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Fußball TSG Balingen: Zeichen stehen auf Regionalliga

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Die Balinger Kicker freuen sich über einen Treffer. Am Ende der Saison wollen sie den Aufstieg bejubeln. Foto: Eibner

Zehn Jahre Verbandsliga, zehn Jahre Oberliga, warum nicht zehn Jahre Regionalliga? In der Winterpause hat die Balinger Fußballabteilung die Weichen dafür gestellt, dass dieser Traum in Erfüllung geht: Sie will sich professioneller aufstellen.

In den vergangenen Jahren hat der gute Tabellenstand der Balinger Oberliga-Kicker die Verantwortlichen immer wieder mit dem Gedanken Aufstieg in die Regionalliga spielen lassen, wie der Vorsitzende der Fußball-Abteilung, Uwe Haußmann, schildert. Drei, vier Mal hatte sich die TSG auch schon für die höhere Klasse beworben, doch der größte sportliche Erfolg der Balinger Fußballer ist bis jetzt aber immer ausgeblieben.

Nun sieht es anders aus, wie Haußmann betont: Das Stadion mit seiner Tribüne und der Flutlichtanlage ist Regionalliga tauglich, und die Mannschaft hat auf dem ersten Tabellenplatz überwintert. Nun gebe es zwei Gruppen, so der 61-Jährige: eine größere, die den Aufstieg will, und eine kleinere, die davor warnt und die Frage stellt, "was haben wir davon?"

Haußmann und der Führungsvorstand wissen, dass der Aufwand in der Regionalliga ungleich höher ist als derzeit in der Oberliga, sowohl in sportlicher als auch in wirtschaftlicher Hinsicht. Einig sind sich die Verantwortlichen, dass die TSG, falls der Aufstieg gelingen sollte, in der neuen Klasse nicht nur ein kurzes Gastspiel geben soll. "Daher wollen wir Planungssicherheit", so Haußmann, der die Abteilung auf einem "langen Weg" sieht, auf dem vielen Hürden zu überwinden seien.

Doch der Anfang ist gemacht. Anfang Dezember hat der Führungsvorstand beschlossen, sich auf den Weg zu machen. Beschlossen wurde, einen hauptamtlichen Geschäftsführer einzustellen, dessen Hauptaufgabe es sein wird, neue Geldquellen zu akquirieren. "Wenn wir das Vorhaben ernsthaft angehen wollen, brauchen wir deutlich mehr Geld", so der Vorsitzende, weshalb der Etat um 400 000 bis 500 000 Euro aufgestockt werden soll.

Ein zweiter Schritt ist auch schon getan. Es hat mit Vertretern der Stadt, der Polizei und Regionalliga-Funktionären eine Besichtigung im Stadion gegeben, um zu klären, wie so genannte Sicherheitsspiele in der BizerbaArena stattfinden könnten. Weil vermieden werden soll, dass die TSG solche Spiele in einem anderen Stadion austragen muss – "das wäre nur mit einem großen Aufwand zu bewerkstelligen", meint Haußmann –, wird über Einfriedungen eines Gästeblocks gegenüber der Haupttribüne mit Zäunen nachgedacht und einen weiteren Zugang. Es muss auch noch eine Lösung für einen abgetrennten Spielereingang gefunden werden. "Das kostet richtig Geld", hält der Vorsitzende fest. Er stellt sich darauf ein, dass in den kommenden Wochen die Sitzungsintervalle des Führungsvorstands zunehmen werden, um noch weitere Fragen zu klären: Welche Spieler sind bereit und in der Lage, im Falle eines Aufstieges fünf-, sechsmal in der Woche zu trainieren? Lässt sich bei Trainer Ralf Volkwein und Co-Trainer Rainer Huss das sportliche Engagement mit dem beruflichen vereinbaren? Wie sind die bisherigen Sponsoren einzubinden? Denn für Haußmann steht fest, dass die sportlichen Ziele "nur mit ihnen erreicht werden sollen".

Der Vorsitzende ist sich sicher, dass die "neue Herausforderung" gemeistert wird. "Wir haben in der Vergangenheit immer Lösungen gefunden", hält er fest und setzt auf den Teamgeist in der Abteilung. Er habe auch ein "Aufbruchstimmung" festgestellt. Nun liege es an der Mannschaft, den ersten Platz zu verteidigen oder den zweiten zu erreichen, der zu Relegationsspielen berechtigt. Das sei zu schaffen, denn: "Wir haben den breitesten und besten Kader." Mit Blick auf das erste Heimspiel am kommenden Samstag weiß er aber auch: "Wir brauchen einen guten Start – und auch Glück." Und wenn es mit dem Aufstieg dennoch nicht klappen sollte, dann im nächsten Jahr, gibt er die Losung aus.

Ihre Redaktion vor Ort Balingen

Steffen Maier

Fax: 07433 901829

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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