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Fussball Schwolow – oder doch Flekken?

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Löst seine Aufgabe als Schwolow-Vertreter bislang souverän: SC-Ersatzkeeper Mark Flekken. Foto: Seeger Foto: Schwarzwälder Bote

Das Duell mit Wolfsburg ist für Mark Flekken so etwas wie das letzte Bewerbungsschreiben – in einer Woche ist Stammkraft Alexander Schwolow wohl wieder einsatzbereit. Wer künftig das Tor des SC Freiburg hütet, ist keine einfache Entscheidung.

Es gibt noch immer keine Antwort auf die Frage, wer im Tor des SC Freiburg stehen wird, wenn Alexander Schwolow wieder fit ist. Im Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg am Samstag (15.30 Uhr/Sky) wird wieder Mark Flekken spielen, der in den letzten fünf Bundesligaspielen mit einer Paradenquote von 82 Prozent gezeigt hat, dass er mehr als ein guter Ersatz ist – und seine Ambitionen mehrfach klar formuliert hat.

"Ich habe zeigen können, was ich drauf habe, aber an meiner Situation ändert sich nicht viel", sagte der 26-jährige Niederländer im Interview des Regionalsenders Baden TV Süd. "Die Entscheidung liegt beim Trainer, und mit der muss man professionell umgehen."

Bisher hat das Trainerteam um Chefcoach Christian Streich aber nur beschlossen, dass ein Einsatz am Wochenende für Schwolow nach seiner Muskelverletzung noch zu früh kommt. Die Nummer eins ist seit Anfang der Woche zwar wieder im Mannschaftstraining, aber er habe bei langen Bällen "noch etwas gemerkt", berichtete Streich. Und da es angesichts der Leistungen von Flekken keinen Druck gibt, wurde auf Schwolows Comeback verzichtet.

Seit 2008 ist der 27-Jährige im Verein und seit 2015 Stammtorhüter der Profis. Infrage gestellt wurde er in dieser Zeit nie wirklich. Erst Flekken scheint nun ein ernsthafter Herausforderer zu sein. Wenn Schwolow wieder komplett schmerzfrei ist, will Streich die Entscheidung Torwarttrainer Andreas Kronenberg überlassen.

Spektakuläre Paraden, selbstkritische Töne

Beide SC-Torhüter treten sehr selbstbewusst auf. Nachdem er Stammtorhüter beim Zweitligisten MSV Duisburg war, will Flekken diesen Status in absehbarer Zeit auch in der Bundesliga erreichen. Freiwillig gebe er den Platz nicht mehr her, hatte er schon nach seinen ersten Einsätzen in dieser Saison forsch angekündigt. Neben spektakulären Paraden gab es von ihm aber auch selbstkritische Töne, nicht nur nach seinem Fehler gegen Mönchengladbach und seinem Ausrutscher gegen Leverkusen. "Die guten Szenen würde ich gerne gegen die Fehler eintauschen", sagte er. Auch nach dem Heimsieg gegen Frankfurt war er nicht mit sich zufrieden, weil es "keine souveräne Leistung" von ihm gewesen sei.

Acht Gegentore hat der 26-Jährige in fünf Spielen kassiert, die Hälfte davon allerdings bei der Niederlage in Mönchengladbach. Schwolow musste ebenfalls acht Mal hinter sich greifen – in acht Spielen. Er hatte eine Paradenquote von 74 Prozent und hat sich kaum grobe Schnitzer erlaubt. Wenn er wieder eingreifen kann, wird es deshalb keine leichte Entscheidung für das Trainerteam.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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