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Fußball VfB Stuttgart gewinnt Eichberg-Cup

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Das U15-Team des VfB Stuttgart gewann zum ersten Mal den Blumberger Eichberg-Cup. Foto: Herrmann

Beim 10. Eichberg-Cup sicherte sich in der Blumberger Eichbergsporthalle der U15-Nachwuchs des VfB Stuttgart erstmals den Turniersieg.

In einem Finale, das auf Messers Schneide stand, setzten sich die schwäbischen Nachwuchskicker gegen den Schweizer Klub Gasshoppers Zürich knapp, aber verdient mit 1:0 durch. Im Spiel um Rang drei behielt der technisch hoch veranlagte Talentschuppen von Red Bull Salzburg ebenfalls mit 1:0 gegen den Nachwuchs des aktuellen Bundeliga-Tabellenführes Borussia Mönchengladbach die Oberhand.

Von Anfang an ein hohes Niveau

Das Blumberger U15-Turnier mit 15 Teilnehmern stand von Anfang an auf einem hohen Niveau. Bereits das Auftaktspiel mit dem Vorjahressieger Bayer 04 Leverkusen gegen Fenerbahce Istanbul hatte es mit einem 3:3-Unentschieden in sich. Für den Titelverteidiger war es aber der einzige Punktgewinn. Die Junioren der Werkself schieden sang- und klanglos nach der Vorrunde aus.

Zwölf Mannschaft qualifizierten sich nach dem ersten Tag für die Zwischenrunde, die in vier Dreiergruppen ausgespielt wurde. Für die überragende Mannschaft der TSG 1899 Hoffenheim, die als einziges Team alle vier Vorrundenspiele gewann, kam hier das überraschende Aus. Auch das hoch eingeschätzte Fenerbahce Istanbul musste die Segel streichen. Nach durchwachsenem Vorrundenstart zeigten die Jungkicker des VfB Stuttgart dagegen ihr wahres Gesicht und fertigten ihre Gegner – 3:1 gegen den SC Freiburg und 4:1 gegen Fenerbahce Istanbul – in souveräner Manier ab.

Stimmungsbarometer steigt in der K.o.-Runde

In der ersten K.o.-Runde mit dem Viertelfinale stieg das Leistungs- und Stimmungsbarometer in der Halle immer weiter in die Höhe. Im vielleicht besten Spiel des Tages sorgte das Namensderby RB Leipzig gegen RB Salzburg für das spektakulärste Spiel des Tages. Mit hohem Tempo und viel Dynamik setzten sich die Österreicher mit 4:2 durch.

Die beiden Halbfinalbegegnungen waren ebenfalls hart umkämpft. RB Salzburg stand nach einer verdienten 1:0-Führung mit einem Bein im Endspiel. In den Schlusssekunden konnte Grasshoppers Zürick jedoch zum 1:1 ausgleichen. Nach dem fälligen Neunmeterschießen waren die Eidgenossen mit 3:2 der glückliche Gewinner. Im zweiten Halbfinale sorgten der VfB Stuttgart und Borussia Mönchengladbad mit dem Klassiker für echten Hallenzauber. Der VfB war das spielerisch bessere Team und setzte sich mit 4:2 durch.

Auch im Finale waren die Jungschwaben die spieltechnisch stärkere Truppe und sicherten sich mit ihrem 1:0-Erfolg zum ersten Mal den Eichberg-Cup. Im vergangenen Jahr war man im Endspiel gegen Bayer Leverkusen noch unglücklich nach Neunmeterschießen gescheitert. "Meine Mannschaft hat sich von Spiel zu Spiel gesteigert. Mit unserer kurzen Anreise war es für uns fast eine Heimveranstaltung. Das hochkarätige Turnier stand auf einem tollen Niveau und machte einfach Spaß", zog VfB-Trainer Markus Fiedler eine positive Bilanz. Mit seinem sechsköpfigen Betreuerstab setzte der VfB weitere Maßstäbe.

Für den Nachwuchs des FC 08 Villingen hieß es in erster Linie Erfahrung zu sammeln. Die Truppe von Coach Harit Redzepagic sowie seinen beiden Co-Trainern Morteza Yahaijan und Torsten Caltabellotta schlug sich wacker. Die beste Leistung lieferte der "Nullacht" im Auftaktspiel gegen Borussia Mönchengladbach ab, wo man sich mit 1:2 Toren unglücklich geschlagen geben musste.

Die Zuschauer gehen begeistert mit

In der stärksten Vorrundengruppe war Villingen anschließend gegen den VfB Stuttgart, (0:3) RB Leipzig(0:2) sowie Red Bull Salzburg (1:6) chancenlos. Auch in der Trostrunde der drei Vorrundenletzten zog der FC 08 gegen Bayer Leverkusen (2:4) und Sparta Prag (1:6) den Kürzeren. Allerdings hatte der hochmotivierte 08-Nachwuchs in den Turnierspielen auch drei verletzte Spieler beklagen.

Eine volle Halle und die begeistert mitgehenden Zuschauern rundeten den 10. Eichberg-Cup des Fördervereins "Kickers-Schwarz-Gelb" des VfL Riedböhrungen und des SV Fützen ab. Der Vorsitzende und Gründer Joachim Jakob zeigte sich mit der Veranstaltung hoch zufrieden. "Logistisch war es wieder einmal ein Meisterleistung. Die Spiele auf dem Hallenparkett waren überragend und alle 15 Mannschaften überzeugten mit tollen Leistungen", lautete sein positives Fazit.

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