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Fußball TSG Balingen: Das Murmeltier lässt grüßen

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Ivan Cabraka (rechts) gab gegen den Bahlinger SC sein Startelf-Debüt für die TSG Balingen. Foto: Kara

TSG Balingen –­ Bahlinger SC 0:2 (0:0). Und täglich grüßt das Murmeltier: Die Fußballer der TSG Balingen haben in der Regionalliga Südwest das Siegen vor heimischer Kulisse verlernt. Das 0:2 am Freitagabend im Flutlichtduell gegen Namensvetter Bahlinger SC war die sechste Heimniederlage in Folge.

Dabei hatte das Team von Balingens Cheftrainer Ralf Volkwein zunächst allen Widrigkeiten getrotzt. Denn wieder einmal musste der TSG-Coach seine Startformation umbauen: Für den nach seiner fünften gelben Karte gesperrten Innenverteidiger Matthias Schmitz rückte Marco Gaiser ins Abwehrzentrum, und im defensiven Mittelfeld gab Neuzugang Ivan Cabraja sein Startelf-Debüt.

"Wir haben uns rein gebissen in das Spiel; es war ein harter Kampf. Aber bis auf die letzten acht bis zehn Minuten vor der Halbzeit, in denen wir etwas geschwommen sind, waren wir gut im Spiel", sagt TSG-Kapitän Nils Schuon und fügt an: "Wir hatten in der ersten Hälfte die eine oder andere Chance."

Chancen nicht genutzt

Fürwahr, zweimal schoss Marc Pettenkofer aus spitzem Winkel knapp am langen Pfosten vorbei (5./34.), dann fehlte Cabraja eine Schuhgröße, um nach einer scharf getretenen Schuon-Ecke den Ball am zweiten Pfosten ins BSC-Gehäuse zu befördern, und kurz vor der Halbzeit strich ein Freistoß von Denis Epstein haarscharf vorbei.

"Wenn Du die Chancen nicht machst, das rächt sich in der Liga", weiß der Balinger Spielführer. Zweimal hatten die Hausherren im ersten Durchgang Glück, als der Ball in ihrem Tor landete: Zum Einen, als Santiago Fischer einen Schuss noch abfälschte und dabei im Abseits stand (9.), und zum Anderen, als Amir Falahen das Leder einschob, der Schiedsrichter aber einen Bruchteil zuvor abgepfiffen hatte, um auf Freistoß für den BSC zu entscheiden, anstatt den Vorteil laufen zu lassen. Den Freistoß von Hasan Pepic holte dann TSG-Keeper Julian Hauser sensationell noch aus dem Winkel. Pepic war es dann auch, der in der zweiten Hälfte den Führungstreffer der Gäste einleitete, in dem er den Ball in den Strafraum chippte, wo Yannick Häringer blank stand und zum 0:1 einnickte.

Zuhause läuft’s holprig

"Diesem Gegentor sind wir dann hinterher gerannt, und nach dem 0:2 war die Sache dann vorbei", sagt Schuon. Der 27-Jährige hatte die Situation, die zum Foulelfmeter für den BSC führte, und den Tobias Klein verwandelte, nicht gesehen. "Der Schiedsrichter hat es auch nicht gesehen; doch der Linienrichter hatte dann ja seinen großen Auftritt." Der Balinger Spielführer kann sich auch nicht erklären, warum es auswärts derzeit ganz ordentlich läuft mit sieben Punkten aus den vergangenen drei Spielen – und Zuhause bisher noch gar nicht. "Wir haben alles rein gehauen gegen Bahlingen. Aber in Aalen haben wir das 1:0 gemacht; diesmal nicht, sondern haben das 0:1 kassiert. Wir hatten auch danach noch die eine oder andere Chance. Aber ich glaube, wir hätten noch zwei Stunden spielen können, und hätten den Ball nicht rein gemacht."

Entscheidend für Mittelfeldspieler Lukas Foelsch war, "dass wir den Beginn der zweiten Halbzeit verpennt haben. Dadurch ist Bahlingen besser ins Spiel gekommen. Beim 0:1 haben wir außen gepennt und die Flanke nicht verhindert, und im Strafraum hat die Zuteilung nicht gestimmt, und ob das danach ein Elfmeter war, kann ich nicht sagen. Es war klar, dass wer das erste Tor schießt auch das Spiel gewinnen wird, und das waren eben nicht wir", resümiert der 31-Jährige nach Abpfiff.

Nächste Aufgabe steht an

Die Chancenverwertung sieht auch Marco Gaiser als Ursache für die Niederlage. "Die Dinger sollten halt einfach mal rein gehen, um ein besseres Gefühl zu bekommen. In den ersten 30 Minuten war es ausgeglichen, danach ist der BSC besser rein gekommen, und nach dem 0:1 mussten wir wieder zuhause einem Rückstand hinterher laufen."

Lange Zeit, um zu hadern, bleibt den Eyachstädtern aber nicht; denn eine englische Woche steht nun an: Am Mittwoch gastiert die TSG im Pokal-Achtelfinale beim Oberligisten SV Stuttgarter Kickers (19 Uhr), und am Samstag wartet um 14 Uhr in der Regionalliga das Gastspiel bei den Offenbacher Kickers. „Zum Glück sind beide Spiele auswärts; da sind wir derzeit vor dem Tor eiskalt“, gewinnt Foelsch den beiden Aufgaben eine positive Seite ab.

Ergebnisse vom 20. Spieltag

Bayern Alzenau - TSV Steinbachabges.
VfR Aalen - Kickers Offenbachabges.
Bahlinger SC - 1899 Hoffenheim II0:1
1. FC Saarbrücken - TuS RW Koblenz7:0
FC Gießen - FK Pirmasens1:1
SSV Ulm 1846 - FC 08 Homburg2:0
Astoria Walldorf - TSG Balingen4:0
FSV Mainz 05 II - FSV Frankfurt2:1
SC Freiburg II - SV Elversberg0:0

Tabelle

SToreTDPkt.
1. 1. FC Saarbrücken20  47:17 30  49
2. SV Elversberg20  47:22 25  45
3. TSV Steinbach19  35:14 21  42
4. FC 08 Homburg20  34:28 6  37
5. SSV Ulm 184620  36:23 13  31
6. FSV Mainz 05 II20  28:26 2  31
7. 1899 Hoffenheim II20  34:27 7  29
8. Astoria Walldorf20  36:29 7  28
9. Bahlinger SC20  32:33 -1  27
10. Kickers Offenbach19  24:25 -1  26
11. SC Freiburg II20  26:32 -6  25
12. FSV Frankfurt20  23:29 -6  25
13. Bayern Alzenau19  25:27 -2  24
14. VfR Aalen19  23:21 2  23
15. FC Gießen20  18:36 -18  19
16. FK Pirmasens20  19:32 -13  17
17. TSG Balingen20  22:46 -24  11
18. TuS RW Koblenz20  11:53 -42  4
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