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Fußball TSG Balingen: Das ändert sich beim Aufstieg in Regionalliga

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Wird in der Bizerba Arena bald Regionalliga-Fußball gespielt? Die Zeichen dafür stehen ganz gut. Foto: Maier

Die TSG Balingen ist weiterhin das Maß der Dinge in der Oberliga Baden-Württemberg. Mit 51 Punkten sind die Jungs von Trainer Ralf Volkwein weiter auf Platz 1, der Aufstieg in die Regionalliga ist greifbar. Viele Fans träumen schon von Spielen gegen die Kickers Offenbach, Waldhof Mannheim oder die Stuttgarter Kickers, um nur drei der hochdekorierten Gegner in der Regionalliga zu nennen.

Doch bis es so weit ist, bedarf es noch einiger Arbeit – und das nicht nur auf dem Platz. Hinter den Kulissen sind die Verantwortlichen bereits seit Monaten damit beschäftigt, alle Auflagen für die Regionalliga zu erfüllen. Uwe Haußmann, der Vorsitzende der Fußball-Abteilung der TSG Balingen, kennt fast kein anderes Thema mehr rund um seine TSG. "Wir haben natürlich verstärkt Sitzungen, die Verantwortlichen treffen sich einmal wöchentlich. Das ist jetzt schon eine Mammutaufgabe für uns, die wir aber stemmen werden. Jetzt ist eben jeder Einzelne von uns gefordert."

Durch den Aufstieg würde sich auch in der Bizerba-Arena einiges ändern. Mit Vertretern der Stadt, der Polizei und Regionalliga-Funktionären hat es bereits eine Besichtigung im Stadion gegeben, um zu klären, wie sogenannte Sicherheitsspiele in der Bizerba Arena stattfinden könnten.

Gäste-Fans bekommen separaten Block mit Kiosk und Kasse

Und dafür gibt es klare Vorgaben: Der Gästeblock müsse komplett eingezäunt werden und soll gegenüber der Haupttribüne eingerichtet werden. Der Bereich würde dann einen separaten Eingang bekommen, damit die Gästefans und die TSG-Anhänger bei Sicherheitsspielen nicht aufeinander treffen. Damit dies reibungslos klappe, so Haußmann, sollen die Gästefans dann über den Fußweg zwischen Eyach und Kunstrasenplatz geführt werden, um dann über den neuen Gästeeingang an der Anzeigetafel ins Stadion gelassen zu werden. "Der Bereich bekommt aber keine Tribüne mit Dach", sagt Haußmann. Vorgesehen seien aus TSG-Sicht vier Reihen Steinstufen, damit die Fans auch einen guten und festen Stand haben. Zudem müsse dort ein Bewirtungskiosk gebaut werden. "Das sind unsere Vorschläge. Jetzt ist die Stadt als Eigentümer des Stadions am Zug und muss entscheiden."

Einzigartig: Der TSG-Jubel nach Siegen in der Bizerba Arena

Doch noch ist nichts entschieden, die Ideen seitens der TSG werden überprüft, sagt Bürgermeister Reinhold Schäfer auf Nachfrage. Nach der Begehung im Januar wurden die Maßnahmen in einen Katalog aufgenommen, bei denen es sich hauptsächlich um Zaun- und Wegarbeiten handle, sagt Schäfer. "Für diese Arbeiten müssen jetzt die Kosten berechnet werden." Dann gibt es nochmal einen runden Tisch mit der TSG. "Da aber zusätzliche Gelder benötigt werden, hat der Gemeinderat das letzte Wort."

Aufstieg soll kein kurzes Gastspiel werden

Auch die Stadt ist sich bewusst, dass mehr Fans zu den Spielen kommen werden. Doch neue Parkplätze werden erst einmal keine gebaut. "Da müssen wir mit dem arbeiten, was wir haben", sagt Schäfer. Neben städtischen Wiesen, die sowieso zur Verfügung gestellt werden bei Heimspielen, stehen auch die Parkhäuser in der Innenstadt zur Verfügung. Und sollte es wirklich einmal zu Engpässen kommen, dann muss der Parkplatz bei der Sparkassen-Arena herhalten. Dann, so Schäfer, werden die Fans mit Shuttle-Bussen ins Stadion gebracht.

Haußmann und der Führungsvorstand wissen aber auch, dass der Aufwand in der Regionalliga ungleich höher ist als derzeit in der Oberliga, sowohl in sportlicher als auch in wirtschaftlicher Hinsicht. Einig sind sich die Verantwortlichen, dass die TSG, falls der Aufstieg gelingen sollte, in der neuen Klasse nicht nur ein kurzes Gastspiel geben soll. "Daher wollen wir Planungssicherheit", so Haußmann, der die Abteilung auf einem "langen Weg" sieht, auf dem viele Hürden zu überwinden seien.

Die TSG lockt viele Fans an:

Doch der Anfang ist gemacht. Im Dezember hat der Führungsvorstand beschlossen, sich auf den Weg zu machen. "Wenn wir das Vorhaben ernsthaft angehen wollen, brauchen wir deutlich mehr Geld", so der Vorsitzende, weshalb der Etat um 400.000 bis 500.000 Euro aufgestockt werden soll.

Maßgeblichen Anteil daran haben natürlich auch die Sponsoren, mit denen sich die TSG momentan in Gesprächen befindet. "Wir wollen die Zusammenarbeit mit den vorhandenen Sponsoren ausbauen und anpassen, bevor überhaupt neue ins Boot geholt werden. Wir haben Vertrauen in unsere langjährigen Sponsoren, die die TSG in den vergangenen zehn Jahren mit aufgebaut haben." Dennoch, so Haußmann, schließen wir aber aber auch neue nicht aus.

Und auch mit Spielern und Trainerteam werden natürlich Gespräche geführt. "Wir werden die Gespräche im April zu Ende bringen", verrät Haußmann. Die Spieler müssen sich dabei dann natürlich die Frage beantworten, ob sich ihr sportliches Engagement mit dem beruflichen vereinbaren lässt.

Und auch an der Fanfront bewegt sich viel. Dem Fanclub "Castoro Rosso" soll ein weiterer folgen, damit die Stimmung in der Bizerba Arena bei Heimspielen noch besser wird. Das freut Haußmann natürlich: "Wir sind froh, wenn sich in Balingen eine Fankultur rund um die TSG bildet."

Die TSG Balingen will in die Regionalliga und wir wollen mit

Wir werden euch über alle Heimspiele der TSG Balingen mit einem Liveticker auf dem Laufenden halten. So könnt ihr mit der Volkwein-Elf mitfiebern, auch wenn ihr einmal nicht in der Bizerba Arena sein könnt. Wir versorgen euch mit allen wichtigen Infos, Bildern und Interviews von den Spielen um den Aufstieg.

Und das bereits am kommenden Freitagabend wieder. Dann gastiert der FC Nöttingen in der Bizerba Arena. Weiter geht's dann für die Volkwein-Elf am Mittwoch, 11. April, um 19 Uhr. Dann ist der SV Sandhausen II zu Gast in Balingen.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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