Einen Tag nach dem 1:1 beim Tabellenletzten SpVgg Freudenstadt ärgerte sich Zimmerns Trainer Marc Genter immer noch.
Einen Tag nach dem 1:1 beim Tabellenletzten SpVgg Freudenstadt ärgerte sich Zimmerns Trainer Marc Genter immer noch: „Das war insgesamt zu wenig von uns. Und natürlich sind es zwei verlorene Punkte, auch wenn wir erst in der Nachspielzeit noch den Ausgleich gemacht haben.“
Elf Spiele ungeschlagen
In der Tat: Rico Reisert rettete dem SV Zimmern mit dem späten Ausgleich die Erfolgsserie der letzten Monate – elf Spiele ungeschlagen, in der laufenden Runde zum siebten Mal ohne Niederlage. Wenn man beim Spitzenreiter Empfingen 1:1 spielt ist ein Remis beim Schlusslicht „eine gefühlte Niederlage.“ Genter betrieb direkt Ursachenforschung, ging in den Austausch mit seinen Spielern und Vereinsverantwortlichen.
Ein Tick zu wenig
„Ja, die Jungs haben einfach ihre Chancen nicht reingemacht und es war am Ende insgesamt einen Tick zu wenig“, meinte Spartenleiter Erwin Beck. Genter hatte die Rotationsmaschine angeworfen, aufgrund von Trainingsleistungen im breiten Kader die Startelf verändert. Stammkräfte blieben auf der Bank, zusätzlich fehlten etliche Spieler anderweitig. „Leider sind einige erfahrene Spieler hinter ihren Möglichkeiten geblieben. Es waren nicht die Youngster“, betonte er ausdrücklich. David Tamer war noch bester Mann auf Zimmerner Seite.
Elfmeter nicht genutzt
„Zu allem Überfluss vergeben wir dazu noch einen Elfmeter“, ließ Nino Schrankenmüller das 1:0 liegen, weitere ungenutzte Chancen wie von Tadeo Campos folgten. „Und dann passiert eben sowas, dass der Außenseiter alles reinwirft, es steht lange 0:0 und sie witterten ihre Chance“, traf Freudenstadt spät zum 1:0 (80.). „Wir müssen froh sein, dass uns der Ausgleich noch gelingt. Substanz ist da, die Jungs wollen immer bis zum Schluss. Da sind wir vielleicht inzwischen gereift und abgezockt“, half wieder ein Last-Minute-Kopfball als Rettung.
Hempel klärt auf Line und rettet Punkt
Allerdings musste Joshua Hempel noch auf der Linie retten, „weil die SpVgg Freudenstadt voll weitermachte und auf das 2:1 ging“, berichtet Genter. Was bleibt letztlich an positiven Dingen aus der Partie? „Wir sind sieben Spiele ungeschlagen und haben gemerkt, dass wir in keinem Spiel auch nur einen Funken weniger auf den Platz bringen dürfen, um zu gewinnen.“