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Fußball SG Vöhringen feiert ihren 17. Streich

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Sie hatten nach Abpfiff des Finales allen Grund zu jubeln. Die Spieler und Verantwortlichen der SG Vöhringen haben sich zum 17. Mal den Mühlbachpokal gesichert. Foto: Heidepriem

Ein bisschen Glück, das Wohlwollen des Schiedsrichters und wohl auch Fehler bei den Auswechslungen des VfR Sulz sorgten am Ende für den 17. Erfolg der SG Vöhringen in der Geschichte des Mühlbachpokales.

Der VfR Sulz hatte das Spiel und das Geschehen im Griff, führte durch die Tore von Suttiwat "Taka" Seeyangnok (21.) und Maurice Fadda (23.) und die Fans warteten auf weitere Tore des Youngster-Sturms, der der SGV-Abwehr große Probleme bereitete. Zu diesem Zeitpunkt sah Sulz wie der sichere Sieger aus – doch dann häuften sich einige negative Entscheidungen.

Elfmeter als Weckruf

Nach der Halbzeit pfiff der Unparteiische einen Handelfmeter. Viele Zuschauer sahen darin eine Entscheidung des Typs: Kann man pfeifen, muss man aber nicht. Zumal die Schiedsrichter diese Entscheidung erst auf Zuruf von mehreren Seiten trafen. Tobias Tews (33.) ließ sich diesen Elfmeter nicht entgehen und verwandelte den Strafstoß mehr als sicher. Dazu hatte Vöhrimngen weiteres Glück, als Moritz Haible (35.) mit einem Traumtor erfolgreich war – allerdings auf der falschen Seite. Dieses Eigentor machte auch den letzten Vöhringer lebendig.

Spätestens zu diesem Zeitpunkt war dann auch zu erkennen, dass die Auswechslungen von Sutthiwat Seeyangnok und Yanik Umbrecht nicht unbedingt optimal waren, der Lauf des Sulzer Sturms war nicht mehr vorhanden. Das Spiel lief vielmehr zugunsten der SG Vöhringen, die etwas massiver zu Werke ging. Bestes Beispiel dafür war der Siegtreffer durch Burak Sahin (38.): Die Sulzer Abwehr lief durcheinander im Fünfmeterraum, Torhüter Redel wehrte im Getümmel den Schuss von Paul Sieg ab und dann wurde Burkak Sahin zum Matchwinner. Bereits halb im Liegen drückte er das Leder über die Linie und lief danach als jubelnder Gladiator quer über den Platz zu Trainer Markus Bradtke, um sich zu bedanken.

Sulz kämpft weiter

Der VfR Sulz setzte in der Verlängerung alles auf eine Karte und hätte tatsächlich noch das Elfmeterschießen erzwingen können. Jonathan Siegel, der einmal mehr viele Kilometer machte, schoss vor dem leeren Tor den Ball weit über den Querbalken. Nach dem Jubel waren alle auf der Suche nach dem Schuldigen. Der Spielverlauf eines tollen Finales war nicht mehr zu ändern und damit wurde ein durchaus mögliches neues Kapitel in der 45-jährigen Geschichte des Wettbewerbes nicht aufgeschlagen.

Kaum Überraschungen

Die Vorrunde beim 45. Mühlbachpokalturnier verlief ohne großen Überraschungen: So hatte die SG Sigmarswangen/Sulz zum Auftakt die TSG Wittershausen besiegt, konnte dann aber nicht zulegen, während der Ex-Bezirksligist sich die weiteren sechs Punkte holte. Gruppensieger in der Gruppe B wurde Wittershausen, gefolgt von der SpVgg Bochingen, die gegenüber der SG Sigmarswangen/Sulz bei vier Punkten das bessere Torverhältnis hatte.

In der Gruppe A hatten der VfR Sulz und die SG Vöhringen jeweils sieben Punkte zu bieten – sieben deshalb, weil sich beide beim direkten Duell 0:0 trennten. Beim ersten Halbfinale zwischen der SG Vöhringen und der SpVgg Bochingen siegte der spätere Turniersieger mit 2:0. Die TSG Wittershausen hatte im zweiten Halbfinale gegen den VfR Sulz deutlich mit 0:3 das Nachsehen, Sulz qualifizierte sich dementsprechend souverän für das Endspiel.

Beim Elfmeterschießen um den dritten Platz hatte die SpVgg Bochingen gegen die TSG Wittershausen mit 3:2 das bessere Ende für sich.

Ihre Redaktion vor Ort Sulz

Marzell Steinmetz

Fax: 07454 95806-19

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