Maksym Tkach (Mitte) und der SV Zimmern wollen die Hürde beim VfL Nagold nehmen und einen Stolperer vermeiden. Foto: Holger Rohde

Der SV Zimmern möchte im Spitzenspiel auch dem VfL Nagold die Grenzen aufzeigen.

VfL Nagold – SV Zimmern (Samstag, 14.30 Uhr). Der VfL hat mit 28 Zählern vier Punkte Rückstand und muss unbedingt gewinnen, sonst könnte der Zug in Richtung der ersten beiden Plätze vorzeitig etwas enteilen.

 

Der SV Zimmern (32) indes kann bei einem Sieg einen Verfolger auf sieben Punkte distanzieren und sich weiter oben festigen. „Auf die Tabelle schaue ich tatsächlich nicht. Wir haben überhaupt keinen Druck und versuchen uns weiter zu verbessern“, so Trainer Marc Genter.

Gute Entwicklung

Vor allem die beiden Auswärtsniederlagen im Herbst in den Spitzenspielen in Bösingen und Nehren (jeweils 0:2) deuten für das Duell in Nagold diesmal eine kleine Reifeprüfung an. So sieht es auch Spartenleiter Erwin Beck. „Mal sehen, was da möglich ist. In der Vergangenheit lieferten sich beide Vereine immer eng umkämpfte Begegnungen.“ Das gute Omen für den SV Zimmern: „Wir haben öfters in Nagold gewonnen, der VfL dafür in in Zimmern“, hofft Beck in jedem Fall, „dass wir etwas Zählbares mitnehmen. Die Entwicklung der Mannschaft geht in die richtige Richtung.“

Gute Formkurve

In der Tat: In den vergangenen Wochen mussten immer wieder zahlreiche Spielerausfälle kompensiert werden. Dies gelang sogar im halben Dutzend, weil die Anzahl an jungen und hungrigen Alternativen sich anboten und „es mich freut, dass die Jungs ihre Chance nutzen und sich dann sogar immer wieder mit Toren belohnen.“

Nagold hat derweil eine gute Formkurve: Seit sieben Begegnungen ist der VfL ungeschlagen (fünf Siege, zwei Remis). Außer der 1:3-Niederlage in Harthausen Mitte September hab es in den letzten zwölf Partien keine weitere Niederlage. Auffällig ist dabei, dass Torjäger Jan Beifuß in fünf Partien immer getroffen hat. Diesen wird die beste Abwehr der Liga um Leo Benz und Leon Kücking 90 Minuten in Schach halten müssen, wenn der SVZ in Nagold drei Punkte mitnehmen möchte.

VfL hat Respekt vor SV Zimmern

„Spiele gegen den SV Zimmern sind immer schwierig. Das ist eine sehr schwer zu bespielenden Mannschaft“, zollt VfL-Trainer Marcel Schuon dem Gegner Respekt.

Vor allem die solide Defensive des SVZ hebt der VfL-Coach hervor, deren Körperlichkeit man nicht absprechen können. Sie ist auch ein Garant für die Lufthoheit im eigenen Strafraum. Aber nicht nur das: „Gegen die Gardemaße gilt es, auch bei den ruhenden Bällen alles reinzuwerfen. Wir müssen versuchen, Standardsituationen für den Gegner möglichst gering halten“, sagt Marcel Schuon.