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Fußball Vier Teams spielen um Einzug ins Finale

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Nicht nur Sieger im Kampf um die Lufthoheit, sondern auch nach dem Schlusspfiff: Die SG Her-zogsweiler-Durrweiler zog nach ihrem 4:1-Viertelfinalsieg beim SV Tumlingen-Hörschweiler ins Halbfinale ein und empfängt darin am Sonntag die SG Vöhringen. Foto: Wagner

Der Bezirkspokalwettbewerb der Saison 19/20 geht mit den beiden Halbfinalpaarungen in Dornhan und in Herzogsweiler in die Endphase.

TSF Dornhan II – SV Baiersbronn (Samstag, 15.30 Uhr). Im ersten Halbfinale sieht sich die gastgebende Dornhaner Zweitvertretung gegen den Bezirksligisten aus dem Murgtal klar in der Außenseiterrolle. Die Dornhaner Zweite und ihr Trainergespann Philipp Lehr und Robin Hills hat aber schon mehr erreicht als zu erwarten war. Im Viertelfinale wurde der Bezirksligist aus Salzstetten in die Knie gezwungen. Die Turn- und Sportfreunde lagen in dieser Partie bereits mit 4:0 im Vordertreffen ehe es hinten raus noch knapp wurde und die Partie am Ende mit 4:3 endete.

Dornhans Spielertrainer Philipp Lehr sieht seine Mannschaft auch aufgrund der Regelungen seitens des WfV für diesen Wettbewerb im Nachteil: "Meiner Meinung nach ist es wenig schlüssig, dass die Neuzugänge für diese Saison in diesem Wettbewerb aus der Vorsaison spielen dürfen und auf der anderen Seite wir keine Spieler von der Ersten einsätzen dürfen (Stammspieleregelung), obgleich die Saison noch gar nicht begonnen hat."

Im gewonnen Viertelfinale gegen die SF Salzstetten kamen mit dem Torhüter Albion Muzaqi und Julian Haas zwei aus der Ersten noch zum Einsatz. Dies wird am Samstag nicht möglich sein. Weiteres Manko aus Sicht der Gastgeber ist, dass sie ohne Testlauf in dieses Pokalhalbfinale gehen werden.

Gut vorbereitete Murgtäler

Der SV Baiersbronn hat das Pokalhalbfinale durch einen knappen 1:0-Heimerfolg gegen den VfR Sulz erreicht. Auf Seiten der Gäste aus dem Murgtal wird der Gegner keinesfalls auf die leichte Schulter genommen. Baierbronns Spielertrainer Sebastian Braun möchte mit seiner Mannschaft unbedingt ins Bezirkspokalfinale eine Woche drauf in Freudenstadt einziehen: "Wir haben mit unserer Vorbereitung zwei Wochen früher begonnen als angedacht und wollen jetzt natürlich ins Finale."

Baiersbronn hat bereits zwei Testspiele gegen den SV Oberachern (Oberligist 2:6) und den Ligarivalen aus Herzogsweiler-Durrweiler (5:2) absolviert und trotz der kurzen Vorbereitungsphase eine gute Frühform angedeutet. Vor allem in der Offensive haben die Murgtäler einige Optionen. Mit Kevin Benz von der SG Dornstetten und Bruno Ribeiro der zuvor in der Jugend beim Offenburg FV spielte hat sich die Mannschaft des Trainergespanns Marvin Lutz und Sebastian Brau vor der Saison weiter sinnvoll verstärkt. Beide sind für das Spiel ebenfalls spielberechtigt.

Einzig die Tatsache, dass die Murgtäler aufgrund der Hygiene-Verordnung nur mit 40 Fans anreisen dürfen (siehe unten stehenden Text), behagt ihnen überhaupt nicht. Vor allem die Treuesten der Treuen werden für das Spiel den Vorzug erhalten. Geleitet wird die Partie von dem Schiedrichtertrio Manuel Digeser, Danieler Pfeffer und Jochen Gieseke.

SG Herzogsweiler-Durrweiler – SG Vöhringen (Sonntag, 15 Uhr). Weitaus offener erscheint das zweite Halbfinalspiel der beiden Bezirksligisten, die sich in Herzogsweiler gegenüberstehen. Die SG Herzogsweiler-Durrweiler setzte sich in der Runde zuvor im Lokalkampf beim B-Ligisten in Tumlingen mit 4:1 durch. Die SG Vöhringen machte es weitaus spannender und gewann ihr Spiel zu Hause gegen die SG Ahldorf-Mühlen erst im Elfmeterschießen.

Schlagkräftiger Kader

Die Gastgeber und deren Trainer Ümit Dagistan sehen die Gäste aus Vöhringen auch aufgrund ihres neuen Spielertrainertrios Denis Gonscz, Tom Schmid und Nico Hellstern in der leichten Favoritenrolle: "Vor dem Corona- Abbruch habe ich uns zusammen mit dem SV Baiersbronn in der Favoritenrollen für den Wettbewerb gesehen. Jetzt sieht es durch Vöhringens neues Spielertrainertrio natürlich ganz anders aus." Dagistan hätte es auch lieber gesehen, wenn der Wettbewerb mit den alten Kader fertiggespielt werden würde. Für das Spiel am Sonntag werden die Weilemer nicht in Bestbesetzung antreten können.

Dagistan erhofft sich von der Tatsache, dass die Vöhringer erst seit drei Wochen mit ihrem neuen Trainergespann trainieren einen kleinen Vorteil. Bis auf Wladislav Weber der in der Sommerpause den Verein verlassen hat ist die Mannschaft zusammengeblieben. "Wir freuen uns natürlich, dass der Wettbewerb zu Ende gespielt wird und am Sonntag sehe ich die Chancen 50:50. Unser Gegner hat sich aber mit dem Trainertrio sehr stark verstärken können." Die Gastgeber konnten sich mit Louis Brünz und Aziz Kaya ebenfalls mit talentierten Spieler verstärken.

Vorfreude ist riesengroß

Auf Seiten der Gäste aus Vöhringen ist die Vorfreude auf das Pokalhalbfinale unübersehbar. Vöhringens neuer Co-Spielertrainer Tom Schmid ist guter Dinge für das Spiel am Sonntag: "Unsere Mannschaft hat gut trainiert und wir sind für die Kürze der Vorbereitung gut in Schuss. Wir wollen natürlich ins Pokalfinale einziehen."

Schmid, der zusammen mit Nico Neuchel und Cheftrainer Denis Gonscz ein dreiköpfiges Trainerteam leitet, hat sich gut eingelebt bei den Vöhringern: "Wir harmonieren gut als Trainerteam und Denis ist mit seiner drei Jahren Erfahrung beim SV Gruol unserer Cheftrainer." Für Marco Geiser, der nach dem Pokalwettbewerb im besten Fall nach dem Finale am Sonntag in Freudenstadt seinen Laufbahn beenden wird, für wünscht sich sein Trainer natürlich ein gebührendes, schönes Ende.

Die Vöhringer können personell aus dem Vollen schöpfen und sind vor allem in der Offensive bestens besetzt. Das Schiedrichtergespann Rico Neidinger, Mathias Krauß und Moritz Hösle.

Für die beiden Pokalhalbfinale gelten unabhängig für den "normalen" Hygienebestimmen noch Einschränkungen für die Zuschauer, denn im Juli darf nur vor 100 Zuschauern gespielt werden.

Im Vorfeld hat sich Pokalspielleiter Frank Hinterlang mit den vier beteiligten Vereinen geeinigt, dass vom Heimverein 60 Zuschauer, vom Gastverein 40 zugelassen sind. Die Zuschauer müssen sich vorher beim Verein anmelden und registrieren lassen. Ohne Anmeldung braucht man gar nicht zum Spielort kommen. Und neutrale Zuschauer sind bei beiden Halbfinalpaarungen auch nicht zugelassen.

Das erste Halbfinale in Dornhan zwischen der TSF-Zweitvertretung und dem SV Baiersbronn ist am Samstag, 25. August, um 15.30 Uhr, das zweite Halbfinale am Sonntag bei der SG-Herzogsweiler-Durrweiler gegen die SG Vöhringen (15 Uhr).

Für das Pokalfinale eine Woche später im Freudenstädter Stadion gelten wieder andere Bestimmungen, denn ab August sind bei Fußballspielen insgesamt 500 Beteiligte zugelassen, also Spieler, Schiedsrichter, Trainer, Betreuer, Medienvertreter und Zuschauer. Nicht mitgerechnet werden dabei Verbandsfunktionäre und das Funktionsteam der SpVgg Freudenstadt, also Ordner, Verkäufer an Getränkeständen oder beim Wurstverkauf.

Frank Hinterlang hat für den Montag nach den Halbfinalspielen, wenn die Endspielteilnehmer feststehen, eine Besprechung mit den beiden Finalisten angesetzt. Dabei wird festgelegt, welche Zuschauerkontingente die beiden Vereine erhalten, wobei sich die Zuschauer wieder bei ihrem jeweiligen Verein anmelden müssen. Sollte dann noch Kapazität für neutrale Zuschauer vorhanden sein, werden die Modalitäten für deren Anmeldung kurzfristig veröffentlicht.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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