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Fussball Stolz und Enttäuschung

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Foto: Eibner Foto: Schwarzwälder Bote

Bis vor wenigen Tagen lief die Bundesliga-Hinrunde für den SC Freiburg sehr gut. Doch nun droht ein unglückliches Ende. Nach dem 1:3 gegen Bayern München steht die schwere Partie bei Schalke 04 an – und vielleicht die dritte Pleite in Serie.

Die Fans sangen "Wir waren besser als der FCB", doch wirklich trösten konnte das die Spieler des SC Freiburg nicht. Nach dem unglücklichen 1:3 (0:1) am Mittwoch gegen den Rekordmeister FC Bayern München drohen die Breisgauer mit einer Serie von drei Niederlagen nacheinander in die Winterpause zu gehen. Denn die Bundesliga-Heimpleite gegen die Bayern folgte auf das unnötige 0:1 bei Hertha BSC – und sie kam vor dem Spiel beim Europapokal-Aspiranten FC Schalke 04 am Samstag. So könnte es sein, dass der Sport-Club trotz einer mit bisher 25 Punkten erfolgreichen Hinrunde das Fußballjahr mit einem mentalen Dämpfer beendet.

"Ich habe keinen Bock, in die Weihnachten zu gehen und in Schalke zu verlieren", sagte SC-Trainer Christian Streich. "Wir werden alles tun in Schalke, dass wir uns den Punkt zurückholen, den wir heute leider liegen gelassen haben."

Dabei hätte Freiburg nach einer starken Leistung durchaus auch drei Zähler gegen die Bayern holen können. Zwar waren die Gäste durch Robert Lewandowskis 19. Saisontor in Führung gegangen, doch Vincenzo Grifo glich nach der Pause zum 1:1 aus (59.). Und danach wurden die Gastgeber immer besser, nutzten aber ihre Torgelegenheiten nicht. Die Mannschaft sei in der zweiten Halbzeit "volle Lotte draufgegangen", sagte Grifo. "Sechs, sieben Chancen gegen Bayern musst du dir erst mal erarbeiten."

Doch die Punkte blieben aus, weil die Münchner in der Nachspielzeit den berühmten "Bayern-Dusel" wiederfanden und durch das eingewechselte Toptalent Joshua Zirkzee und Nationalstürmer Serge Gnabry noch zum Sieg kamen. Wie seine Spieler war danach auch Streich hin- und hergerissen zwischen Enttäuschung und Stolz.

Dabei hatte es zunächst gar nicht danach ausgesehen, als ob sein Team den Bayern Paroli bieten könnte. Angesichts von 70 Prozent Ballbesitz und etlichen Torschüssen des Gegners dachte selbst Streich, "sie knallen uns aus dem Stadion". Dass seine Elf dann so zurückkam, hätte der Trainer "ehrlich gesagt nicht für möglich gehalten".

Die Frage ist nun, ob der Tabellensechste gegen die nur einen Rang besser postierten Schalker noch einmal eine solche Energieleistung hinbekommen kann. Denn neben den enttäuschenden Ergebnissen macht den Südbadenern auch ihre Verletztenmisere zu schaffen. Neben den Langzeitverletzten Luca Waldschmidt und Philipp Lienhart droht nun auch Lucas Höler auszufallen. Der Angreifer hatte sich gegen die Bayern an der Hand verletzt war zur Untersuchung seiner lädierten Hand in der Freiburger Universitätsklinik. "Er konnte sie noch bewegen, aber sie ist angeschwollen und aufgerissen", sagte Streich. Auch Roland Sallai und Jonathan Schmid sind angeschlagen. Dennoch will der SC auf keinen Fall mit drei Niederlagen in die Weihnachtsferien gehen.

Der Blick geht beim SC nach wie vor nach unten

Streichs Blick geht ohnehin nicht nach oben. Stattdessen wies er darauf hin, dass "die unteren Mannschaften gerade punkten". Das mache die beiden jüngsten Niederlagen umso bitterer. Aber "natürlich stehen wir lieber auf dem sechsten Platz, als dass wir auf dem 15. stehen", sagte Grifo. "Wir versuchen erst mal, gut zu regenerieren und dann vor Weihnachten genau so ein Spiel hinzuhauen."

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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