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Fußball VfL Sindelfingen verliert 2:3 gegen VfL Nagold

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Die Nagolder gewannen 3:2. Foto: Kraushaar

VfL Sindelfingen – VfL Nagold 2:3 (1:2). Der VfL Nagold ist wieder in der Verbandsliga angekommen. Mit 3:2 haben die Nagolder das Auftaktspiel beim VfL Sindelfingen gewonnen.

Der VfL Nagold feierte im Sindelfinger Floschenstadtion vor gut 250 Zuschauern einen Blitzstart durch einen Treffer von Liga-Debütant Chris Wolfer (5.). Nach dem Spielende ging die Feier nach dem 3:2-Auftaktsieg weiter. Die Rückkehr in die Verbandsliga war von großem Erfolg gekrönt. Der erste Dreier ist unter Dach in Fach.

Der Weg dahin war jedoch bei knapp 30 Grad beschwerlich. Läuferisch und spielerisch konnte der Aufsteiger bis in die Schlussphase mithalten. Nagolds Trainer Armin Redzepagic hatte sich zu einer sehr mutigen Aufstellung entschlossen. Sechs Spieler aus der Startelf, darunter zwei aus der eigenen A-Jugend, waren bis Samstag noch ohne Verbandsliga-Erfahrung. Der Aufsteiger begann forsch. Erste Minute, erste Torchance durch Pascal Reinhardt. Doch Nagolds Top-Stürmer köpfte über das Sindelfinger Tor. In der fünften Minute war das 1:0 dann fällig. Chris Wolfer, einer der beiden Spieler, die frisch aus der A-Jugend gekommen waren, erzielte die Führung. Pascal Reinhardt legte den Ball diagonal auf den Youngster ab. Der traf mit einem strammen Schuss in die Maschen.

In der elften Minute hätte Ex-Profi Reinhardt beinahe das 2:0 erzielt, doch er schloss einen Konter über das gegnerische Tor ab. Kurz danach stand er einem knallharten Schuss von Wolfer im Weg. Doch in der 28. Minute klingelte es erneut. Pascal Reinhardt unterstrich wieder einmal seine Klasse. Zu erst holte er einen Strafstoß heraus, dann verwandelte er eiskalt zum 2:0. Die Gastgeber hatten bis dahin noch keine Möglichkeit. Erst in der 31. Minute flog der Ball nach einem Freistoß von Florian Feigl auf das Nagolder Tor. Doch Torhüter Bubacarr Sanyang war auf seinem Posten.

Allerdings wurden die Sindelfinger in der Folge stärker. Sie bekamen mehr Ballbesitz und waren nun spielbestimmend. Zu erst liefen die Angriffe vornehmlich über Berk Özhan und Pascal Seil auf der rechten Nagolder Seite, dann über Dominik Pedro und Luka Kravoscanec auf der linken. Die dritte Sindelfinger Möglichkeit fand dann auch den Weg ins Netz. Bubacarr Sanyang konnte einen strammen Schuss von Lars Jäger von der Strafraumgrenze noch abwehren, gegen den Nachschuss von Oliver Glotzmann zum 1:2 (41.) war er dann aber machtlos. Unmittelbar vor der Halbzeit fiel sogar fast noch der Ausgleich. Nach einem Kopfball von Roberto Klug stand Fredetik Mohr richtig und zog ab. Doch Dominik Pedro und der Pfosten retteten die knappe Nagolder Führung in die Pause.

Es hatte sich angedeutet. Der Ausgleich lag in der Luft. "Sindelfingen ist immer besser ins Spiel gekommen", sah auch Armin Redzepagic. Bei den Gastgebern fruchteten die Einwechslungen von Armin Zukic und Pablo Perez. Einige gefährliche Aktionen fanden zwar zunächst keinen Abnehmer. Zudem parierte Bubacarr Sanyang einen Knaller von Armin Zukic. Doch in der 78. Minute war der Ausgleich fällig. Ivo Colic hatte sich auf der linken Seite durchgesetzt und bediente Oliver Glotzmann. Der musste die Flanke nur noch zum 2:2 in das Gehäuse schieben.

Sollten sich die Aufsteiger von diesem Rückschlag noch einmal erholen? Oh ja – und wie. Die Freude der Gastgeber währte nur kurz. Der kurz zuvor eingewechselte Elias Bürkle bediente den mitgelaufenen Reinhardt mit einem klugen Pass. Der Stürmer schloss wohl überlegt zum 3:2 ab (80.). Bereits kurz zuvor hatte Sindelfingens Torhüter Alexander Bachmann gegen Reinhardt gerettet. Zudem wurde dieser auch von einer strittigen Abseitsentscheidung vom Linienrichter gestoppt.

Doch auch auf der Gegenseite wurde es brenzlig, als die Sindelfinger nach einem vermeintlichen Handspiel von Matthias Rebmann einen Strafstoß reklamierten – und als Lars Jäger im letzten Moment gestoppt wurde.

VfL Sindelfingen: Bachmann; Klug, Molitor, Perez, Feigl, Wentsch, Jäger, Krauß (46. Zukic), Glotzmann, Colic (86. Frick), Mohr, Aleman Solis.

VfL Nagold: Sanyang; Özhan, Bühler, Rebmann, Pedro, Quiskamp, Seil (46. Ormos), Skoda (90. Karsli), Kravoscanec (72. Bürkle), Wolfer (75. Silic), Reinhardt.

Tore: 0:1 (5.) Chris Wolfer, 0:2 (28.) Pascal Reinhardt, 1:2 (41.) Oliver Glotzmann, 2:2 (78.) Glotzmann, 2:3 (80.) Reinhardt.

Schiedsrichter: Michael Zeiher.

Zuschauer: 250.

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