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Fussball "Wir sind kein Meisterschaftskonkurrent"

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Der SV Breitenberg/Martinsmoos (gelbe Trikots) landete beim 2:0 gegen den SV Sulz den achten Heimsieg. Foto: Wasserbauer Foto: Schwarzwälder Bote

16 Spiele haben die Fußballer des SV Gültlingen in der Kreisliga A, Staffel 1, ungeschlagen überstanden. Beim 17. Auftritt, dem Gastspiel beim SC Neubulach, hat es die Mannschaft um Spielertrainer Jens Schaible jetzt erstmals erwischt.

Es war ein Elfmetertreffer des Ex-Althengstetters Marco Milazzo fünf Minuten vor Schluss, der dem Tabellenzweiten im Spitzenspiel den 1:0-Sieg bescherte.

"Natürlich lebte diese Partie auch von ihrer Spannung, aber sie spielte sich auch auf einem guten Niveau ab", fand Neubulachs Trainer Andreas Tomaschko, dessen Mannschaft in den ersten 20 Minuten richtig guten Fußball gezeigt hatte, es dabei aber verpasste, den Führungstreffer zu erzielen.

Die Gültlinger wurden im weiteren Spielverlauf immer stärker und waren bis zur 70. Minute am Drücker. "Wir hatten Glück, dass wir nicht in Rückstand geraten sind. Doch danach hatten wir mehr Körner als der Gegner, haben noch einmal Gas gegeben und das Spiel bestimmt", analysiert Andreas Tomaschko die Partie.

Durch diesen Erfolg verkürzte der SC Neubulach den Rückstand auf den SV Gültlingen auf sieben Punkte, als ernsthafter Meisterschaftskonkurrent sieht Andreas Tomaschko sein Team aber nicht unbedingt. "Der Sieg war ganz wichtig, um den zweiten Platz zu festigen. Auf die Tabellenspitze schielen wir aber in keinster Weise. Unser primäres Ziel war es, den Gültlingern die erste Saisonniederlage zuzufügen und nicht den Abstand auf den ersten Rang zu verkürzen", hält Tomaschko den Ball flach.

Einen Punkt hinter Neubulach liegt der SV Breitenberg/Martinsmoos, der zu einem relativ ungefährdeten 2:0-Heimerfolg gegen einen größtenteils offensiv harmlosen SV Sulz am Eck kam.

Weitaus mehr Spektakel war am Sonntagnachmittag auf dem Althengstetter Rasenplatz geboten. Die Hausherren erwischten einen ganz schlechten Tag und mussten sich mit 0:5 den SF Gechingen II geschlagen geben. "Wir sind schwer unter die Räder gekommen, das Ergebnis geht absolut in Ordnung", meinte der Althengstetter Spielertrainer Daniel Sajko. "Unsere Defensive war überfordert, wir waren viel zu weit weg von den Gegenspielern und haben die gegnerische Offensive nicht in den Griff bekommen", hatte Daniel Sajko einen überlegenen Gegner und einige Baustellen bei seiner Elf ausgemacht. In der Tabelle konnte der SV Althengstett II trotz dieser hohen Niederlage den siebten Tabellenplatz halten.

Mit einem 5:4-Sieg in Simmersfeld festigte der TSV Möttlingen den sechsten Tabellenplatz. "Simmersfeld war der erwartet schwere Gegner. Sie haben sich trotz des mehrfachen Rückstands nie aufgegeben", zollte Möttlingens Spielleiter Danny Wohlgemuth dem Gegner großen Respekt.

"Wir sind glücklich über diesen erneuten Sieg. In der Hinrunde hätten wir solch ein Spiel verloren", fügt Danny Wohlgemuth hinzu.

Zum wiederholten Mal in dieser Saison gab es auch beim TSV Wildberg wieder strahlende Gesichter zu sehen. Der Tabellenachte kam zu einem knappen 2:1-Erfolg gegen den FV Grün-Weiß Ottenbronn II. Alle drei Treffer der Partie fielen vom Elfmeterpunkt aus. Zudem sah ein Grün-Weißer die Ampelkarte.

"Wir haben glücklich gewonnen. Das Spiel hätte auch 1:1 ausgehen können", meinte der Wildberger Spielleiter Marco Carle nach den 90 Minuten. "Es war eine sehr kampfbetonte, hitzige Partie mit Nickligkeiten und kleinen Fouls, aber es hielt sich alles im Rahmen, wirklich unfair war es nie", so Marco Carle.

Dank eines sehenswerten Treffers per Lupfer aus 30 Metern von Frank Steger setzte sich der VfB Effringen knapp mit 1:0 gegen die Spvgg Wart/Ebershardt durch. "Es war eine kampfbetonte Partie mit wenigen Chancen auf beiden Seiten. Wir haben glücklich gewonnen, aber nicht unverdient", so das Statement von Mike Reppe, Vorstandsmitglied der Effringer.

Unentschieden 3:3 endete das Kellerduell zwischen Schlusslicht VfL Ostelsheim und dem Vorletzten TSV Neuhengstett. Bis zur 86. Minute stand es 2:2, ehe Marvin Leding seine Mannschaft mit 3:2 in Führung brachte und die Neuhengstetter Fans jubeln ließ. Doch die Freude währte nur kurz, denn in der Schlussminute fabrizierten die Neuhengstetter ein Eigentor – und nichts war’s mit dem Dreier.

"Über die gesamte Spielzeit gesehen geht das Ergebnis in Ordnung", fand der Ostelsheimer Spielleiter Tim Dieberitz. "Dieses Unentschieden hilft allerdings keinem der beiden weiter", meint Dieberitz, dessen Team weiterhin die Rote Laterne trägt. Die Neuhengstetter bleiben trotz des Punktgewinns Vorletzter.

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