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Fussball TSV Wildberg macht Sprung auf Platz sechs

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Spitzenreiter SV Gültlingen (rote Trikots) hatte gegen GW Ottenbronn II keinen leichten Stand. Das erlösende 2:0 fiel erst in der Schlussminute. Foto: Reutter Foto: Schwarzwälder Bote

Es war zu erwarten: Die Fußballer des SV Gültlingen haben sich auch gegen GW Ottenbronn II durchgesetzt und sind somit ungeschlagen inoffizieller Herbstmeister in der Kreisliga A, Staffel 1.

Aktuell haben die Gültlinger sieben Punkte Vorsprung gegenüber dem SC Neubulach. Abschließen will der Liga-Primus das Kalenderjahr 2018 am kommenden Samstag mit einem Heimsieg gegen den TSV Möttlingen.

Eine einfache Aufgabe war das vorletzte Heimspiel der Gülrlinger vor der Winterpause nicht. Bevor der 2:0-Erfolg gegen den aufmüpfigen Außenseiter aus Ottenbronn vollends unter Dach und Fach war, bedurfte es einer Menge Arbeit. Bis zur Schlussminute lagen die Gültlinger nur 1:0 in Führung, ehe Bernd Fischer mit dem zweiten Treffer für den Spitzenreiter die Kuh endgültig vom Eis holte.

Der Tabellenzweiten aus Neubulach setzte sich mit 5:2 Toren in Sulz am Eck durch, doch so klar, wie sich das Ergebnis liest, war die Sache auf dem Platz keinesfalls. Zwischenzeitlich führte der SV Sulz mit 2:1 Toren und hatte kurz darauf einen Pfostentreffer zu verzeichnen.

"Wenn wir in dieser Situation das 1:3 bekommen hätten, dann wäre das Spiel für uns wahrscheinlich gelaufen gewesen", meinte der Neubulacher Trainer Andreas Tomaschko nach der Partie. Doch es sollte anders kommen. In der 73. Minute erzielten die Neubulacher den Ausgleichstreffer zum 2.2. Kurz darauf schickte der Unparteiische einen Sulzer mit gelb/roter Karte vom Feld, was die Einheimischen komplett aus dem Gleichgewicht brachte. In numerischer Unterzahl kassierten die Sulzer drei weitere Gegentreffer.

"Das Ergebnis spiegelt nicht den Spielverlauf wider. Die Sulzer hatte in einem über weite Strecken ausgeglichenen Spiel zeitweise sogar mehr Spielanteile. Erst in der Schlussphase in Überzahl, als wir das System umstellten und es den Anschein machte, als würde Sulz am Eck kräftemäßig abbauen, waren wir die bessere Mannschaft", analysiert Tomaschko die 90 Minuten.

Während es an Rang eins des SV Gültlingen und dem zweiten Platz der Neubulacher bis zur Winterpause nichts mehr zu rütteln gibt. kann der in der nächsten Woche spielfreie SV Breitenberg/Martinsmoos von den bislang punktgleichen Sportfreunden Gechingen II vom dritten Platz verdrängt werden.

Am Sonntag kamen die Breitenberger zu einem klaren 4:0-Erfolg gegen den SV Althengstett II, die SF Gechingen II rangen den TSV Simmersfeld mit 2:1 Toren nieder. "Wir waren über die gesamten 90 Minuten spielbestimmend, die Althengstetter hatten kaum nennenswerte Torchancen", bilanzierte der Breitenberger Spielleiter Bernd Gugel die 90 Minuten. Was den bisherigen Saisonverlauf angeht, ist er zufrieden: "Wir hätten schon noch den einen oder anderen Punkt mehr holen können, aber wir spielen bisher eine ganz gute Runde."

An der Spitze wird sich nach seiner Meinung auch bis zum Saisonende nichts mehr ändern. "Die Gültlinger sind mit Abstand die beste Mannschaft der Liga. Die werden sich die Meisterschaft nicht mehr nehmen lassen. Aber im Kampf um den zweiten Platz ist noch nichts entschieden. Ich sehe drei bis vier Teams, die da mitmischen. Wir wollen natürlich so lang wie möglich an den Neubulachern dranbleiben", so Bernd Gugel zur Tabellenlage.

"Simmersfeld war zweikampfstark und hat immer wieder gefährlich gekontert, aber wir waren über die gesamte Spielzeit hindurch die klar bessere Mannschaft und haben phasenweise richtig gut gespielt. Nach unserem 2:0-Treffer in der 60. Minute hatten wir drei, vier Großchancen", blickt der Gechinger Trainer Felix Kübler zurück.

Bereits am Samstag musste die Spvgg Wart/Ebershardt eine bittere 0:4-Niederlage gegen den TSV Möttlingen hinnehmen. "Wir hatten zwar keine nennenswerten Torchancen, aber die Möttlinger waren nicht so deutlich überlegen, wie es das Ergebnis vermuten lässt", ordnet der Warter Pressesprecher Till Brieger das etwas zu deutliche Ergebnis ein.

Die Möttlinger hatten einen Idealstart erwischt und lagen schon nach einer Viertelstunde 2:0 in Führung. "Durch den Rückstand sind wir schnell in eine schlechte Ausgangsposition gebracht worden", so Till Brieger.

Ebenfalls am Samstag war der TSV Wildberg im Einsatz, dem beim abgeschlagenen Schlusslicht SV Bad Liebenzell ein knapper 1:0-Auswärtssieg gelang. "In der Anfangsviertelstunde waren wir die bessere Mannschaft. Zwar hatten wir auch danach weiterhin Torchancen, aber wir haben irgendwie den Zugriff auf das Spiel verloren."

Glück hatten die Wildberger bei zwei Lattenschüssen der Liebenzeller. Erst nach dem Führungstreffer in der 75. Minute haben wir wieder die Partie bestimmt", fasst der Wildberger Spielleiter Marco Carle die Partie zusammen.

"Das war ein sehr wichtiger Sieg gegen einen direkten Konkurrenten", sieht Carle sein Team trotz des exzellenten sechsten Tabellenplatz mit momentan fünf Zählern Vorsprung auf den 13. der Rangliste, den TSV Neuhengstett, der sich in einem ausgeglichenen Duell 0:0 vom VfB Effringen trennte, im Abstiegskampf noch lange nicht außer Gefahr.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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