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Fußball VfB Stuttgart: Kaderumbau schreitet voran

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Hat neue taktische Möglichkeiten: VfB-Trainer Tim Walter. Foto: Gohlke

Der neue Konkurrent für Mario Gomez saß mit VfB-Sportdirektor Sven Mislintat an einem Tisch und unterschrieb einen langfristigen Vertrag. Ein möglicher Ersatz für den verletzten Orel Mangala tummelte sich am Dienstag auch schon auf dem Trainingsplatz. Am Tag nach dem mühsamen 1:0-Erfolg im DFB-Pokal bei Hansa Rostock hat der VfB Stuttgart zwei weitere Transfers perfekt gemacht.

Zum einen setzte sich der schwäbische Fußball-Bundesligist im Werben um den kongolesischen Stürmer Silas Wamangituka durch. Mit dem 19 Jahre alten Angreifer, der vom französischen Zweitligisten Paris FC kommt, plant der Bundesliga-Absteiger für die nächsten fünf Jahre. Der Vertrag läuft bis zum 30. Juni 2024. Mit der Verpflichtung reagierten die Stuttgarter auch auf die Verletzung des neuen Angreifers Sasa Kalajdzic, der sich in der Vorbereitung einen Kreuzbandriss zugezogen hatte.

Der zweite Neuzugang ist flexibel einsetzbar. Der japanische Fußball-Nationalspieler Wataru Endo kommt zunächst auf Leihbasis bis zum Ende der Saison vom belgischen Erstligisten VV St. Truiden. Der 1,78 Meter große Endo kann im defensiven Mittelfeld sowie als Rechts- und Innenverteidiger spielen. VfB-Trainer Tim Walter äußerte sich allerdings zunächst zurückhaltend: "Ich habe ihn heute zum ersten Mal gesehen", sagte der 43-Jährige einschränkend: "Ich sehe ihn mehr im Mittelfeld, ich sehe ihn mehr auf der Sechs. Für andere Positionen ist er ein Stück weit zu klein."

Im Mittelfeld muss der VfB voraussichtlich in den kommenden drei bis vier Wochen auf Mangala verzichten. Mit einer Innenbanddehnung im linken Knie fällt der Mittelfeldspieler vorerst aus. Auch weil sich eine schlimmere Verletzung nicht bewahrheitete, war die Stimmung beim VfB am Tag nach dem Einzug in die zweite Runde des DFB-Pokals und vor dem Zweitliga-Spiel am Samstag gegen den FC St. Pauli gut.

Mislintat war allerdings mit der Leistung der Stuttgarter nicht zufrieden: "Wir waren gefühlt im Kopf eine halbe Sekunde zu langsam", kritisierte er das Spiel beim Drittligisten Rostock und sprach von einem "schlechten Tag".

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