Niklas Bühler verlässt den KSC und wird künftig bei Borussia Dortmund an der Seitenlinie stehen. Foto: Lukas Eckert

Für Niklas Bühler geht ein Kindheitstraum in Erfüllung. Der 26-Jährige ist ab Januar Co-Trainer der U16 von Borussia Dortmund.

Oftmals wird der Ausdruck „Kindheitstraum“ etwas zu inflationär benutzt. Doch im Fall von Niklas Bühler ist es genau ein solcher, der im neuen Jahr in Erfüllung gehen wird. Denn der 26-jährige Balinger wird schon bald bei der U16 von Borussia Dortmund an der Seitenlinie stehen. Und aus seiner Freude über das Erreichen dieses Ziels macht der Coach keinen Hehl – schließlich ist er seit seiner Kindheit eingefleischter BVB-Fan. „Für mich ist es etwas ganz Besonderes, jetzt bei Borussia Dortmund arbeiten zu dürfen. Der Verein begleitet mich schon sehr lange, deshalb fühlt sich dieser Schritt einfach richtig an“, so Bühler.

 

SVH, TSG, VfB – und nun BVB

Der 26-Jährige spielte einst selbst Fußball beim SV Heselwangen, wo dann im Alter von 15 Jahren auch seine Laufbahn als Jugendtrainer begann. Es folgten Stationen bei der TSG Balingen, dem SSV Reutlingen sowie in den Nachwuchsleistungszentren des VfB Stuttgart und des Karlsruher SC. Zuletzt war er Co-Trainer der U17 in Karlsruhe. „Die Gespräche waren von Anfang an offen und fair, und dass mir der Wechsel in der Winterpause ermöglicht wurde, weiß ich sehr zu schätzen. Gerade nach der starken Hinrunde der U17 und der Qualifikation für die DFB-Nachwuchsliga A war das nicht selbstverständlich. Auch wenn meine Zeit in Karlsruhe nicht außerordentlich lang war, habe ich mich dort sehr wohlgefühlt und viel mitgenommen – sportlich wie menschlich“, so der 26-Jährige.

„Die Arbeit beginnt erst richtig“

Auch wenn ihm der Abschied von seinem jetzigen Arbeitgeber nicht leichtfällt, freut sich der Balinger natürlich enorm auf die neue Herausforderung: „Mir ist klar, dass mit dem Wechsel nichts ,fertig’ ist – im Gegenteil: Jetzt beginnt die Arbeit erst richtig. Ich freue mich darauf, Verantwortung zu übernehmen und mich jeden Tag als Trainer weiterzuentwickeln.“