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Fußball VfB Stuttgart: Hinten desolat und vorne harmlos

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Viel zu selten waren die Stuttgarter um Timo Baumgartl (links) und Benjamin Pavard (rechts) so nahe an ihren Frankfurter Gegenspielern – hier Makoto Hasebe – dran. Foto: Gollnow

Auch Markus Weinzierl findet mit dem VfB Stuttgart keinen Weg aus der sportlichen Krise. Der Tabellenletzte der Fußball-Bundesliga verlor gegen Eintracht Frankfurt mit 0:3 (0:2).

Damit blieb der VfB am Freitagabend auch im dritten Pflichtspiel unter dem neuen Trainer punkt- und torlos. Gegen eine phasenweise desolate VfB-Defensive sorgten Eintrachts Top-Stürmer Sébastien Haller (11.), Ante Rebic (32.) und Nicolai Müller (89.) für die Verlängerung der Frankfurter Erfolgsserie, die nun seit sieben Partien nicht verloren haben.

Während die Mannschaft von Trainer Adi Hütter den Anschluss an die Spitzenplätze der Liga hält und mindestens für eine Nacht auf dem dritten Tabellenplatz steht, bleiben die Schwaben nach dem dürftigen Auftritt vor 58 016 Zuschauern mit 24 Gegentoren Schlusslicht. Unter Weinzierl lautet das ernüchternde Torverhältnis 0:11.

Die Frankfurter zeigten gegen den verunsicherten VfB von Beginn an ihr gewachsenes Selbstvertrauen. Schon nach etwas mehr als drei Minuten jubelte Rebic, allerdings stand der Vize-Weltmeister aus Kroatien zuvor im Abseits. Kurz darauf staubte der Franzose Haller ab, nachdem Luka Jovic zuvor mit seinem Schuss gescheitert war. Das torhungrige Trio Rebic, Haller und Jovic stellte die anfällige Stuttgarter Defensive vor unlösbare Probleme.

Erstmals standen die drei Stürmer gemeinsam in der Startelf und bestimmten das Offensivspiel. Der VfB tat sich im Spielaufbau sehr schwer und musste schon nach einer knappen halben Stunde die ersten Pfiffe der eigenen Fans ertragen. Während die Gäste nicht immer besonders sicher standen, fand Stuttgart trotzdem keine Lösungen und musste permanent schnelle Konter fürchten. Zum 2:0 konnte Rebic nach einer Jovic-Flanke völlig freistehend einköpfen.

Nicht nur in dieser Situation ließen die Gastgeber den Frankfurtern im eigenen Strafraum viel zu viel Platz. Nach dem schnellen Zwei-Tore-Rückstand bemühten sich die Schwaben um Ex-Nationalspieler Mario Gomez zwar, für mehr Gefahr zu sorgen, scheiterten damit meistens jedoch bereits in den Ansätzen. Auch deswegen wendeten sich die enttäuschten VfB-Fans zu Beginn der zweiten Halbzeit von ihrer Mannschaft ab.

Sie sangen zwar weiter, in der Cannstatter Kurve jedoch mit dem Rücken zum Spielfeld. So verpassten sie auch ein Abseitstor von Berkay Özcan (68.). Frankfurt beherrschte die Begegnung weiter. Gefährlich wurde es auch nach dem Seitenwechsel vor allem immer dann, wenn Rebic, Haller oder Jovic an den Ball kamen.

Die letzte Konsequenz zeigten sie nicht immer, trotzdem waren die Gäste dem dritten Treffer insgesamt näher als Stuttgart dem ersten. Müller war kurz vor Schluss noch erfolgreich. Der VfB hat in zehn Spielen damit erst sechs Treffer erzielt, die Eintracht schoss bereits 23.

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