Nach vier erfolgreichen Jahren beim Landesligisten TSV Straßberg ist für Trainer Oliver Pfaff am Saisonende Schluss. Foto: Kara

Landesliga Staffel IV: Am Saisonende ist für den TSV-Trainer Schluss. Noch keine Zukunftspläne. 

Fußball-Landesligist TSV Straßberg muss sich für die kommende Saison einen neuen Trainer suchen. Denn der bisherige Coach Oliver Pfaff hört zum Ende dieser Spielzeit auf bei den Schmeien-Kickern.

Nach vier Spielzeiten beim TSV ist für Pfaff Anfang Juni kommenden Jahres Schluss. Der 46-jährige Realschullehrer, mit abgeschlossenem Studium in Sport und Pädagogik, begann seine zweite Amtszeit als Straßberger Trainer vor drei Jahren in der Bezirksliga Zollern, die er mit dem anschließenden Aufstieg in die Landesliga krönte.

Unter der Führung von Pfaff schaffte es Straßberg, seit Langem als Vertreter des Bezirks Zollern, den direkten Wiederabstieg zu verhindern: Der Aufsteiger schaffte auf Anhieb mit 42 Punkten den achten Tabellenplatz und hatte auch in der Vorsaison, in der die Schmeien-Kicker mit 41 Zählern am Ende Rang sieben belegte, nichts mit dem Abstieg zu tun. Der TSV befindet sich nun schon im dritten Jahr in der Landesliga und belegt derzeit den elften Tabellenplatz mit 18 Punkten. In den nächsten Wochen und dann nach der Winterpause will der TSV-Trainer alles daran setzen, dass Straßberg am Ende den erneuten Ligaver­bleib schafft.

Damit würde sich für den Pädagogen, der in vier Jahren in Straßberg viele Spieler weiterentwickelte und Akteure wie Franz Hahn oder Daniel Holzmann zu gestandenen und überregional bekannten Landesliga-Kickern machte, der Kreis schließen.

"Ich möchte mich hier in Straßberg in guter Erinnerung verabschieden und nicht erst dann gehen, wenn es schon lange Zeit gewesen wäre. Es ist, denke ich, auch die Kunst, nicht den richtigen Zeitpunkt für so einen Schritt zu verpassen", sagt Pfaff und fügt an: "Ich hatte in Straßberg dreimal eine tolle Zeit; zweimal als Trainer und einmal auch als Spieler." Für den 46-Jährigen war es ein schwere Entscheidung. "Es fällt mir alles andere als leicht, die Leute hier in Straßberg nicht mehr so regelmäßig um mich zu haben. Es ist auch sehr schwer, sich am Ende einer so erfolgreichen Zeit zu verabschieden, denn das Verhältnis zu der Mannschaft ist absolut intakt und von gegenseitigem Vertrauen und Wertschätzung geprägt", sagt Pfaff.

Und er fügt an: "Ich habe hier richtig gute Freunde gefunden. Ich schätze meine Spieler sehr und bin überzeugt, dass sie es auch in gewisser Weise verstehen können. Dass ich die Entscheidung schon jetzt getroffen habe, soll dem Verein einen frühestmöglichen Zeitpunkt für die Planungen bieten."

Derzeit hat der Realschullehrer noch keine konkreten Pläne, wie es mit seiner Karriere als Trainer weitergehen wird, in der er auch schon unter anderem den SV Hein­stetten in der Bezirksliga Zollern und den FC Laiz in der Bezirksliga Donau erfolgreich betreute. "Was ich in Zukunft mache, das lasse ich ganz einfach auf mich zukommen", sagt der Familienvater.

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