle Aufgabe hin. Auch Keeper Manuel Neuer erwartet eine schweres Spiel. Man habe im Test gegen Kamerun gesehen, wie hart afrikanische Teams in die Zweikämpfe gingen.

An Taktik und Personal des Portugal-Spiels will Löw nicht allzu viel verändern. "Viele Umstellungen wird es nicht geben", verriet der Bundestrainer. Die Position des angeschlagenen Mats Hummels würde ohne große Rotation besetzt werden. "Dass Boateng ins Zentrum geht, ist nicht utopisch. Höwedes wird auf jeden Fall links bleiben", legte Löw für den Fall fest, dass die Oberschenkelverletzung einen Hummels-Einsatz nicht zulässt. WM-Neuling Shkodran Mustafi würde rechts verteidigen. In der Mittelfeld-Defensive bleibt es beim Trio Toni Kroos, Philipp Lahm und Sami Khedira. Auch in der Offensivreihe werden neben dem Dreifach-Torschützen Müller die Portugal-Sieger Mesut Özil und Mario Götze erwartet.

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