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Fußball Der 1. FC Saarbrücken

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Traditionsclub mit viel Geschichte

Auf einen Klub mit viel Tradition treffen die Balinger Regionalliga-Neulinge am Sonntag im Reutlinger Kreuzeiche-Stadion mit dem 1. FC Saarbrücken. Der Klub aus der saarländischen Hauptstadt kann auf eine ruhmreiche Geschichte, aber auch auf einige Tiefpunkte zurückblicken.

Die Saarländer zählten bereits ab den 30-er Jahren zu den deutschen Spitzenmannschaften und wurden in den Jahren 1943 und 1952 jeweils deutscher Vizemeister. Zudem zählte der FCS zu den Gründungsmitgliedern der Bundesliga und spielte insgesamt fünf Spielzeiten in der 1. Bundesliga – das letzte Mal in der Saison 1992/93.

19 Jahre verbrachte der Traditionsklub in der 2. Liga und feierte dabei zweimal – 1976 und 1992 – die Meisterschaft in der 2. Bundesliga Süd.

Die Jahre nach dem Abstieg aus der 1. Bundesliga 1993 waren aber auch geprägt von vielen finanziellen Schwierigkeiten; so wurde dem FC Saarbrücken 1995 wegen fehlender Unterlagen die Lizenz für die 2. Bundesliga verweigert, und die Saarländer mussten in der damals drittklassigen Regionalliga ran. In den Jahren 2000 und 2004 gelang jeweils für zwei Jahre die Rückkehr in die 2. Bundesliga. Danach folgte aber der freie Fall: Der FCS wurde bis in die Oberliga durchgereicht. Nach der Meisterschaft in der Regionalliga West war der FC von 2010 bis 2014 in der 3. Liga am Ball, und in der Vorsaison holte sich das Team von Trainer Dirk Lottner die Meisterschaft in der Regionalliga Südwest, scheiterte aber in der Aufstiegsrelegation am TSV 1860 München.

So galt der Titelträger vor der Saison als Topfavorit auf die erneute Meisterschaft. Doch gleich am ersten Spieltag setzte es mit der 0:3-Heimniederlage gegen den FSV Frankfurt einen Dämpfer für das Lottner-Team. Dies schien aber auch ein Weckruf, denn die folgenden vier Partien gewann Saarbrücken.

Zuletzt kassierten die Saarländer aber ihre zweite Niederlage, und das ausgerechnet im Topspiel gegen den letztjährigen Vizemeister SV Waldhof Mannheim. 0:2 hieß es, nachdem Valmir Sulejmani gleich doppelt getroffen hatte. "Die im Angriff effektivere Mannschaft hat gewonnen – und das war Waldhof Mannheim", gestand Trainer Lottner ein. Seine Mannschaft habe die Partie nach 20 Minuten besser in den Griff bekommen, es aber in zu vielen Situationen versäumt, etwas mitzunehmen.

So hat der FCS nun bereits fünf Zähler Rückstand auf das Spitzenduo Homburg und Mannheim. Um weiter in Rennen zu bleiben, steht das Lottner-Team gegen die TSG Balingen unter Erfolgsdruck; mit einer weiteren Niederlage würde sich der FCS erst einmal aus dem Kreis der Titelanwärter verabschieden

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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