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Fussball "Wir hatten gefühlt 80 Prozent Ballbesitz"

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Der SV Sulz am Eck (weiße Trikots) und der TSV Neuhengstett trennten sich 1:1. Das Unentschieden bringt keines der beiden Teams entscheidend weiter. Foto: Reutter Foto: Schwarzwälder Bote

So etwas nennt man eine erfolgreiche Aufholjagd: Binnen sieben Tagen haben die Fußballer des SC Neubulach ihren Rückstand von zehn Punkten gegenüber dem Spitzenreiter der Kreisliga A, Staffel 1, dem SV Gültlingen, auf zwei Zähler verkürzt.

Noch freilich hat der SV Gültlingen, der zudem ein Spiel weniger als der Tabellenzweite aus Neubulach in der Wertung hat, alle Trümpfe in der Hand. Das torlose Unentschieden im Wildberger Derby gegen den VfB Effringen schmerzt dennoch.

"Wir hatten zwar gefühlt 80 Prozent Ballbesitz, aber wir haben es nicht verstanden, den Neuner-Abwehrriegel der Effringer zu brechen. Entweder hat es am finalen Pass oder am nötigen Quäntchen Glück gefehlt, weil ein Effringer im letzten Moment eine Fußspitze dazwischen brachte", sagte der Gültlinger Abteilungsleiter Gunter Deuble.

"Die Effringer wollten kein Tor schießen. Sie wollten ein 0:0 und diesen Punkt haben sie sich auch zu Recht erkämpft", führt Deuble fort.

Beim SC Neubulach läuft dagegen alles nach Wunsch. Dem 1:0-Erfolg im Spitzenspiel gegen den SV Gültlingen ließ der Tabellenzweite im Nachholspiel gegen die unbequemen SF Gechingen II vor heimischer Kulisse ein 5:1 folgen, und am Sonntag gelang dem SCN ein 4:2-Erfolg in Ottenbronn.

Die Grün-Weißen machten vor allem in der ersten Hälfte einen richtigen gut Eindruck, hatten früh in der Partie zwei Großchancen, ehe ein Abwehrfehler von den Neubulachern in der 18. Minute ausgenutzt wurde. Doch GW Ottenbronn hielt dagegen und erzielte nur sieben Zeiger-umdrehungen später den Ausgleichstreffer zum 1:1.

Und es sollte zwischenzeitlich noch besser für die Ottenbronner kommen. Unmittelbar nach dem Seitenwechsel gingen die Grün-Weißen mit 2:1 in Führung. "Verdient", meinte GWO-Spielertrainer Mario Kovacevic, der etwas mit den Entscheidungen des Unparteiischen haderte. "Nach unserem Führungstor hat der Schiedsrichter 15 Minuten lang alles gegen uns gepfiffen. Die Freistöße, die direkt und indirekt zu den beiden Gegentreffern geführt haben, hätten nie gegeben werden dürfen", monierte Kovacevic, der in der 88. Minute noch einen weiteren, allerdings nicht mehr entscheidenden, Neubulacher Treffer nach einem Konter mit ansehen musste. "Sehr schade, die Überraschung hätten wir fast im Sack gehabt", trauerte Mario Kovacevic nicht unmöglich erscheinenden Zählern hinterher.

Mit dem 1:0-Heimsieg gegen den Tabellendritten SV Breitenberg/Martinsmoos hat der SV Bad Liebenzell einen weiteren Sprung nach vorne gemacht. "Wir waren die spielerisch bessere Mannschaft und haben auch verdient gewonnen", meinte der Liebenzeller Trainer Andreas Essig, der die Mannschaft während der Saison von Tobias Blank übernommen hatte, der seinerseits mittlerweile beim Nachbarn TSV Möttlingen erfolgreich als Spieler aktiv ist.

"Ab der 70. Minute wurde es zu einer Abwehrschlacht. Die Breitenberger haben nur noch lange Bälle nach vorne geschlagen, aber so richtig gefährlich sind sie nicht mehr geworden", geht Andreas Essig auf die Schlussphase der Partie ein. Für den SV Bad Liebenzell war es der vierte Sieg in Folge. "Momentan läuft es super. Schon in der Vorrunde hatten wir eigentlich einige gute Spiele gezeigt, aber jetzt hat sich das Team das Glück erarbeitet", sagt Andreas Essig.

"Unsere Winterneuzugänge haben gut eingeschlagen. Die Mannschaft ist intakt und zeigt sich wieder als Einheit. Auch die Systemveränderung hat sich positiv bemerkbar gemacht", benennt Andreas Essig die Erfolgsgründe. Mit dem vierten Erfolg in Serie haben sich die Kurstädter auf den zehnten Tabellenplatz nach vorne gearbeitet. "Unsere Aufholjagd soll noch nicht zu Ende sein, aber unser erstes Ziel bleibt natürlich weiterhin der Klassenerhalt."

In der Tabelle zog der SV Bad Liebenzell nicht nur an den Ottenbronnern vorbei, sondern auch am SV Sulz am Eck vorbei, der sich 1:1 im Kellerduell vom TSV Neuhengstett trennte, und am TSV Simmersfeld, der sich dem Tabellenletzten VfL Ostelsheim mit 2:3 Toren geschlagen geben musste.

"Auch wenn wir in der Schlussphase mehrfach den 3:3-Ausgleichstreffer auf dem Fuß hatten, war es ein nicht unverdienter Sieg für die Ostelsheimer", bilanzierte der Simmersfeld Abteilungsleiter und Trainer Daniel Wurster die 90 Minuten vom Sonntag.

Knapp mit 2:3 verlor die Spvgg Wart/Ebershardt zuhause gegen den SV Althengstett II. "Wir waren von Anfang an bemüht, doch Althengstett II war effektiver im Torabschluss und ging in Führung. Erst danach hatten wir mehr Zugriff auf das Spiel, das sich in der zweiten Hälfte sich zu einem offenen Schlagabtausch entwickelte", analysierte der Warter Pressesprecher Till Brieger die Begegnung. "Die Spielführung des Schiedsrichters war für uns nicht immer nachvollziehbar", meinte Till Brieger, der vor dem 2:1-Führungstreffer der Althengstetter ein mögliches Foulspiels des Gegners ausgemacht hatte. Zudem: "Das 2:3 fiel aus stark abseitsverdächtiger Position."

Nachdem in den Spielen mit Möttlinger Beteiligung zuletzt die Tore zumeist auf beiden Seiten fast schon wie reife Früchtchen gefallen sind, lief die Begegnung am Sonntag beim 2:1-Heimerfolg nach zwischenzeitlichem 0:1-Rückstand des Tabellenfünften gegen den TSV Wildberg wesentlich gediegener ab. "In der ersten Hälfte hatten die Wildberger mehr Spielanteile. Da waren wir noch gar nicht richtig im Spiel", blickt Danny Wohlgemuth, Spielleiter der Möttlinger, zurück.

Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild. "Wir bestimmten das Spiel und hatten schon vor dem 1:1 Pech bei zwei Aluminiumtreffern", sagte Danny Wohlgemuth.

Der vierte Möttlinger Sieg in Serie bringt den Sprung auf den fünften Tabellenplatz mit sich. "Solch eine Platzierung haben wir uns vorgestellt", befindet sich die Möttlinger Elf laut Danny Wohlgemuth mittlerweile absolut im Soll.

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