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Fussball "Wir sind klarer Außenseiter"

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In der Vorsaison waren Marco Gaiser (links) und Sascha Eisele beim 0:1 der TSG in Homburg noch Gegner. Am Samstag treten sie gemeinsam für Balingen im Waldstadion an. Foto: Eibner Foto: Schwarzwälder Bote

FC 08 Homburg – TSG Balingen (Samstag, 14 Uhr). Nach der 2:4-Niederlage gegen die SV Elversberg wartet auf die Regionalliga-Kicker der TSG Balingen mit dem Auswärtsspiel beim Tabellenvierten FC Homburg gleich die nächste Herkulesaufgabe.

Es ist zum Verzweifeln: auch im siebten Heimspiel in Folge gab es für die TSG nichts zu holen. Dabei zeigten die personell arg gebeutelten Eyachstädter Moral, machten nach einem 0:2-Rückstand den 2:2-Ausgleich, um dann nur wenige Sekunden später den dritten Gegentreffer zu kassieren.

"Es ist jedes Mal das gleiche; vorne nutzten wir unsere chancen nicht und hinten kassieren wir zu einfache Gegentore", moniert der Balinger Cheftrainer Ralf Volkwein. "Wir hatten vor dem 0:1 die Möglichkeit in Führung zu gehen und danach mit dem Latten-Kopfball die Chance auf das 1:1, doch im Gegenzug kassieren wir das 0:2. In der ersten Hälfte hätten wir auch noch das dritte Gegentor kassieren können, machen dann baer kurz vor der Pause das 1:2. Und in der zweiten Halbzeit war nach dem 2:2-Ausgleich eigentlich das Momentum auf unserer Seite. Aber postwendend ist das 2:3 gefallen; wieder ein einfaches Gegentor. Es fehlt uns einfach an Qualität. In der Vorsaison haben wir zu diesem Zeitpunkt elf Gegentore hinnehmen müssen, nun sind es bereits 27. So etwas funktioniert in dieser Liga nicht", weiß der 46-Jährige, "Wir besprechen die Dinge nach den Spielen und versuchen, im Training die Hebel anzusetzen. Aber aufgrund der personellen Probleme ist das derzeit einfach schwierig."

Fürwahr zieht sich doch die Verletzungsmisere bei den Eyachstädter ebenso wie angesprochenen Defizite wie ein roter Faden durch die Saison. Zu den langzeitverletzten Adrian Müller und Pablo Gil, die nach der Winterpause zurück erwartet werden, gesellten sich weitere Akteure mit langwierigen Verletzungen wie etwa Fabian Fecker, Patrick Lauble oder Marc Pettenkofer.

Volkwein kennt die Gründe für die vermehrten Verletzungen. "Die Jungs spielen seit zweieinhalb Jahren am oberen Limit und spielen gegen Profiteams, die nichts anderes machen, als zu trainieren und zu spielen, während bei uns fast alle berufstätig sind. Das geht eben auf Dauer nicht gut. Aber wir werden den Spielbetrieb deshalb sicher nicht einstellen. Wir müssen trotz der schwierigen Verhältnisse nach vorne blicken und von Spiel zu Spiel schauen."

Für das Spiel in Homburg sieht der Balinger Cheftrainer seine Mannschaft in der gleichen Situation wie schon gegen Elversberg. "Homburg hat einen Lauf. Wir sind erneut auf dem Papier der klare Außenseiter und wissen, dass wir wieder an unser Limit gehen müssen, um mitzuhalten. Sollte der Gegner ebenfalls an sein Limit gehen, wird es schwer. Bei Elversberg war dies nicht der Fall, und wir hatten die Möglichkeit etwas zu holen, haben dies aber mit unseren Fehlern zunichte gemacht. Wenn wir in Homburg etwas holen wollen, müssen wir defensiv kompakter stehen und dürfen nicht so einfache Fehler machen; und vorne müssen wir bei der Chancenverwertung effektiver werden. Da haben wir zu oft die falschen Entscheidungen getroffen", weiß Volkwein, den weiter personelle Sorgen plagen.

Denn neben den bereits verletzten Spielern steht auch ein Fragzeichen hinter dem Einsatz von Tobias Dierberger und Patrick Lauble, die beide zu Beginn der Woche erkrankt sind; Fabian Kurth, der seine Sperre nach der Ampelkarte in Offenbach abgesessen hat, plagt sich mit einer Schwellung im Knie, und Jonas Fritschi wurde zuletzt durch eine leichte Zerrung gehandicapt.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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