In der 53. Minute bejubelt der SV Zimmern mit dem 2:1 die erneute frühe Führung. Foto: Holger Rohde

Nach dem Derbysieg in Seedorf überwintert der SV Zimmern als Tabellenführer der Landesliga 3.

Mit den drei Punkten im Lokalkampf in Seedorf bleibt Spitzenreiter SV Zimmern im siebten Spiel hintereinander (sechs Siege) ungeschlagen. Dabei gewannen die Mannen um Trainer Marc Genter und Spieler-Co-Trainer Leo Benz zum siebten Mal mit einem Tor Unterschied.

 

Wenn es eng wird und darauf ankommt, dann sind die Gelb/Schwarzen in dieser Saison sehr widerstandsfähig. Die Gründe warum der SVZ auf dem ersten Platz überwintern darf sind schnell erklärt: Taktische Disziplin, viel Ballbesitz und Dominanz, Effektivität und eine immense Substanz an Beharrlichkeit.

Willensstärke gezeigt

Das frühe, schön abgeschlossene 1:0 durch Nino Schrankenmüller, war ein Willensprodukt, das 2:1 durch Tim Heinzelmann (beide Tore jeweils nach acht Minuten in beiden Halbzeiten) Sinnbild für das Selbstbewusstsein des Teams – wenn es läuft dann läuft es. „Den Ball hat er einfach super getroffen“, freute sich Genter über das Volleytor seines Torjägers, der nun in den letzten sechs Begegnungen fünfmal einen entscheidenden Treffer beigesteuert hat.

Alternativen auf der Bank

Wieder einmal passten zudem die Wechselalternativen „von der Bank“. „Da können wir zu jeder Spielsituation immer noch einmal neue Impulse setzten“, traf Gabriel Pavic zum 3:1 kurz vor Ende. „Nicht wegen seines Tores, aber weil er die Bälle festgemacht hat, war er wertvoll, um den knappen Vorsprung nicht mehr herzugeben.“

Quervergleich

Nimmt man den Quervergleich der letzten sechs Begegnungen, dann steht Zimmern (42 Punkte) an der Pole Position, weil das Genter-Team ungeschlagen blieb und 16 von 18 möglichen Punkten holte. Die TSG Balingen II (40) dagegen kam auf 11 von 18, die SG Empfingen (37) lediglich auf 7 von 18. Der SV Nehren (34) kann bei zwei Spielen weniger seinen Zählerstand noch auf 40 aufrunden.

Indes weilte ein besonderer Zaungast auf dem „Lausbühl“: Zimmern‘s Ex-Trainer Steffen Breinlinger. „Ich wollte mal wieder reinschauen“, drückte der sich mit dem Oberligisten FC 08 Villingen bereits in der Winterpause befindliche Coach seinem ehemaligen Team und besonders seinem Freund Marc Genter die Daumen. Herzlich war der Empfang und Plausch nach Spielende.