Stefan Pröhl hat in Geisingen noch viel vor. Foto: Archiv

Bezirksliga: SV Geisingen noch nicht in Form. Trainer Stefan Pröhl blickt nach vorne. Mit Interview

Mit einer 0:6-Heimniederlage gegen den FC Königsfeld ist Landesliga-Absteiger SV Geisingen in die neue Bezirksliga-Saison gestartet. Neu beim SV Geisingen ist Trainer Stefan Pröhl, der zuletzt den VfR Stockach coachte. Wir sprachen mit ihm.

Herr Pröhl, welches Fazit zogen Sie nach der Vorbereitung?

Insgesamt war unsere Vorbereitung in Ordnung. Wir hatten zunächst eine gute Trainingsbeteiligung. Diese nahm dann aber in der Urlaubszeit etwas ab. Diese Probleme haben auch andere Teams. Deshalb dürfen die personellen Voraussetzungen für uns bei der Niederlage gegen Königsfeld keine Ausrede sein.

Welche Dinge waren für Sie in der Vorbereitung besonders wichtig?

Wir haben verschiedene Spielsysteme ausprobiert und haben auch eine Spieltakti schließlich gefunden, die insgesamt zu uns passt. Im Defensivbereich sind wir allerdings noch im Detail dabei, die optimalen Lösungen zu finden. Wir müssen individuelle Fehler reduzieren. Aber dies ist auch viel Kopfsache.

Kommen wir zur Auftaktniederlage gegen Königsfeld.

Vom Ergebnis her war es für uns natürlich sehr enttäuschend. Aber dieses 0:6 spielgelt nicht den wahren Spielverlauf wider. In den ersten 30 Minuten hatten wir das Spiel gut im Griff. Dann kassierten wir durch individuelle Fehler vor der Pause zwei Gegentore. In dieser Phase haben wir eigene Chancen auch nicht genutzt. Das 0:3 gleich nach Wiederbeginn haben wir auch noch weggesteckt. Die Mannschaft gab nie auf. Allerdings bedeutete das 0:4 dann die Vorentscheidung.

Gab es auch positive Dinge in diesem Auftaktspiel, die Sie mitnehmen können?

Insgesamt ist es positiv, dass die Mannschaft in jedem Training 100 Prozent gibt. Meine Spieler sind lernwillig. Mit dieser Einstellung können wir die Fehlerquote weiter reduzieren. Sehr wichtig für uns ist, dass mit Simon Federle ein Leistungsträger hoffentlich bald zurückkehrt.

Nun geht es für Ihr Team am Sonntag nach Hochemmingen.

Klar – da erwartet uns ein ganz harter Brocken. Wir müssen uns im Vergleich zum ersten Spiel deutlich steigern, um in Hochemmingen etwas zu erreichen. In einer ausgeglichenen Bezirksliga müssen wir in jedem Spiel ans Limit gehen. Unser Team muss auch den Landesliga-Abstieg mental endgültig abhaken.  

Fragen von Hans-Georg Brachat