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Fußball Trophäe bleibt weiter in Schramberg

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Die Finalteilnehmer um den Volksbank-Cup: Sieger Türkischer SV Schramberg und der SV Seedorf (blaue Trikots) mit Trainern und Organisatoren. Foto: Schleeh

In der dritten Auflage um den "Volksbank-Cup" wechselte der Pokal seinen Besitzer. Die Trophäe bleibt zwar weiterhin in Schramberg, doch diesmal darf sie der Türkische SV mitnehmen. Im Finale gab es ein knappes 1:0 gegen den SV Seedorf.

Während die TSV-Spieler entsprechend feierten, war dem jungen Team des SV Seedorf die Enttäuschung anzusehen. Die Auswahl des Landesligisten stellte zweifellos das spielerisch stärkste Team beim zweitägigen Turnier des SV Sulgen in der Kreissporthalle, während die Mehrzahl der Kicker aus der rauen Schwarzwaldregion auch unterm Hallendach allzu gern den „Hammer“ auspackten, und die Konstruktion auf eine Probe stellten.

Kuriose Begleiterscheinung im Endspiel, der Türk SV Schramberg und SV Seedorf hatten bereits in der Zwischenrunde das Vergnügen. Da ging der SVS noch als 4:0-Sieger vom Parkett. Im Finale agierten beide Teams zunächst abwartend, wollen Ballverluste vermeiden. Gegen Ende der Partie ergaben sich auf beiden Seiten Hochkaräter, mit einem Plus für den SV Seedorf. Sekunden vor dem Abpfiff konnte jedoch Dominik Klaus den alles entscheidenden Treffer zum 1:0 des Türk SV setzen, die unter großem Jubel den Turniersieg feierten.

Den Einzug ins Finale sicherte sich der TSV Schramberg mit einem 1:0 gegen die SG Mariazell/Locherhof, ebenfalls in letzter Sekunde. Bemerkenswert dabei, dass die SG in der Zwischenrunde ohne Gegentreffer blieb, dieser eine jedoch folgenschwerer war. Der SV Seedorf gewann im Halbfinale mit 2:0 gegen die SpVgg Schramberg I, womit deren Traum vom dritten Pokalsieg in Folge um den "Volksbank-Cup" geplatzt war. Im "kleinen Finale" blieb der SpVgg 08 Schramberg auch der "Trostpreis" verwehrt. Nach einem offenen Schlagabtausch hieß es 2:2, dann riskierte der Titelverteidiger zu viel und wurde eiskalt von der SG Mariazell/Locherhof ausgekontert, die mit 5:2 unerwartet deutlich gewann.

Der in der Vorrunde noch groß ausspielende FV Tennenbronn kam am zweiten Turniertag nicht mehr so richtig auf Touren und wurde in der Gruppe A nur Fünfter. Ebenso die SpVgg Schiltach, die in der Gruppe B Vorletzter wurde. Erwartungsgemäß schwächelte auch der SV Schopfheim nach der Übernachtung in Sulgen. Zu den Überraschungsteams des Turnier gehören dafür der BSV Nordstern Radolfzell und der A.S.C. St. Georgen, die in ihren Gruppen auch in der Zwischenrunde gut mitmischten.

Beim Gastgeber zeigte man sich zufrieden, dass man es mit der zweiten Mannschaft in der Endabrechnung auf Rang sieben schaffte. Der SpVgg Schramberg II fehlte am zweiten Turniertag ein Knipser und wurde so Letzter der Gruppe B, der SV Niedereschach zierte in der Gruppe A das Tabellenende.

Neben Pokalen, Preis- und Sachgeschenken werden beim zweitägigen Turnier des SV Sulgen traditionell auch die Spielerkategorien gewählt und ausgezeichnet. Zum besten Torhüter wurde Alexander Kaiser vom BSV Nordstern Radolfzell gewählt, Rafal Schoppa vom SV Seedorf zum besten Feldspieler. Bei der Vergabe der Torjägerkanone musste diesmal das Los entscheiden, wie Tobias Maurer, Vorsitzender des SV Sulgen bei der Siegerehrung erklärte. Denn mit Emre Kuytan (SV Schopfheim), Jeremias Preuss (SG Mariazell/Locherhof) und Mario Grimmeißen (SV Seedorf) gab es drei Akteure, die es auf jeweils sieben Einschüsse brachten. Losglück hatte letztlich SVS-Youngster Mario Grimmeißen, der sich über die Trophäe freuen durfte.

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