Jürgen Schechinger soll den Gechinger Angriff wieder stärker beleben. Foto: Kraushaar

Landesliga: Gärtringer sind gern gesehene Gäste. Steffen Honigmann fällt länger aus.

SF Gechingen - FC Gärtringen (Samstag 14.30 Uhr). Der FC Gärtringen ist in Gechingen eigentlich ein gerne gesehener Gast. Zum einen lockt das Derby immer zahlreiche Zuschauer in den Dürr-Sportpark, doch viel wichtiger aus Gechinger Sicht ist die Punktausbeute aus der vergangenen Saison. Dem 1:1-Unentschieden am 5. Spieltag folgte im Rückspiel ein 2:0-Auswärtssieg. Vier Punkte gegen den FC Gärtringen, der eigentlich immer als Favorit gesehen wird, die konnten sich sehen lassen.

In dieser Saison steht das Derby allerdings unter anderen Vorzeichen. Wieder einmal reist der FC Gärtringen als Favorit in Gechingen an – und zwar als absoluter. Die Mannschaft von Trainer Hanjo Kemmler steht auf dem vierten Tabellenplatz, hat sich hinter den drei Spitzenteams Pfullingen, Holzhausen und Böblingen etabliert. Aus den vergangenen vier Spielen holten die Gärtringer zehn Punkte. Da war die Situation im Vorjahr doch ganz anders, als die Mannschaft bis zum Schluss um den Klassenerhalt kämpfte.

Bei den Sportfreunden Gechingen ist die Tendenz umgekehrt. Nach der überraschenden Heimniederlage gegen den SSC Tübingen war erwartungsgemäß beim Verbandsliga-Absteiger VfL Pfullingen nichts zu holen. Gegen den FC Gärtringen werden nun die Karten neu gemischt. Andre Maidel wird für Philip Ott wieder das Tor hüten. Da sich Marcel Voellmer weiter mit Knieproblemen herumschlägt, ist Domenico Pellino die Alternative auf der Linksverteidiger-Position. Für den Angriff erwartet der Coach Jürgen Schechinger zurück. Doch auch diese Nachricht kommt nicht ohne Begleiterscheinungen. Steffen Honigmann, der sich in Zimmern verletzt hatte, wird dagegen nicht mehr so schnell zurückkehren. Er hat einen Haarriss und fällt wohl bis zur Winterpause aus. Kai Becker ist verhindert.

"Nach den beiden Niederlagen wird das sicherlich eine ganz schwierige Aufgabe für uns. Zumal der FC Gärtringen viel Qualität vor allem in der Offensive mitbringt", weiß Benjamin Maier. "Es wird schwierig, die über 90 Minuten in Schach zu halten. Mir müssen den Laden so lange wie möglich dicht halten."