Erneut steht dem SV Seedorf ein Sechs-Punkte-Spiel gegen den TuS Ergenzingen bevor.
TuS Ergenzingen – SV Seedorf (Sonntag, 14.30 Uhr). Somit hat dieses Aufeinandertreffen für beide Mannschaften große Bedeutung. Der SV Seedorf kann mit einem Sieg verhindern, auf einen direkten Abstiegsplatz zu rutschen, der TuS Ergenzingen kann selbigen verlassen. Brisante Voraussetzungen für eine packende Begegnung. Dementsprechend motiviert werden beide Teams auftreten.
Pause zur Regeneration genutzt
Die Pause am vergangenen Wochenende, der SVS war sowieso spielfrei, habe seiner Mannschaft gutgetan, „um den Kopf freizubekommen und dass sich die Spiele auch regenerieren konnten“, so SVS-Coach Ingrao.
Gut trainiert
Auch die Übungseinheiten stimmen ihn optimistisch. „Wir haben top trainiert. Wir müssen unser Spiel durchziehen“, so die Ansage des Trainers des SV Seedorf. „Bei Ballbesitz müssen unsere Aktionen klarer sein“, fügt Ingrao an.
Personell Ausfälle
Allerdings ist die personelle Situation alles andere als optimal. Verletzt fehlen David Benne und Laurin Huss, bei dem ein Muskelfaserriss festgestellt wurde. Yannik Scheck hat eine Zwangspause aufgrund der Gelb-Roten-Karte vom Spiel in Mühlheim. Fraglich ist der Einsatz von Harut Arutunjan, der für die Offensive so wichtig wäre.
Drei Siege aus zehn Spielen
Der SV Seedorf konnte von den vergangenen zehn Spielen nur drei Siege verbuchen und kassierte zuletzt drei Niederlagen in Folge, kam dabei selbst nur zu einem Treffer. Hier liegt auch die Ursache für den „Tiefgang“, da es in der Offensive schon die gesamte Saison über klemmt. 18 Tore in 15 Spielen ist ein magerer Wert. Hier hat der TuS mit zwei Toren pro Spiel einen besseren Wert.
Acht sieglose Spiele des TuS
Der TuS Ergenzingen wartet seit acht Spielen auf einen Sieg. Der letzte gelang mit 4:1 über den SV Nehren Ende September. Lediglich bei den Unentschieden gegen den VfL Nagold (1:1) und VfL Mühlheim (0:0) konnte der TuS punkten. Zum Saisonauftakt sowie im WFV-Pokal kam der SV Seedorf jeweils zu einem knappen 1:0-Sieg gegen den TuS Ergenzingen.
Beide Mal war Harut Arutunjan der Siegtorschütze. Ob der SVS ein drittes Mal gewinnt?
Schwend setzt auf Abwehr
Daheim hofft Florian Schwend, Trainer des TuS Ergenzingen nun, die Defensive der Seedorfer zu knacken und Arutunjan, falls er spielt, in den Griff zu bekommen. „Wir müssen vorne allerdings variabler werden“, betont Schwend. Jedoch wirkt das 0:0 aus der Partie gegen Mühlheim noch nach. „Wir haben alle nicht wirklich gewusst, wie dieses Unentschieden einzuordnen ist.“