Tobias Heizmann kam zu seinem Comeback beim SV Seedorf. Foto: Archiv

Landesliga: Verletzungspech reißt nicht ab. Tom Ritzel und Spielertrainer Tobias Bea drohen länger auszufallen.

Für den SV Seedorf kommt es immer dicker. Nicht nur, dass sich die Negativserie verlängerte, beim 2:6 in Empfingen wurde auch die Verletztenliste erweitert. Einer (Tobias Heizmann) kommt zurück, dafür erwischt es gleich zwei Spieler neu. So drohen Tom Ritzel und womöglich auch Spielertrainer Tobias Bea länger auszufallen.

Für Bea, der bereits in der Heimpartie gegen den VfL Nagold nach einer Abwehraktion kurz vor Schluss vorzeitig vom Platz ging, war das Spiel bei der SG Empfingen bereits nach 70 Minuten beendet. Aufgrund muskulärer Probleme. Es käme einem "Supergau" gleich, wenn beim SV Seedorf nun auch noch der Abwehrorganisator passen müsste, gerade in der Phase, wo die entscheidenden Begegnungen gegen Mitkonkurrenten um den Klassenerhalt anstehen. "Wir haben in dieser Saison nicht das Glück, wie in der vergangenen Runde, von Verletzungen verschont zu bleiben", so Tobias Bea. Die eingespielte Abwehrkette ist längst gesprengt.

Und die ständigen Veränderungen in der Aufstellung wirken sich somit negativ aus, da man sich entsprechend eingespielt sei. So wichtig die Partie beim Aufsteiger war, gerade in der Anfangsphase fehlte die nötige Konzentration. "Die ersten 20 Minuten haben wir verschlafen", meinte der SVS-Spielertrainer rückblickend. Da lag seine Mannschaft auch schon mit 0:2 in Rückstand. Zwar keimte zwischenzeitlich wieder Hoffnung, etwas Zählbares erreichen zu können, nachdem der SV Seedorf durch Jonas Haag (2:1) sowie Johannes Wernz (3:2) den Anschluss herstellen konnte. Da es der SVS-Defensive jedoch nicht gelang, den sich in Topform spielenden Nikolai Scheurenbrand in den Griff zu bekommen, gerieten die Gäste auf die Verliererstraße.

Gerade in der Phase nach dem 3:2 nach knapp einer Stunde machte der SV Seedorf Druck und kam zu besten Möglichkeiten. Doch wie es im Fußball so ist: Wenn man erst mal die „Seuche“ hat, lässt sich auch Glücksgöttin Fortuna nicht sehen.

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Jetzt teilen: