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Fußball TSG Balingen: "Das war wichtig für den Kopf"

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Gleich drei Mal Grund zum Jubeln hatten die Balinger Spieler beim Sieg gegen Schlusslicht Stadtallendorf. Foto: Kara

Immer näher rückt Regionalliga-Neuling TSG Balingen der 40-Punkte-Marke. Mit dem 3:1 (0:0) gegen Schlusslicht Eintracht Stadtallendorf holten die Eyachstädter nicht nur die Punkte 33 bis 35, sondern feierten auch ihren sechsten Heimsieg in Folge.

Dabei hatten einige Faktoren im Vorfeld der Partie nicht unbedingt für eine gute Partie gesprochen. Da war zum Einen die 0:5-Niederlage vom Dienstagabend beim 1. FC Saarbrücken; zum Anderen der schwer bespielbare Rasen in der Balinger Bizerba-Arena – hinzu kamen personelle Änderungen. Neben Patrick Lauble, der in Saarbrücken die Rote Karte sah und noch für die beiden nächsten Spiele in Steinbach-Haiger und gegen Mannheim gesperrt ist, musste der Balinger Cheftrainer Ralf Volkwein auch kurzfristig den angeschlagenen Torhüter Julian Hauser ersetzen.

Doch all diesen Unwägbarkeiten trotzten die Eyachstädter erfolgreich und gingen am Ende als Gewinner vom Platz. "Vor allem in der ersten Hälfte war zu sehen, dass beide Mannschaften eine englische Woche zu absolvieren hatten, die viele Körner gekostet hat, hinzu kam der tiefe Rasen", wusste Volkwein, woran es lag, dass im ersten Durchgang bei beiden Teams vieles nicht nach Wunsch lief und die Partie torlos in die Halbzeitpause ging.

Dies sollte sich aber im zweiten Durchgang ändern. Gerade mal drei Minuten waren gespielt, als die Stunde des Lukas Foelsch schlug: Der 31-Jährige gab nach siebenmonatiger Leidenszeit infolge eines Mittelfußbruch sein Comeback und stand erstmals in einem Regionalligaspiel der TSG Balingen in der Startaufstellung. Foelsch dankte es seinem Trainer mit dem Treffer zum 1:0 (48.). "Ich bin froh, dass ich wieder mit den Jungs auf dem Platz stehen darf. Es macht einfach unheimlich Spaß, hier zu spielen", sagt der Blondschopf. "Zum Glück mussten wir nach dem 0:5 in Saarbrüclen gleich wieder spielen. Da ist dann keine Zeit, um zu grübeln. In der ersten Halbzeit waren wir nicht gut, aber in der zweiten Hälfte haben wir es aber besser gemacht." Und wie: Denn gerade mal zwei Minuten nach dem 1:0 fiel der zweite Treffer, als Marc Pettenkofer bei einer scharfen Hereingabe von Kaan Akkaya im Zentrum richtig stand und das 2:0 erzielte.

Foelsch und Pettenkofer waren auch die Protagonisten des dritten Balinger Treffers nach 67 Minuten. "So einen Schnittstellen-Pass spielt nicht jeder", fand Trainer Volkwein in der Pressekonferenz Lob für das Zuspiel Foelschs in den Lauf von "Pette", der Torhüter Hrovje Vincek umkurvte und zum 3:0 einschob. "Der Sieg war sehr wichtig, wenngleich uns das 0:5 in Saarbrücken nicht so weh getan, wie man im ersten Moment vermutet. Wir wussten, dass wir zuhause wieder alles reinhauen müssen – Zuhause sind wir stark, und wenn wir da regelmäßig punkten, werden wir mit dem Abstieg auch nichts zu tun haben", sagt Doppeltorschütze Pettenkofer.

Sein Debüt im Dress der TSG Balingen gab nach 76 Minuten Winter-Neuzugang Enis Küley. Der 21-Jährige war vor seinem Engagement bei den Eyachstädtern vereinslos und spielte zuvor beim SSV Ulm. "Das war toll. Ich habe lange gearbeitet für mein Comeback in der Regionalliga und freue mich, dass mir der Trainer das Vertrauen geschenkt hat", war der junge Balinger Mittelfeldspieler nach dem Spiel happy.

"Wir wollten gegen Tabellenletzten unbedingt gewinnen, um in der Regionalliga zu bleiben. Das ist uns gelungen. Jetzt sieht es ganz gut aus", sagt Verteidiger Sascha Eisele, "Das war ein wichtiger Sieg – auch für den Kopf."

Fürwahr, denn nun warten zwei richtige Hammer-Aufgaben auf die Eyachstädter: Am kommenden Samstag gastiert die TSG um 14 Uhr beim Tabellenfünften TSV Steinbach-Haiger. Zu diesem Spiel gibt es einen Fanbus; Abfahrt ist um 7.15 Uhr bei der Bizerba-Arena. Anmeldungen sind noch möglich bei Alexander Bothner unter der Handynummer 0172/9 40 38 27. Eine Woche später, am Samstag, 30. März, gastiert dann der designierte Meister SV Waldhof Mannheim in der Bizerba-Arena.

"Unser Ziel ist es, auswärts besser zu spielen als zuletzt und zu versuchen auch in Steinbach zu punkten", sind sich Foelch und Pettenkofer einig.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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