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Fußball TuS Ergenzingen: Volleyschuss als Hingucker

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Max Brendle hat zweimal eingenetzt. Foto: Michael Stock

Max Brendle war mit seinen zwei Toren im Heimspiel gegen die TSG Tübingen einer der entscheidenden Akteure, die dem Spiel der A-Junioren des TuS Ergenzingen in der Verbandsstaffel Süd ihren Stempel aufdrückten.

Für einen defensiven Mittelfeldspieler ist diese Trefferausbeute eher die Ausnahme als die Regel. Der 18-Jährige spielt zumeist bei den A-Junioren des TuS Ergenzingen auf der Sechser-Position und ist damit in erster Linie dazu da das Angriffsspiel der Gegner zu unterbinden und die Gegenattacke einzuleiten.

Vor allem sein erster Treffer zum 2:0 gegen die Unistädter war ein richtiger Hingucker. Mit vollem Risiko nahm der Empfinger eine verunglückte Kopfballabwehr der Gäste aus gut 30 Metern und drosch das Leder per Gewaltvolleyschuss ins Tübinger Tor. "Solch ein Treffer gelingt einem nicht alle Tage und gehört sicherlich zu den Top-Drei-Toren, die ich bisher geschossen habe."

In aller Regel zeichnen seine Mannschaftskollegen im Sturm, Panagiotis Karapidis und Maurice Dreher, für das Toreschießen bei den Blauen verantwortlich. Der Empfinger spielt seit dem zweiten C-Jugendjahr für den TuS Ergenzingen und war zuvor für seinen Heimatverein SG Empfingen aktiv. Die größeren sportlichen Perspektiven und die bekannt gute Jugendarbeit beim TuS Ergenzingen veranlassten Max Brendle dazu ins Gäu zu wechseln. Er hat den Schritt nie bereut und sich fußballerisch in allen Bereichen weiter entwickelt.

Auch sein aktueller Trainer Stefan Fuchs ist voll des Lobes über seinen Kapitän: "Max ist ein absoluter Leader, hat eine Supereinstellung und reißt die anderen mit. Er ist defensiv sehr stark, körperlich robust und kann das Spiel gut lesen". Bei solchen Lobeshymnen eines Trainers kann es einem schon einmal richtig schwindlig werden. Max Brendle aber bleibt auf dem Boden und schaut nur von Spiel zu Spiel.

Dass die Bäume nicht in den Himmel wachsen, hat das Pokalspiel gegen die Stuttgarter Kickers gezeigt, so Brendle realistisch: "Da haben wir schon auch unsere Grenzen aufgezeigt bekommen und die Kickers waren uns doch in vielen Bereichen überlegen." Was aber auch nicht weiter verwunderlich ist, da zwischen den beiden Mannschaften zwei Klassen liegen. Die Erfahrung gegen höher klassige Teams hat Brendle auch schon beim eigenen Pfingstturnier gemacht, als seine Mannschaft am Ende den respektablen sechsten Schlussrang belegten und im Eröffnungsspiel sogar den jüngeren Jahrgang des VfB Stuttgart bezwingen konnte: "Solche Spiele wie den VfB Stuttgart oder auch gegen die Stuttgarter Kickers sind ein geiles Erlebnis für uns Spieler."

Erste Erfolge auch als Trainer

Max Brendle versucht auch schon seine Erfahrung in seinem Heimatverein als Jugendtrainer weiterzugeben und coacht die Empfinger E-Junioren, was ihm großen Spaß bereitet. Ein Jahr zuvor hat er noch zusammen mit seinem Vater als Trainer-Novize seine ersten Erfahrungen gesammelt, und als sein Heimatverein auf ihn zukam, ob er es sich zutraue, die Mannschaft mit seinem Kumpel Nico Trick zu übernehmen, musste er nicht lange überlegen. Zumal sein Cousin Finn Eggenweiler ebenfalls in der Mannschaft spielt: "Es macht großen Spaß, die Mannschaft zusammen mit Janik Briegel und Nico Trick zu trainieren und ist umso schöner, da wir die ersten vier Spiele allesamt gewonnen haben."

Er selbst lässt seine sportliche Zukunft nach dem letzten A-Jugendjahr noch offen, kam aber auch schon bei den Aktiven des TuS Ergenzingen zu ersten Kurzeinsätzen in der Bezirksliga und ist für diese Erfahrung seinem Ex-Trainer Heiko Kieferle sehr dankbar. "Es ist gut, dass ich jetzt schon bei den Aktiven reinschnuppern kann, um mich an die Spielweise bei den Aktiven zu gewöhnen. Meine Mannschaftskollegen haben mir den Einstieg leicht gemacht."

Ihre Redaktion vor Ort Horb

Florian Ganswind

Fax: 07451 9003-29

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