Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Fußball TSV Haiterbach profitiert von Reformplan

Von
Bezirksliga-Nachbarschaftsduelle zwischen dem VfL Stammheim und dem SV Deckenpfronn wird es wohl schon in wenigen Jahren nicht mehr geben. Foto: Kraushaar

Reformen bringen Veränderungen mit sich – das liegt in der Natur der Sache. Mitten in der Corona-Krise stellt der Württembergischen Fußballverband (WFV) jetzt die Ausarbeitung der Strukturreform vor, die beim Verbandstag im kommenden Jahr abgesegnet werden soll und die zumindest für die Vereine der bisherigen Bezirksliga Böblingen/Calw und der Landesliga bedeutend ist.

Vieles war bisher abstrakt

So richtig angekommen sind die möglichen Auswirkungen der geplante Reform in vielen Vereinen allerdings noch nicht so richtig, zumal vieles bislang noch eher abstrakt war.

"Wir können uns sicher nicht beschweren. Bisher liegen wir an der Grenze des Fußballbezirks. Wenn die Reform so kommt, dann liegen wir mittendrin", stellt Timo Thal vom Bezirksligisten TSV Haiterbach fest.

Kürzerer Weg

Für die Kicker aus der Kuckucksstadt ist der Weg in Richtung Freudenstadt (Bezirk Nördlicher Schwarzwald) kürzer als beispielsweise nach Stammheim oder Althengstett. "Und Vollmaringen und Gündringen, gegen die wir bisher gar nicht gespielt haben, die haben wir praktisch vor der Haustüre", ergänzt der TSV-Spielleiter.

Dauerkonkurrenten fallen weg

"Ein paar schöne Gegner aus der Umgebung weniger, dafür ein paar Kilometer weiter fahren, mal abwarten, was da auf uns zukommt", gibt sich Alexander May, Spielleiter des SV Althengstett, recht gelassen. Dass nach der Umsetzung der Strukturreform einige Dauer-Konkurrenten wegfallen werden, findet er schade. schließlich kennt man sich ja seit Jahren.

"Wir haben ja nicht nur die Althengstetter und die Altburger in unmittelbarer Nähe, auch nach Deckenpfronn sind es ja nur ein paar Kilometer, und gegen die würden wir dann nicht mehr spielen", stellt der Stammheimer Fußballboss Werner "Charly" Mann fest. "Die Fahrstrecken werden länger werden. Das könnte sich auch auf die Fans auswirken", befürchtet er.

Auch beim 1. FC Altburg hat die geplante Strukturreform bislang kaum für Diskussionsstoff gesorgt. "So richtig angekommen ist das Thema bei uns noch nicht", meint Spielleiter Willi Schwab.

Unmittelbar an der Kreisgrenze zu Böblingen sind die Sportfreunde Gechingen beheimatet. Auch für sie wird nach der Reform manches Nachbarschaftstreffen dann nicht mehr geben.

0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.