In der Rückrunde der abgelaufenen Saison schlugen Nils Schuon (links) und die TSG Balingen den SSV Reutlingen mit 2:0. Etwas Zählbares wollen die Eyachstädter auch heute mitnehmen. Foto: Kara

Oberliga: TSG Balingen reist heute Zum Derby nach Reutlingen. Aufgabe wird nicht einfach.

SSV Reutlingen – TSG Balingen (heute, Freitag, 19.30 Uhr). Mit einem Paukenschlag startet die neue Spielzeit für die Oberliga-Fußballer der TSG Balingen. Gleich in der ersten Begegnung steht das Derby beim SSV Reutlingen an.

Nach zahlreichen Trainingseinheiten und Testspielen in der Saisonvorbereitung wartet auf die Eyachstädter nun gleich der erste Härtetest. Das weiß auch Balingens Cheftrainer Ralf Volkwein. "Nach der Partie wissen wir wo wir stehen", sagt der 43-Jährige, "Das ist gleich ein richtiger Auftakt, ein Freitagabendspiel und dann noch das Derby in Reutlingen. Besser kann es fast nicht kommen – perfekt wäre es gewesen, wenn wir zuhause gespielt hätten."

Für den Auftritt im Kreuzeiche-Stadion hat sich der A-Lizenzinhaber einige taktische Möglichkeiten ausgedacht. "Wir haben einige Varianten, wie wir die Partie angehen wollen", sagt Volkwein. "Über die Emotionen und die nötige Aggressivität müssen wir nicht reden, die sind bei einem Derby immer gegeben", weiß der Wehinger und erinnert an die Lokalkämpfe der Vorsaison: "In der Vorrunde gab es einen Sieg für den SSV, in der Rückrunde haben wir recht gut gespielt und 2:0 gewonnen. So eine Leistung wollen wir heute möglichst wiederholen."

Volkwein weiß aber, dass die Aufgabe nicht einfach werden wird. "Reutlingen hatte in der Vorbereitung gute und zum Teil auch klare Ergebnisse erzielt. Dass der Kader des SSV große Qualität hat, darüber brauchen wir nicht zu reden: Daniel Schachtschneider ist nach seiner Verletzung zu alter Stärke zurückgekehrt. Mit Neuzugang Bobo Mayer, Marc Golinski und Pierre Eiberger oder auch im Defensivbereich hat Reutlingen richtig Qualität", kennt der Balinger Coach die Stärken des Gegners, "Dass der SSV gut Fußball spielen kann, das mussten die Jungs in der Vorsaison erfahren." Doch Bange machen gilt nicht. "Wir können auch gut Fußball spielen. Wir werden heute eine Mannschaft auf den Platz schicken, die eine Einheit ist, den Kampf annehmen und das umsetzen wird, was wir ihr vorgeben. Wir werden sicher gewappnet sein und alles dafür tun, um erfolgreich aus der Partie zu gehen", sagt Volkwein, der mit einem Punkt zufrieden wäre. Drei Punkte wären überragend."

Personell stehen dem Balinger Trainerteam genügend Optionen zur Verfügung. Stefan Vogler und Marc Pettenkofer haben ihre Verletzungen überwunden und stehen ebenso im Kader wie Kapitän Manuel Pflumm, Jörg Schreyeck und Nils Schuon, die im WFV-Pokal beim 2:0-Erfolg bei Verbandsligist VfL Pfullingen gefehlt hatten. Fehlen werden die verletzten Oliver Grathwol und Kevin Keller.

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