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Fußball TSV Haiterbach avanciert zum Top-Team

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Rauchschwaden ziehen über dem Haiterbacher Bus auf: Die Ehninger Fans haben Bengalisches Feuer dabei. Foto: Schuon

Nach dem 1:1 in Haiterbach waren bei den Bezirksliga-Fußballern des TSV Ehningen für einige Augenblicke die Köpfe nach unten gegangen. Die Spieler ärgerten sich, dass sie den ersten Matchball in Sachen Meisterschaft vergeben hatten.

Dann versammelte Trainer Javier Klug seine Mannschaft zum obligatorischen Kreis nach dem Spiel, und der besonnene Trainer richtete seine Mannschaft wieder auf. "Jungs, ihr habt nichts verloren", sagte er in das Gemenge und schickte seine Spieler zu den mitgereisten Fans. Die hatten in Haiterbach die komplette Partie über Stimmung gemacht und waren für die Meisterfeier gerüstet. Sie hatten Bengalisches Feuer im Gepäck und informierten gleichzeitig über das Geschehen in Deckenpfronn.

Nicht auf Feier vorbereitet

Die Mannschaft selbst hatte sich für den Fall der Fälle nicht gerüstet. Es war nichts vorbereitet, keine T-Shirts, keine Busfahrt nach Haiterbach organisiert. "Wenn wir Meister geworden wären, hätten wir spontan in Ehningen gefeiert", sagte Javier Klug. Denn noch hat seine Mannschaft den Titel nicht erreicht. "Wir schauen weiter von Spiel zu Spiel", machte er klar. Die Gelegenheit dazu haben die Ehninger nun am kommenden Wochenende im Heimspiel gegen den GSV Maichingen. Um das Positive hervorzuheben betonte Javier Klug: "Was gibt es Schöneres, als in diesem Spiel die Meisterschaft klarzumachen." Die Haiterbacher wollten es auf jeden Fall verhindern, dass die Meisterfeier bei ihnen stattfindet. Das zeigten sie bis zur letzten Minute, bis hin zu der sie ihr Tor mit allem, was sie hatten, verteidigten. "Bei uns feiert keiner", sagte Spielertrainer Marcel Schuon mit einem Augenzwinkern.

Haiterbacher außer Gefahr

Dass seine Mannschaft dem designierten Meister ein Unentschieden abknöpft, das hätte bis vor ein paar Wochen kaum einer für möglich gehalten. Doch die Haiterbacher sind nach einer fast schon sensationellen Rückrunde, in deren Tabelle sie den vierten Rang belegen, mittlerweile aus dem Gröbsten raus. Der Sicherheitsabstand auf den Relegationsplatz beträgt inzwischen zehn Punkte. "Wir sind im Moment gut drauf, das haben wir wieder einmal gezeigt", freute sich Schuon.

Sieg in der Nachspielzeit

Dass die Meisterfeier noch nicht stattfinden konnte, lag auch am SV Deckenpfronn. Hätte die Mannschaft von Spielertrainer Daniel Supper in Rohrau nicht gewonnen, wäre die Titelfrage ebenfalls geklärt gewesen, doch die Deckenpfronner siegten mit 2:1. Der Erfolg des Tabellenzweiten hing allerdings am berühmten seidenen Faden. Als die Akteure nach den abgelaufenen 90 Minuten in die Nachspielzeit gingen, hatte niemand mehr damit gerechnet, dass tatsächlich noch ein Tor fallen würde – mit Ausnahme von Marvin Kreudler, der sich und seine Mannschaft noch mit dem 2:1-Siegtreffer belohnte – mit einem direkt verwandelten Freistoß.

Althengstetter Derbysieg

Beim Tabellendritten SV Althengstett hätte man über eine Punkteteilung in Rohrau sicherlich gefreut, zumal sich der Rückstand der Althengstetter auf den SV Deckenpfronn auf einen Punkt reduziert hätte. Doch die Althengstetter hatten selbst ihre liebe Mühe, um sich im Derby bei den Grün-Weißen durchzusetzen. Erst als die Althengstetter nach dem Seitenwechsel drei Treffer erzielten, lief es nach Plan.

Kellerduell endet 2:2

Schon im Vorfeld des Kellerduells zwischen dem Schlusslicht, der SG Neuweiler/Oberkollwangen, und dem bis dato Tabellenvorletzten, dem VfL Nagold II, war klar, dass es um ganz wichtige Punkte im Kampf um den Klassenverbleib gehen würde. Nicht klar war, ob tatsächlich drei Zähler verteilt würden oder vielleicht doch nur deren zwei. Das Spiel endete 3:3 es sollte also tatsächlich bei nur zwei Punkten bleiben.

Gewinner oder Verlierer?

Bei solch einer torreichen Begegnungen, die keinen Sieger finden, stellt sich oft bei beiden Teams die Frage, ob es ein gewonnener Punkt oder vielleicht doch zwei verlorene Zähler waren. Am Sonntag in Neuweiler war die Sache klar. Für die Gäste aus Nagold fühlte sich das 3:3 wie eine Niederlage an, zumal diese drei Minuten vor Schluss der regulären 90 Minuten noch mit 3:1 geführt hatten, ehe Christian Weber (87.) und Andreas Großmann (90.+5) den Platzherren doch noch den Teilerfolg bescherten. Mit diesem Punktgewinn haben die Nagolder in der Tabelle sowohl GW Ottenbronn als auch den TSV Waldenbuch überholt und stehen nun auf dem Relegationsplatz. Entschieden freilich ist noch gar nichts, zumal alle drei Mannschaften mit jeweils 24 Punkten gleichauf liegen. Das Team aus Neuweiler ist weiter Tabellenletzter, steht aber mit 23 Punkten nur unwesentlich schlechter da, als die drei Mannschaften auf den Plätzen 13 bis 15.

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