Der SV Zimmern spielt in der Landesligaspitze mit und bestätigte dies mit dem Sturz des Tabellenführers.
Die weiße Weste des Landesligisten bleibt bestehen. Und der SV Zimmern stellte einmal mehr unter Beweis, dass er enge Spiele kann – es war der vierte Heimsieg mit einem Tor Unterschied.
Mit Zahlen-Daten-Fakten zur Historie befassen sich Trainer gemeinhin eher weniger. SVZ-Trainer Marc Genter hat derzeit nicht einmal die aktuelle Tabelle im Blick. „Das liegt daran, dass wir von Vereinsseite keinerlei Druck verspüren. Wir müssen nicht vorne mitspielen oder gar aufsteigen“, so der Coach des SV Zimmern.
Guten Lauf fortsetzen
Genter betont: „Was wir aber wollen ist unseren guten Lauf fortsetzen, uns weiterentwickeln und eben soweit es geht nach oben kommen. Von Woche zu Woche auf uns schauen. Dazu war das 2:1 gegen die TSG Balingen II wertvoll und wichtig. Die Mannschaft hat sich an die Marschroute gehalten, gut verteidigt, Balingen nicht die Räume gelassen. um uns zu bespielen und unter Druck zu setzen.“
Wohltuender Blick auf Tabelle
Spartenleiter Erwin „Figa“ Beck schaut sich die aktuelle Tabelle mit dem 3. Platz derweil mit Freuden an. „Es ist wohltuend ruhig. Die Trainer machen einen guten Job, sie sind innerhalb der Mannschaft anerkannt. Es herrscht eine positive Stimmung. Es sind im Sommer einige gute junge Spieler dazugekommen. Unser Weg geht in diese Richtung“, spricht Beck den Youngster wie Samuel Spada, Colin Zimmerer der Jason Davitian an.
Matchwinner Heinzelmann
Letzterer war wie Tim Heinzelmann schon in Albstadt und nun gegen Balingen als Torschütze der Matchwinner. „Gegen Balingen war es mit einem Lucky-Punsh die Belohnung für die Beharrlichkeit. Bei uns passt es im Moment einfach in vielerlei Hinsicht. Wenn wir spielerisch nicht so glänzen können, dann bleiben die Jungs dennoch dran und überzeugen kämpferisch“, so Marc Genter
Richtig Gas geben musste schon vor der Partie Joshua Hempel. Der Azubi am Donaueschinger Öschberghof-Golfhotel brauste nach der Arbeit direkt von Aasen zum Spiel und musste sofort den Schalter umlegen, weil sich Rico Reisert früh verletzte und Hempel in die Abwehr rückte.