Andi Griesser (weißes Trikot) überzeugt im Mittelfeld des VfB Bösingen mit Lauf- und Zweikampfstärke. Foto: Holger Rohde

Im Heimspiel gegen Schlusslicht SpVgg Freudenstadt möchte sich der VfB Bösingen keine Blöße geben.

VfB Bösingen – SpVgg Freudenstadt (Samstag, 14.30 Uhr. „Dessen sind wir uns bewusst und so wollen wir die Partie dementsprechend angehen“, zeigt Trainer Peter Leopold auf.

 

Ihm ist derweil nicht entgangen, „dass Freudenstadt nach einer langen Saison mit Relegation als Neuling einfach seine Zeit gebraucht hat bis sie in der Ligaangekommen sind. Dies ist ihn inzwischen absolut gelungen“, kamen die Nordschwarzwälder am letzten Spieltag zum ersten Saisonsieg (2:1 gegen Schwenningen).

Punktelieferant

„Da haben sie gemerkt, dass sie gewinnen können“, waren die Coaches Elvedin Djekic/Sergej Steblau bis dato 13-mal arg gebeutelt, kassierten 12:42 Tore und haben vor allen Dingen auswärts bislang nicht mehr als die Rolle des Punktelieferanten abgegeben.

Die Ausbeute: Sieben Niederlagen. Alle sechs Punkte holte Freudenstadt auf eigenem Terrain. Hier allerdings beeindruckend gegen starke Topteams wie den BSV, Tuttlingen (0:0), Empfingen (1:1) oder Zimmern (1:1). „Wir werden sie deshalb nicht unterschätzen, wollen aber natürlich unser letztes Heimspiel in diesem Jahr gewinnen“, so der VfB-Trainer.

Tempo und Leidenschaft

Immerhin kann Bösingen selbstbewusst auftreten, gewann zweimal in Folge und hat daheim eine kleine Serie gestartet und vier Partien in Serie gewonnen (10:2 Tore). „Daran möchten wir anknüpfen. Es wird darum gehen, selber kompakt zu stehen, bei eigenem Ballbesitz die Lücken zu finden und zu bespielen. Mit hohem Tempo und viel Laufbereitschaft“, bot Freudenstadt zudem im letzten Auswärtsspiel dem SV Nehren (0:2) lange Zeit Paroli und schrammte nur knapp an einem Punktgewinn vorbei.

Personell gut besetzt

Personell ist der Bösinger Kader voll besetzt. „Es gibt einige Blessuren, aber Dank unseres Physios Thomas Bob, der immer hervorragende Arbeit leistet, sind alle an Bord. Sogar Steffen Kramer ist jetzt wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen und wird dann hoffentlich 2026 wieder spielen können“, freut sich Leopold, dass er nicht nur eine starke Anfangself aufbieten kann, sondern genügend Wechselalternativen hat, „falls unsere Flexibilität gefordert sein sollte. es kann durchaus ein Geduldsspiel werden, dazu haben wir einen Plan A und B.“

Elvedin Djekic, Trainer der SpVgg Freudenstadt, sieht eine aufsteigende Tendenz bei seiner Mannschaft und will nun auch die Bösinger ärgern. „Wir werden es denen so schwer wie möglich machen“, seine kämpferische Ansage.