Spieler-Co-Trainer Leo Benz genießt den aktuellen Flow beim SV Zimmern mit einem Mix aus gestandenen und vielen jungen Spielern. Foto: Holger Rohde

Leo Benz bleibt dennoch auf dem Teppich: „Wir haben eine richtig coole Truppe beisammen.

Spieler-Co-Trainer Leo Benz nennt viele Gründe für den Höhenflug. Nachdem der SV Zimmern die nächste hohe Hürde genommen hat, kletterte die Mannschaft von Trainer Marc Genter und Spieler-Co-Trainer Leo Benz nach 15 Spieltagen auf den zweiten Tabellenplatz.

 

35 Punkte und 31:11-Tore bedeuten gegenüber der Ausbeute vor einem Jahr im November 2024 acht Punkte mehr und bei 32:15-Treffern noch weniger Gegentore als die beste Abwehr der Liga seit Jahren zulässt. Das Torhüter-Gespann Chris Fast/Silas Thieringer ist das beste der Liga.

Guter Mix im Team

Leo Benz bleibt dennoch auf dem Teppich: „Wir haben eine richtig coole Truppe beisammen. Ein Mix aus gestandenen und jungen Spielern. Wir sind ein Stückchen reifer geworden, stehen stabil. Haben einen Flow und das Momentum. Wenn es mal nicht so gut läuft, ziehen wir das Spiel auf unsere Seite. Wir glauben immer daran und sind geil darauf, dass wir die Spiele gewinnen können. Vom Trainerteam und Verein gibt es keinen Druck. Im Moment macht es einfach Spaß.“

Gier und Willenskraft

Mit ein Grund für die Erfolgskurve ist die schier unfassbare Substanz, Gier und Willenskraft der Spieler – in der Schlussphase. Das 2:1 beim VfL Nagold war eine Doublette zum 2:1 im Topspiel gegen die TSG Balingen eine Woche zuvor. Sie haben es wieder getan: Siegtreffer nach der 90. Minute.

Held des Tages gegen Nagold war Collin Zimmerer. Er ist einer aus der jungen Garde die diese besonderen Momente kreieren. Acht Tage davor war Jason Davitian der Matchwinner, ebenso traf er in Albstadt zum späten 2:0 (90.).

Punkte durch Youngsters

Und nimmt man Rico Reisert beim 1:1 in Freudenstadt (90.+3) sowie Tadeo Sias Campos gegen Croatia Reutlingen hinzu (90.+4), sorgten alleine vier Youngster für wertvolle Punktgewinne. Einen echten Lauf hat derweil Tim Heinzelmann: Er schoss in den vergangenen drei Begegnungen jeweils die 1:0-Führung für sein Team.

„Für ihn freut es mich besonders. Er hat seit Wochen stark gespielt, nachdem er in der letzten Runde immer wieder verletzt gewesen ist“, so Beck. Leo Benz merkt an, „dass Tim ein sehr guter Spieler ist. Er hatte letzte Runde viel Pech. Jetzt kann er seine Qualitäten zeigen. Man merkt, wie intelligent er ist, dass er in der Jugend beim SC Freiburg spielte.“ Bemerkenswert ist zudem, dass der SVZ in der Vorrunde viermal einen Rückstand noch aufholte oder drehte.

„Es ist sicherlich eine unserer Stärken nie aufzugeben, zudem haben wir einen breiten Kader, konnten Ausfälle gut kompensieren und in Nagold hatten wir eine richtig breite und starke Ersatzbank“, so Leo Benz.