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Fußball TSV Trillfingen leistet Schützenhilfe

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Die Fußballer des TSV Trillfingen kamen in den Relegationsspielen aus dem Jubeln nicht mehr heraus. Foto: Kara

Der TSV Trillfingen hat den Vogel abgeschossen. Die Haigerlocher steigen zum ersten Mal in ihrer Vereinsgeschichte in die Landesliga Staffel IV auf. Nach den Erfolgen in den Entscheidungsspielen gegen den VfB Gutenzell und die TSG Ehingen, setzte sich das Team von Trainer Markus Helber am Sonntag in Neukirch vor mehr als 1000 Zuschauern, darunter gut 300 TSV-Fans, etwas glücklich mit 5:4 nach Elfmeterschießen gegen den langjährigen Verbands- und Landesligisten SV Oberzell durch. Helber erklärte Trillfingen gleich danach zur Partyzone: "Jetzt ist in Trillfingen drei Tage lang Dorffest."

Der Erfolg ist um so erstaunlicher, weil Trillfingen in der Bezirksliga hinter Meister SG Nusplingen/Obernheim und dem FC 07 Albstadt U23 lediglich den dritten Platz belegt hatte. Da Albstadt sein Team zurückzog, durfte der TSV sein Glück in der Verlängerung der Saison versuchen.

Damit ist der Fußballbezirk Zollern in der Saison 2019/20 gleich mit fünf Teams in der Landesliga IV vertreten. Aus der Verbandsliga ist der FC 07 Albstadt abgestiegen, der TSV Straßberg und die U23 des Regionalligisten TSG Balingen hielten die Klasse, und aus der Bezirksliga steigen Meister Nusplingen/Obernheim und Trillfingen auf.

Doch nicht nur in Trillfingen herrschte ob des Erfolgs gegen Oberzell Jubel. Denn der TV Melchingen profitierte ebenfalls vom Erfolg der Helber-Elf. Der Bezirksliga-Vorletzte unterlag am Sonntag im Relegationsspiel in Truchtelfingen zwar der SG Obernheim/Nusplingen II, die zuvor im Entscheidungsspiel der Kreisliga-A-Vizemeister die SG Weildorf/Bittelbronn mit einem 20 eliminiert hatte, 0:4, doch die Partie war nach dem Sieg der Trillfinger Makulatur. Statt abzusteigen bleiben die Melchinger in der Bezirksliga, die Obernheim/Nusplingen II rückt quasi für ihre eigene erste Mannschaft ins Oberhaus des Bezirks Zollern auf.

Das ist in der kommenden Spielzeit stark besetzt, schließlich kommt mit dem SV Dotternhausen ein Team aus der Landesliga zurück, das trotz des Abstiegs im Schluss-Spurt einen starken Eindruck hinterlassen hat. Außerdem bleibt das Team um Spielertrainer Mathias Mauz nahezu unverändert, mit Robin Lorch verlässt jedoch ein wichtiger Spieler den Klub. Hoch ambitionierten gehen der FC Hechingen, der FV Rot-Weiß Ebingen und der TSV Harthausen, der auf Rückkehrer Andreas Dockhorn bauen kann, die Runde an. Und dem SV Rangendingen ist mit der Verpflichtung des langjährigen Kapitäns des Regionalligisten TSG Balingen Manuel Pflumm als Spielertrainer vielleicht der Transfercoup des Sommers gelungen. Neu dabei sind die Kreisliga-A-Meister FC Winterlingen und FV Bisingen.

Die beiden A-Ligen begrüßen neben den drei B-Meistern TSV Straßberg II, SG Isingen/Brittheim und SV Ringingen auch den FV Rot-Weiß Ebingen II und die SpVgg Binsdorf als neue Mitglieder, der SpVgg Leidringen und der TSG Margrethausen gelang über den Umweg Relegation jeweils der Klassenerhalt. Der Reserve des FV Rot-Weiß Ebingen gelang gleich in ihrer ersten Saison überhaupt der Aufstieg mit einem 11:10-Erfolg nach Elfmeterschießen gegen die SpVgg Binsdorf perfekt. Auch die Binsdorfer mischen in der kommenden Saison in der A1 mit – sie profitieren von den Relegationserfolgen des TSV Trillfingen und der SG Obernheim/Nusplingen II.

Nicht mit Glücksgöttin Fortuna im Bunde war die SG Stein/Boll, die im Vorjahr als Viertletzter der Kreisliga A2 in die Abstiegs-Relegation musste, wo mit 1:2 gegen den TSV Geislingen verloren wurde. In diesem Jahr unterlag Stein/Boll im Entscheidungsspiel gegen Binsdorf mit 2:3 nach Verlängerung und mit 0:1 gegen den Vorletzten der Kreisliga A2, die SpVgg Leidringen.

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