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Fussball "Wir sind auf alle Fälle der absolute Underdog"

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Viel Arbeit sieht der Cheftrainer der TSG Balingen, Ralf Volkwein, auf sich und seine Mannschaft in der Regionalliga Südwest zukommen. Foto: Kara

Die Regionalliga Südwest startet am kommenden Wochenende in die neue Saison – mit von der Partie sind auch erstmals die Fußballer der TSG Balingen. Fünf Wochen lang bereitete sich das Team um Cheftrainer Ralf Volkwein auf das "Abenteuer 4. Liga" vor. Vor dem Premierenspiel am Samstag um 14 Uhr gegen die U23 des 1. FSV Mainz 05 in der heimischen Bizerba-Arena äußert sich der Balinger Coach Ralf Volkwein zum Verlauf der Vorbereitung, den Aussichten für die neue Spielzeit und zu den Saisonzielen.

Wie waren Sie mit der Saisonvorbereitung zufrieden?

Es gibt schon noch etwas zu tun. Es waren nicht alle Testspiele überzeugend, aber die Fortschritte bei den Jungs waren zu sehen. Wir haben als Trainerteam auf alle Fälle wichtige Erkenntnisse sammeln können. Deshalb haben wir uns auch höherklassige Gegner wie den FC Memmingen und die SG Sonnenhof Großaspach, oder starke Oberligisten wie die Stuttgarter Kickers und den SSV Reutlingen ausgesucht. Denn in der Regionalliga geht alles schneller, das Tempo ist höher, die Gangart ist härter und alles ist zweikampfbetonter. Da haben wir schon noch Luft nach oben. Bei dem einen oder anderen Spieler ging es in der Vorbereitung von Spiel zu Spiel besser, andere indes haben schon einiges aufzuholen. Mit dem Abschluss der Vorbereitung ist unsere Lernphase längst nicht beendet. Wir müssen aus jedem Spiel unsere Lehren ziehen. Die Jungs wissen nun, was auf uns zukommen wird.

In welchen Bereichen muss sich Ihre Mannschaft noch steigern?

Da gibt es noch viele Bereiche. Zum einen vom Spieltempo her. Dann machen wir noch zu viele technische Fehler. Auch in der Zweikampfhärte und in der Robustheit müssen wir noch zulegen. Wir müssen unsere Tormöglichkeiten schnellerabschließen; es nützt ja nichts, die Chancen heraus zu spielen, sie müssen auch verwertet werden. Es wird in allen Bereichen vom Gegner her schneller gehen. Um auch auf dieses Niveau zu kommen, müssen wir noch präziser werden und härter arbeiten.

Was wird sich für Sie und Ihre Mannschaft in der Regionalliga im Vergleich zur Oberliga ändern?

Der größte Unterschied ist, dass drei Viertel der Liga unter professionellen Bedingungen trainieren. Die Spieler und ihre Trainer können sich voll auf den Fußball konzentrieren. Für unsere Jungs wird die Belastung deutlich höher als in der vergangenen Saison. Denn für sie heißt es, nach der Arbeit noch mehrmals zu trainieren. Da heißt es dann für uns als Trainerteam, die richtige Balance zu finden zwischen Belastung und Regeneration. Die Fahrten zu den Auswärtsspielen werden länger, die Spiele und auch das Training intensiver. Das wird in allen Bereichen eine Herausforderung – sowohl für die Mannschaft als auch für das Trainerteam.

Wie fühlen Sie sich und Ihre Mannschaft gewappnet für die Regionalliga?

Das werden die kommenden Wochen zeigen. Denn bislang haben wir ja noch kein Spiel in der Regionalliga bestritten. Wir müssen mal sehen, was uns in den einzelnen Spielen erwartet, und in welchen Bereichen wir die Tiefe haben, um Paroli bieten zu können. Das erste Spiel wird schon erste Aufschlüsse geben.

Am Samstag bestreiten sie ihr erste Spiel in der 4. Liga gegen die U23 des Bundesligisten FSV Mainz 05. Wie wollen Sie die Partie angehen und wie lautet die Zielsetzung?

Wir wollen auf alle Fälle mit einem positiven Ergebnis starten. Aber dazu muss natürlich alles passen. Wir dürfen uns nicht viele Fehler erlauben, denn die werden konsequent bestraft; das haben die Testspiele gegen die höherklassigen Mannschaften gezeigt. Wir wollen natürlich die Spielweise, die uns in den vergangenen Jahren ausgezeichnet hat, auf den Platz bringen; vor allem in Sachen Laufbereitschaft und Aggressivität gilt es alles reinzuhauen. Wir wollen die Partie aber auch mit Spaß angehen, die Vorfreude ist riesig. Mainz II ist eine junge, spielstarke Truppe, mit Jungs, die alle vom Profifußball träumen und sehr gut ausgebildet sind. Da heißt es alles aus uns raus zu holen und den inneren Schweinehund zu überwinden. Wir hoffen auf eine große Kulisse, und dass uns die Fans in schwierigen Phasen als 12. Mann unterstützen. Wir wollen möglichst mit einem oder drei Punkten starten. Die Jungs sind heiß und werden sicherlich alles geben, und dann sehen wir, was dabei heraus kommt.

Wie lautet das Saisonziel?

Da gibt es nur eins, den Klassenerhalt. Alles andere wäre utopisch. Der Ligaverbleib wird schwer genug. Aber dieses Ziel werden wir mit maximalem Einsatz verfolgen.

Wen sehen Sie in der Rolle der Titelfavoriten und wer zählt zu ihren Konkurrenten um den Klassenerhalt?

In Sachen Meisterschaft werden es die üblichen Verdächtigen sein, die in der abgelaufenen Saison auch die Aufstiegsrelegation gespielt haben. Das sind Waldhof Mannheim und der 1. FC Saarbrücken. Zu den Favoriten zählen aber auch die Offenbacher Kickers und der 1. FC Homburg. Der SSV Ulm hat sich richtig gut verstärkt und strebt in höhere Bereiche. Wer in den hinteren Bereichen sein wird, das will ich mir nicht anmaßen. Das gebietet schon der Respekt, im Vorfeld keinen Gegner abzustempeln. Wir sind auf alle Fälle der absolute Underdog – die Mitaufsteiger sind ganz andere Kaliber wie etwa Homburg. Dennoch wollen wir den Klassenerhalt erreichen, und dafür werden wir alles tun.   Die Fragen stellte Thomas Hauschel.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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