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Fußball-WM Die belgischen Geheimfavoriten sind erwacht – und verbreiten Glanz

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Der Puls von Marc Wilmots hatte sich nach dem Happy End im Achtelfinal-Thriller gegen die USA gerade erst wieder beruhigt, da schickte Belgiens Trainer schon eine Kampfansage an Lionel Messi & Co.

"Jetzt wollen wir auch ins Halbfinale. Wir sind auf jeden Fall bereit für Argentinien. Das kann ich versprechen", kündigte der ehemalige Schalker nach dem 2:1-Sieg in der Verlängerung gegen die tapferen US-Boys von Jürgen Klinsmann vollmundig an.

Wie seine total erschöpften Profis, die sich nach dem enormen Kraftakt mit Krämpfen auf dem Boden wanden, hatte Wilmots bei dem Drama über 120 Minuten an der Seitenlinie mitgelitten. "Für mein Herz war das nicht gut. Das möchte ich nicht unbedingt noch einmal erleben", sagte der 45-jährige. Wenig später bastelte der Coach gedanklich schon an einem Erfolgsrezept für das Spiel gegen die Südamerikaner.

"Ich werde mir ein paar DVDs anschauen. Ich bin sicher, wir werden eine gute Taktik haben gegen Argentinien und wieder alles geben", sagte Wilmots. Superstar Messi soll keinen Sonderbewacher erhalten, sondern "im Kollektiv bekämpft" werden, kündigte er an.

Auch die körperlichen Strapazen sollen sein Team nicht stoppen: "Wir haben noch vier Tage Pause. Das muss reichen." Basta. Es ist schon äußerst erstaunlich, wie selbstbewusst und zielstrebig Wilmots die Ansammlung hoch veranlagter Spieler aus dem kleinen Land führt und zu einer Einheit zusammenschweißt.

Dabei hatte das von vielen Experten als "Geheimfavorit" auserkorene Team in der Vorrunde trotz der drei Siege wenig spielerischen Glanz verbreitet. Doch im Achtelfinale liefen die Belgier zu großer Form auf, zelebrierten phasenweise tollen Kombinationsfußball und überzeugten bis zur letzten Sekunde mit beeindruckender Fitness gegen die körperlich starken Amerikaner.

An eine große Zukunft glaubt man aber auch beim US-Team. "Ich bin stolz auf meine Spieler. Sie haben bis zur letzten Minute alles gegeben und ihr Land stolz gemacht. Wir werden unseren Weg weitergehen und zurückkommen", versprach Trainer Jürgen Klinsmann. Schließlich soll die riesige WM-Euphorie genutzt und dem Fußball in den USA endgültig zum Durchbruch verholfen werden. Präsident Barack Obama glaubt jedenfalls daran: "Sehr stolz auf @USSoccer. Wir werden das alles schneller gewinnen als die Welt denkt", twitterte er.

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