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Fußball Viertelfinale: Pokal hat eigene Gesetze

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Für Villingendorfs Torjäger Vincent Krüger (am Ball) gab es kein Durchkommen. Foto: Neff

Im Viertelfinale des Bezirkspokals hat die SG Deißlingen/Lauffen durch einen 4:1-Sieg gegen den SV Villingendorf für die Pokalüberraschung gesorgt und steht damit im Halbfinale.

Auch Vorjahresfinalist SV Zimmern II löste durch ein 3:1 beim A-Ligisten SV Horgen das Halbfinal-Ticket. Dort treffen nun beide Teams in Zimmern aufeinander. Im zweiten Halbfinale stehen sich in Beffendorf die SG Bösingen II/Beffendorf (3:2 beim SV Gosheim), sowie die FSV Schwenningen (4:3 beim SV Wurmlingen) gegenüber. Beide Halbfinals finden am Samstag, 25. Juli um 16 Uhr statt.

SV Gosheim – SG Bösingen II/Beffendorf 2:3 (0:3). Tore: 0:1 (8.) Thomas Eger, 0:2 (18.) Benedikt Bantle, 0:3 (39.) Simon Jauch, 1:3 (52.) Ali Sari, 2:3 (58.) Dominik Klemm (Elfmeter). Zuschauer: keine. Schiedsrichter: Daniel Dosch (SRG Tuttlingen). Die Gäste hatten im ersten Durchgang deutliche Vorteile, führten nach 18 Minuten durch zwei Treffer von Thomas Eger und Benedikt Bantle nach 18 Minuten mit 2:0. Als Simon Jauch (38.) nach einem Eckball per Kopf das 3:0 erzielt hatte, schien die Partie frühzeitig zugunsten der SG entschieden. Doch nach der Pause traf Ali Sari (52.) aus 20 Metern zum 3:1. Nur neun Minuten schaffte Dominik Klemm per Strafstoß den Anschluss. Die Partie drohte zu kippen, doch die Gäste retteten den knappen Vorsprung ins Ziel, wobei beide Teams noch zu Torchancen kamen.

SG Deißlingen/Lauffen – SV Villingendorf 4:1 (1:0). Tore: 1:0 (37.) Maurice Roth, 2.0 (64.) Maximilian Bögelspacher, 2:1 (67.) Christian Höllerich, 3:1 (76.) Marius Hahn, 4:1 (90.) Robin Schumpp. Zuschauer: 100. Schiedsrichter: Thomas Glantz (Göllsdorf). Die Gastgeber waren von Beginn an aggressiver und lauffreudiger. Beim SVV dagegen blieb vieles nur Stückwerk. Zudem leisteten sie sich zu viele individuelle Fehler, welche die SG im zweiten Durchgang zu den entscheidenden Treffern nutzte.

Nach einer ausgeglichenen Startphase investierten die Gastgeber mehr, erzielten durch Maurice Roth (37.) das 1:0. Auch nach der Halbzeit war die SG galliger und der eingewechselte Maxi Bögelspacher (64.) traf zum 2:0. Der Anschlusstreffer von Christian Höllerich drei Minuten später war nur ein kurzes aufbäumen, weil der SVV auch danach nicht zwingend genug war, um die Gastgeber in Schwierigkeiten zu bringen. Die SG dagegen agierte gradliniger und erzielte durch Marius Hahn (76.) das 3:1.

Obwohl die Gäste nicht aufstecken, schafften sie es nicht die Platzherren unter Druck zu setzen, stattdessen konterten diese eiskalt und erhöhten durch Robin Schumpp (90.) auf 4:1, stehen verdient im Halbfinale.

SV Horgen – SV Zimmern II 1:3 (0:2). Tore: 0:1 (5.) Yasin Bozkurt, 0:2 (45.) Kevin Haxha, 0:3 (70.) Yasin Bozkurt, 1:3 (86.) Shpat Racaj. Zuschauer: 100. Schiedsrichter: Michael Ponto (Seedorf). In einem von beiden Teams intensiv geführten Spiel, hatten die Gäste den besseren Start, erzielten nach einem schönen Spielzug durch Neuzugang Bozkurt (5.) den Führungstreffer. Die Gastgeber zeigten sich davon unbeeindruckt, hatten fortan Vorteile und auch die besseren Möglichkeiten, mit denen sie aber großzügig umgingen. Die Gäste dagegen waren effektiver, erzielten durch Kevin Haxha fast mit dem Pausenpfiff, nach einem Eckball das 2:0. Auch nach dem Seitenwechsel war kein Klassenunterschied erkennbar, wobei der SVZ allerdings in der Defensive nun weniger zuließ. Als Bozkurt nach 70 Minuten einen Konter zum 3:0 abschloss, war die Partie entschieden. Horgen gab trotz des nun deutlichen Rückstands nicht auf, erzielte durch einen sehenswerten Schuss von Shpat Racaj in der Schlussphase das 3:1.

SV Wurmlingen – FSV Schwenningen 3:4 (2:1). Tore: 1:0 (23.) Ivan Gonzales-Garcia, 1:1 (30.) Dimitri Bärwald, 2:1 (35.) Marc Beck, 2:2 (59.) Dimitri Bärwald, 3:2 (63.) Ivan Gonzales-Garcia, 3:3 (75.) Chahid Moutassime, 3:4 (88.) Armido Stoppiello. Zuschauer: 50. Schiedsrichter: Christian Hafner (Böttingen). Bezirksligist Schwenningen hat sich zum Ziel gesetzt, den Pokal zu gewinnen. „Dazu sind noch drei Siege notwendig“, sagte FSV-Trainer Almir Smakovic vor diesem Spiel. Nun sind es nur noch zwei. Doch bis es soweit war, mussten die Gäste Schwerstarbeit verrichten, rannten dreimal einem Rückstand hinterher. In den letzten 20 Spielminuten legte die FSV deutlich zu, erzielte durch die eingewechselten Moutassime und Stoppiello zwei Treffer zum 4:3. Aufgrund des Chancenplus war der Sieg der Mooskicker verdient.

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