Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Fußball TSV Trillfingen brennt auf Premiere

Von
Groß war die Freude bei den Trillfinger Spielern nach dem Aufstieg über die Relegation. Diese Euphorie wollen die "Wollensack-Kicker in ihr erstes Landesligaspiel mitnehmen. Foto: Kara Foto: Schwarzwälder Bote

TSV Trillfingen – SV Ochsenhausen (Samstag, 15.30 Uhr). Premiere auf dem "Wollensack": Ihr erstes Landesligaspiel in der Vereinsgeschichte bestreiten die Fußballer des TSV Trillfingen. Auftaktgegner ist der SV Ochsenhausen.

Groß war der Jubel in Trillfingen nach dem Aufstieg in die Landesliga über die Relegation, wo sich die Kicker aus der Haigerlocher Teilgemeinde gegen den VfB Gutenzell (2:1 n. V.), die TSG Ehingen (2:1) und den SV Oberzell (5:4 n. E.) den letzten Startplatz in der Staffel IV gesichert hatten. Das Team von Trainer Markus Helber hatte damit die Gunst der Stunde genutzt; denn als Tabellendritter der Bezirksliga Zollern profitierte der TSV vom Abstieg des FC 07 Albstadt aus der Verbandsliga. Damit hatte Bezirksliga-Vizemeister FC 07 Albstadt II keine Möglichkeit aufzusteigen, und die Nullsiebener zogen die Mannschaft nach Saisonende vom Spielbetrieb zurück.

Nach dem sich der Verein und Aufstiegstrainer Helber nicht auf eine weitere Zusammenarbeit einigen konnten, übernahm Dennis Söll das Amt des Spielertrainers. Der 28-Jährige, der über höherklassige Erfahrung verfügt, führt Trillfingen in seine erste Landesligasaison in das Auftaktspiel gegen den SC Ochsenhausen, der in der Vorsaison Rang acht in der Landesliga belegte.

"Die Euphorie im ganzen Verein ist riesengroß. Die Jungs sind alle hoch motiviert brennen darauf, dass es nun endlich los geht. Unser Ziel ist es, gegen Ochsenhausen etwas Zählbares zu holen", sagt Spielertrainer Söll.

Der Trillfinger Übungsleiter weiß aber auch, dass keine leichte Saison auf den Neuling wartet. Bedingt durch den späten Aufstieg tat sich der TSV schwer, externe Neuzugänge zu verpflichten. Einziger Neuzugang ist Rico Müller (SG Empfingen), der sich mit Söll das Amt des Spielertrainers teilt. Aus dem eigenen Nachwuchs rückten Thomas Stehle und David Kleinfeld in den Kader auf. Schwer wiegen dagegen die Abgänge von Jonas Wiest (FV Ravensburg) und Routinier Norman Vogt (Karriereende).

Doch Bange machen gilt nicht für die Wollensack-Kicker, die die Euphorie ins Spiel gegen Ochsenhausen mitnehmen und mit einem positiven Erlebnis starten wollen.

"Ochsenhausen mit Oliver Wild nicht nur seinen langjährigen Spielertrainer, sondern auch seinen Topscorer verloren. Der SV hatte einen Umbruch im Kader mit vielen Abgängen und Neuen; entsprechend waren auch die Ergebnisse in der Vorbereitung", sieht Söll seine Mannschaft gegen den Kontrahenten aus Oberschwaben nicht chancenlos. "Allerdings dürfen wir nicht die erste Halbzeit verschlafen, wie bei der 1:4-Niederlage im Pokal beim FV Ravensburg II", weiß der 28-jährige Mittelfeldspieler. "Aber ich bin überzeugt, dass wenn es am Samstag los geht, wir auf den Punkt da sein werden. Die Leistung, die wir dann in der zweiten Halbzeit in Ravensburg gezeigt haben, gibt mir ein gutes Gefühl."

Eine Fragezeichen steht allerdings noch hinter dem Einsatz von Levi Kolb, der unter der Woche wegen einer Erkältung passen musste. "Von seiner Mitwirkung hängt einiges ab; er ist das Herzstück und der Antreiber der Mannschaft und seit Wochen in überragender Form. Falls er nicht spielen kann, werden wir in Sachen Aufstellung entsprechend reagieren müssen", weiß Söll. Davon werde auch die spielerische Ausrichtung gegen Ochsenhausen abhängen. Auf alle Fälle verzichten muss er auf Jan Schumacher und Youngster Stehle.

"Nichts desto Trotz wird es unser Ziel sein, aus einer sicheren Defensive heraus zu agieren und durch schnelles Umschaltspiel nach vorne zu unseren Chancen zu kommen. In Ravensburg haben wir das in der zweiten Hälfte gut gemacht. Wir wollen es den Gegnern hier in Trillfingen so unbequem wie möglich machen, so dass sich alle Teams am Ende einig sind, nicht gerne nach Trillfingen gefahren zu sein."

Artikel bewerten
0
loading

Ihre Redaktion vor Ort Haigerloch

Thomas Kost

Fax: 07433 901-829

Flirts & Singles

 
 
0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.