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Fußball Stadtteilpokalturnier erhält neuen Anstrich

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Freuen sich auf eine gemeinsame Zusammenarbeit (von links): Arge-Vorsitzender Peter Straubinger, Arge-Funktionär Mathias Saier, ahg-Personalreferentin Carina Thal, ahg-Mitglied der Geschäftsführung Karl-Josef Rebmann, Horbs Bürgermeister Ralph Zimmermann und ahg-Leiter Personal Markus Bodenmiller Foto: Stock

Noch gut vier Wochen, und das Horber Stadtteilpokalturnier geht dann bereits in seine 38. Auflage. Genauer: der ahg Stadtteilpokal. Denn so heißt die Veranstaltung künftig. Und es gibt noch weitere Änderungen.

37 Jahre Hallenwetz in Horb, ausgerichtet jährlich im Wechsel aller Horber Stadtteilvereine. Ein Verein, der, wenn er an der Reihe ist und der Ball rollt, rund zwei Wochen gefordert ist, die Herausforderung anzunehmen und zu meistern, um dieses schon prestigeträchtige Turnier zu realisieren und jede Menge Zuschauer in die Hohenberghalle locken soll. Kein einfaches Unterfangen, schon gar nicht, wenn das Niveau gehalten werden soll. "Dazu muss man Geld generieren", brachte es gestern der Vorsitzende Arge Sport Horb, Peter Straubinger, bei einem Pressegespräch in den Räumlichkeiten der Firma ahg auf den Punkt.

Mehr Attraktivität

Und in ebenjenem Unternehmen sollten sie fündig werden. Straubinger und Arge-Funktionär Mathias Saier wussten, dass sie, um dem "Turnier neue Attraktivität zukommen zu lassen", einen Partner mit ins Boot holen müssten, den man vor allem auch mit Sport in Verbindung bringt. "Wir dachten, wir gehen mal zur ahg und tastächlich stießen wir auf offene Türen", sagte Straubinger.

Verantwortlich für ein offenes Ohr zeichnete dabei Karl-Josef Rebmann, Mitglied der ahg-Geschäftsleitung. Rebmann erinnerte sich noch zu gut, als er im Vorstand mit dem ASV Bildechingen seinerzeit 2006/2007 Ausrichter der 25. Auflage des Turniers war. "Ich dachte damals: Wer da als Unternehmer nicht mitmacht, ist selbst schuld. Und nun dieser Veranstaltung einen neuen Schub geben zu können, ist uns aus alter Verbundenheit mit der Horber Sportwelt ein Bedürfnis."

Dieses Jahr wurde ein entsrpechendes Konzept dazu erstellt, ein Rahmenvertrag ausgearbeitet. Er gilt zunächst für drei Jahre, und "ist als langfristige Zusammenarbeit ausgelegt, nicht als Einmalzahlung", sagte Straubinger. Das heißt, dass jeder ausrichtende Verein jedes Jahr einen gewissen Betrag erhalte. Wieviel, ist nicht bekannt, aber soviel, "dass man das Niveau des Turniers halten oder sogar noch steigern kann", so Straubinger.

Das Sponsoring wird also finanziell aufgestockt, sämtliche Entlohnungen fließen an die ahg. Damit sollen den künftigen Ausrichtern durch die Kooperation eine neue wirtschaftliche Sicherheit und somit bessere Rahmenbedingungen zuteil werdenm, heißt es. "Die Vereine müssen viele finanzielle Verpflichtungen eingehen, wir bieten Sicherheit", sagte Rebmann.

Auslosung am 2. Dezember

Die ausrichtendenden Vereine würden überdies weiter in der Form profitieren, dass sie einen guten und festen Rahmen für die Auslosung haben werden, die bisher im jeweiligen Vereinsheim ausgeführt wurde. Im Zuge der Kooperation findet die Auslosung künftig in der Zentrale der ahg-Gruppe in der ehemaligen Horber Kaserne statt –­ erstmals in diesem Jahr mit dem ASV Nordstetten als Ausrichter am Montag, 2. Dezember, ab 19 Uhr.

"Alles noch in der Schwebe": Weiterhin keine Lösung bezüglich eines neuen Kunstrasenplatzes

Der Nordstetter Verein dürfte sich darüber freuen, denn der ASV sieht sich in der Realisierung mit ein paar Baustellen konfrontiert. Denn Anlass, die Kooperation zu suchen, war mitunter auch, dass der bisherige Kunstrasen für die bevorstehenden Turniere immer weniger genutzt werden kann (wir berichteten).

Granulat auf Kunstrasenplätzen soll es zudem nicht mehr geben. Die EU denkt derzeit über ein Verbot nach. Deswegen will und kann sich die Arge bis dato noch nicht abschließend entscheiden, ob sie das Wagnis eingehen möchte, einen Kunstrasenplatz zu erwerben, der nachher per Gesetz nicht bespielt werden darf. "Das alles ist noch in der Schwebe", sagte Straubinger. Sollte es um die Finanzierung gehen, stünde die Stadt Horb aber wie zuvor auch an der Seite der Arge, sagte Horbs Bürgermeister Ralph Zimmermann.

Ein weiteres Thema, das die ausrichtenden Vereine – und im besonderen zuvorderst den ASV Nordstetten – betrifft, ist die Videoübertragung, die sich während des Turniers zum echten Hingucker entwickelt hat. Die Firma Videostudio-Rabe um Ralf Berger hat sich aus der Veranstaltung zurückgezogen, Ersatz muss her. Der Vorsitzende des ASV Nordstetten, Matthias Schäuble, ließ aber schon durchblicken, dass womöglich für adäquaten Ersatz gesorgt sei.

ahg bespielt Website

Ein dritter Punkt betrifft die Präsenz der Homepage des Stadtteilpokalturniers. Dabei hat sich die ahg bereiterklärt, die Turnier-Website, die seitens der Arge wegen begrenzter personeller Möglichkeiten nicht mehr im gewohnten Umfang gepflegt werden kann, zu managen. "Es geht auch draum, die Vereine zusätzlich zu entlasten", sagte Straubinger und Saier ergänzte: "Karl-Josef Rebmann hat geholfen, das Potenzial dieses Turniers zu erkennen. Die Homepage bietet eine tolle Plattform. Es ist ein genialer Schachzug."

An Optik feilen

Die ahg will mit ihrer Unterstützung und ihrer Präsenz auch dem Turnier selbst einen Schub verleihen, "indem man beispieldweise den Top-Spielern – der beste Torspieler, der beste Spieler und der Torschützenkönig – attraktive Preise bietet. Das dürfte bei den meisten eine Extra-Motivation freisetzen". Wie das realiter umgesetzt wird, steht noch nicht final fest. "Insgesamt aber wollen wir es von der Auslosung bis zur Siegerehrung attraktiver machen", sagte Rebmann. Das könne von der optischen Aufwertung der Siegertribüne bis hin zum Aufstellen von Vitrinen, in denen die Preise zu sehen sind, reichen.

Stadt kann Nutzen ziehen

Ein Geben und Nehmen zwischen Vereinen, Unternnehmen und Stadt sei die Kooperation gleichwohl, ist man sich einig. Denn für die Autohandelsgruppe, die sich darauf versteht, junge Leute auszubilden, dürfte sich die Hohenberghalle als ein attraktiver Standort erweisen, um sich zu präsentieren. Und so heißt es denn auch von ahg-Seite: "Wenn über das Turnier hinweg die künftig Berufstätigen aus der Region hier ihre Perspektive finden, dient dies nicht nur dem Unternehmen, sondern auch der Stadt Horb."

Die Weichen für die Zukunft des Horber Stadtteilpokalturniers sind seit gestern jedenfalls gestellt, und Straubinger zeigte sich erleichtert: "Das Engagement der ahg als Titelsponsor eröffnet dem Turnier wieder ganz neue Möglichkeiten." Man darf gespannt sein.

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