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Fußball Söhne wandeln in den Fußstapfen der Eltern

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Fußballer durch und durch (hinten, von links) Patrick, Dominik und Raphael Stoll mit ihren Eltern Hilda und Dieter. Foto: privat Foto: Schwarzwälder Bote

Beim Namen Stoll klingeln den Fußballbegeisterten in Durrweiler und Umgebung über Generationen hinaus die Ohren. Der Name steht für sportliche Gene. Dieter Stoll war einst ein starker Keeper bei der SG Herzogsweiler-Durrweiler, seine Frau Hilda hat lange Zeit bei den Frauen des SV Musbach verteidigt.

Doch damit nicht genug: Ihre Söhne, drei an der Zahl –­ Patrick, Raphael und Dominik –, sind in die Fußstapfen der Eltern getreten und spielen aktuell alle drei bei der SG Herzogsweiler-Durrweiler Fußball. Eine extrem sportbegeisterte Familie also, diese Stolls.

Für Mama Hilda begann die fußballerische Karriere einst noch unter ihrem Mädchennamen Herr mit einer gewissen Karin Raisch bei den SF Göttelfingen, die damals noch eine Frauenmannschaft unterhielten. Zusammen fuhren sie nach deren Auflösung mit einem 80er Moped oft zum SV Musbach, wo sie dann mit Frauen wie Anke und Sibylle Müller oder den Gutekunst-Zwillingen ein tolles Team in den Anfängen des Frauenfußballs bildeten. Eine gute Freundin von Hilda Stoll wohnte damals in Durrweiler – und so lernte sie ihren zukünftigen Mann Dieter kennen, ausnahmsweise mal nicht auf dem Fußballplatz, obwohl dieser seinerzeit das Tor der SG Herzogsweiler-Durrweiler hütete.

Großen Wunsch erfüllt

Dafür bekamen die zwei mit Patrick (27), Rafael (22) und Dominik (20) drei sportbegeisterte Söhne, welche aktuell – wie damals der Vater –­ alle bei ihrem Heimatverein der SG Herzogsweiler-Durrweiler dem Ball hinterherjagen. Der Älteste der drei, Patrick Stoll, gilt als einer der schnellsten Außenbahnspieler in der Bezirksliga, war schon früh als C-Junior für die damalige Bezirksauswahl aktiv. In der B-Jugend führte ihn sein Weg – zusammen mit Simon Mäder – in die B-Jugend der SG Empfingen. Über den SV Tumlingen/Hörschweiler kehrte Patrick Stoll wieder zu seinem Heimatverein zurück. Sein Bruder Raphael spielt seit der Jugend bei der SGHD, ist dort variabel einsetzbar. Der Jüngste im Bunde, Bruder Dominik, spielte höherklassig in der A-Jugend des VfL Nagold, meistens in der Abwehr, ehe er, als sein Abitur anstand, wieder nach Herzogsweiler zurückging. Das hatte aber noch einen zweiten Grund: Er erfüllte sich damit den Wunsch, einmal mit seinen Brüdern in einem Team zu stehen. Diese Vorstellung wurde dann sogar noch getoppt: Als die Personalnot bei der SG Herzogsweiler-Durrweiler am Größten war, konnten die Jungs sogar vor ihrem Vater im Kasten auf dem Feld wirbeln.

Mehr als Fußball

Eine für den Fußball ganz wichtige Eigenschaft vereint aber alle drei Stoll-Brüder: Sie sind unheimlich schnell. "Haben sie wohl vom Vater", sagt Hilda Stoll und lacht. "Ich war in Musbach damals ja mehr fürs Abräumen zuständig." Das Sportliche in der Familie Stoll reduziert sich aber nicht nur auf den Fußball, obwohl dieser an den Montagen nach den Spieltagen das Thema Nummer eins ist. So war man weit vor der Corona-Krise gemeinsam in Südtirol zum Wandern von Hütte zu Hütte und den Söhnen schenkten die Stolls auch schon einen Kletterkurs in Mayerhofen.

Was aber fast noch wichtiger ist, als alle Sportlichkeit: Ihr faires und sympathisches Auftreten auf und neben dem Platz findet überall und über den Ort hinaus Anerkennung.

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