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Fußball TSG Balingen: Seemann und Schuon ins Glück

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Daniel Seemann hat zum 1:0 für die TSG Balingen getroffen. Foto: Kara

TSG Balingen - SV Elversberg 2:0 (1:0). Das ist der nächste Coup für die Elf von Trainer Ralf Volkwein. Und endlich darf sich die TSG Balingen wieder über drei Punkte in der Regionallga freuen.

Die TSG Balingen bleibt zu Hause eine Macht. Der Regionalliga-Aufsteiger feierte mit dem 2:0 gegen Elversberg den fünften Saisonsieg und vermieste dem neuen Trainer der Saarländer, Horst Steffen, das Debüt.

"Das war keine einfache Woche für uns nach den Ereignissen in Elversberg zu Wochenbeginn" bekannte der Balinger Cheftrainer Ralf Volkwein nach der Partie. Fürwahr hatte die Sportvereinigung doch die Reißleine gezogen und sich von Sportdirektor und Cheftrainer Roland Seitz getrennt.

"Das hat die Vorbereitung auf das Spiel nicht leicht gemacht. Wir mussten die Jungs flexibel vorbereiten", sagt Volkwein, der aber seine Hausaufgaben akribisch machte und den Gegner eingehend per Video studierte: "Ich habe mir neben den bisherigen Partien des SVE auch einige Spiele früherer Mannschaften von Horst Steffen angesehen."

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Mit Erfolg, denn die Eyachstädter pressten gegen die Saarländer schon tief in derer eigenen Hälfte und liefen bei Rückpässen auf Torhüter Frank Lehmann diesen immer wieder an. "Frank hat zuletzt etwas unsicher gewirkt", begründete Volkwein die Maßnahme.

Vor 1450 Zuschauern in der Balinger Bizerba-Arena attackierte Balingen den Gegner früh, und kam so immer wieder zu Ballgewinnen und Umschaltsituationen, und als nach zehn Minuten Daniel Seemann nach so einer Situation 20 Meter vor dem Tor gefoult wurde, führte der Balinger Angreifer den Freistoß selbst aus und nagelte den Ball über die Mauer ans Lattenkreuz – Glück für die SVE!

In der 16. Minute wehrten die Gäste einen Freistoß von Nils Schuon zunächst ab. Doch Gil gewann an der Mittellinie das Kopfballduell gegen Sinan Tekerci. Der Ball landete bei TSG-Kapitän Manuel Pflumm, der ihn hoch in den Strafraum schlug, wo Seemann das Leder klasse herunter nahm und zum 1:0 einnetzte. Balingen bestimmte auch in der Folge das Geschehen, ehe die Gäste nach einer halben Stunde besser ins Spiel fanden, ohne aber wirklich gefährlich zu werden.

Pech hatten die Hausherren, dass Pablo Gil nach 35 Minuten verletzt raus musste. Das Routinier Jörg Schreyeck verletzungsbedingt nicht im Kader stand, schickte der Balinger Coach den 19-jährigen Enrico Huss aufs Feld, der sein Regionalliga-Debüt gab. "Am Anfang war ich etwas aufgeregt. Aber spätestens nach der ersten Aktion war die dann weg", sagt Huss, der nach der Partie von Trainer Volkwein ein Sonderlob erhielt.

Kurz vor der Pause hatte die TSG aber Glück: Bei einem Elversberger Angriff behinderten sich Schuon und Fabian Fecker, der den gelb-gesperrten Matthias Schmitz vertrat, an der Strafraumgrenze gegenseitig; der Ball landete bei Kevin Koffi, der aus guter Position abzog. Doch TSG-Keeper Marcel Binanzer verhinderte mit einer starken Parade (44.) das 1:1.

Nach dem Seitenwechsel war es Elversberg, das den besseren Start erwischte: Adrian Müller vertändelte an der Mittellinie gegen Isral Suero-Fernandez, der auf Manuel Feil spielte, und der flankte zu Tekerci, der aber aus guter Position am Balinger Tor vorbei schoss (46.).

Die Gäste agierten nun druckvoll; aber die TSG überstand diese Phase ohne Gegentor und kam in der Folge zu guten Kontern. So wie in der 56. Minute, als Kaan Akkaya klasse durchsteckte für Patrick Lauble, der alleine vor Torhüter Lehmann auftauchte, der zuerst mit dem Fuß parierte. Der Ball landete wieder bei Lauble, der zurücklegte auf Akkaya, der das Leder aus elf Metern an die Latte donnerte – das hätte das 2:0 sein müssen!

Der erlösende zweite Treffer fiel aber nach 66 Minuten durch einen Geniestreich von Schuon: Nach einem Foul an Lauble gab es Freistoß 25 Meter vor dem Elversberger Tor. Der Balinger Mittelfeldstratege legte sich den Ball zurecht und donnerte ihn unter der Mauer hindurch ins linke Eck zum 2:0. "Ich habe mir gedacht, aus 25 Metern rechnen alle mit einem Schuss über die Mauer und springen hoch, dann schieße ich halt mal flach", schildert der 26-Jährige seinen "Geistesblitz".

Damit war die Vorentscheidung gefallen; Balingen hätte den Sieg dabei noch höher gestalten können, vergab in der Schlussphase noch einige gute Chancen, und so blieb es am Ende beim 2:0.

"Wir haben vom Trainer ein bisschen eine auf den Deckel bekommen nach der schlechten Chancenverwertung und den schwachen Standards in Homburg", sagt der Torschütze des 1:0, Daniel Seemann, "diesmal haben wir die Dinger rein gemacht und hatten auch ein bisschen Glück dazu. Es hätten zwar gut und gerne auch vier Tore sein können – aber Hauptsache gewonnen!"

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