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Fußball VfL Nagold: Punkteteilung im Spitzenspiel

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Nagolds Rechtsverteidiger Berk Özhan (am Ball) machte viel Druck über seine Seite. Foto: Kraushaar

TSV Ehningen – VfL Nagold 1:1 (0:0). Die Landesliga-Fußballer des VfL Nagold mussten sich bei ihrem fünften Auftritt in dieser Saison erstmals mit einer Punkteteilung zufrieden geben. Im Spitzenspiel beim TSV Ehningen kam das Team von Trainer Armin Redzepagic zu einem 1:1.

Elias Bürkle, der in einen von Chris Wolfer gegen Kenan Kasikci erzwungenen leichtsinnigen Rückpass gespritzt war, und der Ehninger Spielertrainer George Berberoglu per Foulelfmeter, erzielten die Tore. Der Nagolder Trainer Armin Redzepagic wartete auf dem engen Ehninger Kunstrasen mit einer Überraschung auf. Valentin Asch stand als Innenverteidiger in der Startelf, Nils Schuon begann auf der Sechserposition zusammen mit Niklas Schäuffele, Lysander Skoda und Chris Wolfer spielten im Mittelfeld. Marco Quiskamp saß auf der Bank.

Die Anfangsphase gehörte den Nagoldern bei denen Berk Özhan über die rechte Seite für die ersten Impulse sorgte. Allerdings fand der Rechtsverteidiger keine Abnehmer. Steffen Honigmann war als zweite Spitze völlig isoliert und wurde nach einer Stunde aus der Partie genommen. Elias Bürkle und Chris Wolfer taten sich gegen die Routiniers Timo Paetzold und Marcel Berberoglu schwer, was nicht unwesentlich daran lag, dass aus dem Mittelfeld zu wenig Unterstützung kam.

Der VfL Nagold machte das Spiel breit und übte sich in einem gepflegt anzusehenden Ballbesitzfußball. "Es ist immer schwierig, das Spiel zu machen und gleichzeitig auch nach hinten abzusichern", sagte Armin Redzepagic.

Der Mannschaft aus Nagolder muss man zugute halten, dass sie vom TSV Ehningern – obwohl dieser sein Spiel ganz auf Konter ausgelegt hatte – bis zum Elfmeterpfiff nicht einmal eine halbe Torchance zugelassen hat. Ein Schüsschen von Ibrahim Mohammadou (26.) war das einzige, was Bubacarr San­yang auf seinen Kasten bekam. Nach einer halben Stunde hatte sich die Partie im Mittelfeld festgespielt. Es entwickelte sich eine Art "Lückensuch-Fußball" ohne echten Druck auf das gegnerische Tor. Ein satter Schussversuch von Burak Tastan sollte der einzige Aufreger (33.) im ersten Spielabschnitt bleiben.

Nach dem Seitenwechsel begann der VfL Nagold etwas druckvoller. Zwei Eckstöße und nach 53 Minuten der erste echte Torschuss von Chris Wolfer, den der Ehninger Schlussmann Mustafa Görkem per Fußabwehr klären konnte, weckte Hoffnung auf mehr Offensivfußball.

Görkem stand gut zehn Minuten darauf erneut im Blickpunkt, als er den durchgebrochenen Elias Bürkle von den Beinen holte. Schiedsrichter Armin Senger drückte sich vor der fälligen Konsequenz und endschied zum Frust der Nagolder auf Eckball. Auch kurz danach blieb die Pfeife des Unpatteiischen nach einem Handspiel in einer unübersichtlicher Situation stumm.

Der VfL Nagold suchte in dieser Phase die Entscheidung. Die Einwechslung von Walter Vegelin sollte das Offensivspiel beleben. In der 72. Minute spritzte Elias Bürkle gedankenschnell in einen Rückpass, ließ Torhüter Görkem elegant aussteigen und vollendete aus spitzen Winkel zur 1:0 Führung.

Die Ehninger schalteten daraufhin sofort um und rückten als Mannschaft auf. Die Nagolder fanden kein Mittel, die Bälle zu halten oder gar einen überlegten Konter zu fahren. Selbst von einem Regionalliga erfahrenen Spieler wie Nils Schuon ist in dieser Phase nichts gekommen.

Die Quittung bekam der VfL Nagold in Form eines Foulelfmeters, den Kevin Flaig herausholte. "Das war die gleiche Masche wie letzte Woche. Schwach, dass der Schiedsrichter darauf hereinfällt", ärgerte sich Armin Redzepagic. Matthias Rebmann, der direkt danebengestanden hatte, bestätigte, dass der Nagolder Abwehrspieler in der wohl dunkelsten Ecke auf dem Ehninger Kunstrasen, den Ball getroffen habe. George Berberorglu war es egal. Der Ehninger Spielertrainer verwandelte den Strafstoß unhaltbar für Bubacarr Sanyang. Es war Berberoglus sechster Saisontreffer.

In der Schlussphase hätten die Ehninger das Spiel durchaus noch gewinnen können. Raphael Bartmann zielte in der 84. Minute aus vollem Lauf über den Kasten anstatt einen freistehenden Mitspieler zu bedienen. Zwei Minuten später übersah Schiedsrichter Senger ein Handspiel von Burak Tastan. In der Schlussminute fehlte auf der anderen Seite Nils Schuon bei seiner zweiten guten Freistoßaktion das nötige Glück.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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